CONTAINER DÜSSELDORF

CONTAINERDIENST DÜSSELDORF CONTAINERDIENST DÜSSELDORF
Sie benötigen in Düsseldorf einen günstigen Container  für die Abfallentsorgung?
 
Bei Uns zum Festpreis ! Tel. 02150 7019164
 
Mit unserem Containerdienst für Düsseldorf  können Sie kostenlos und unverbindlich ein Angebot vom Containerdienst für Düsseldorf hier einsehen und bekommen so einen Überblick über die Preise für die Abfallentsorgung im Container in Düsseldorf.
Ob Großbaustelle,normale Baustelle oder für die Entsorgung von privaten Abfällen bei uns sind Sie richtig.
Rund 900 Container stehen für Sie in Düsseldorf und dem Umland zur Verfügung
 
Wir liefern Container in den Größen 3m³ bis 36m³
 
Wir erledigen für Sie die Einholung von Stellgenehmigungen bei der Stadt Düsseldorf
 
 
 
 
 

BAUSCHUTT CONTAINER Düsseldorf 

 
Als Bauschutt bezeichnet man Mineralische Materialien die recycelbar sind. Bauschutt findet man auf jeder Baustelle, ob in großen oder kleinen Anhäufungen. Ob Badezimmer, Kellerraum, Wohnraum oder Grundmauersanierung, überall wo es Erneuerungen gibt wie ein Abbruch, Austausch von alten Keramikgegenständen, Heizkörpern, Thermenaustausch oder Anbau, fällt Bauschutt an. Ob grob in Form von Gehwegplatten oder Mauerstücken, oder in Bruchstücken in Größe einer Wallnuss, alles kann in einem Container entsorgt werden. Unser Containerdienst verfügt über verschiedene Containergrößen, somit spielt die Menge in erster Linie keine Rolle. Zu den Bauschutt Rohstoffen zählen:
  • Beton
  • Mörtel- und Fliesenreste
  • Fliesen
  • Kalk / Zementputz
  • Keramik
  • Mauerwerk
  • Kalksandsteine
  • Naturstein
  • Ziegel
  • kleinere Sandmengen
Die reine Bauschutt Entsorgung durch unseren Containerdienst sollte auch nur Mineralische Wertstoffe enthalten, wie sie oben aufgelistet sind. Bei der Entsorgung von Papier, Pappe, Folien oder Lacke und Farben wird die Entsorgung erheblich teurer. Nutzen sie für solchen Abfall die geeigneten Abfall Container. Da Bauschutt meist mehrere Tonnen umfasst bietet unser Containerdienst  Behälter in verschiedenen Größen an, so dass für jede noch so kleine oder große Abfallmenge das passende dabei ist. Von Mulden bis hin zum Abrollcontainer kann auf Anfrage alles gestellt werden. Da Abriss und Sanierungsarbeiten oftmals über mehrere Tage oder Wochen anhalten können, ist es kein Problem die Behälter für ihren Bauschutt über einen längeren Zeitraum zu stellen.Bauschutt Entsorgung Düsseldorf.
 

die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten

An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die

Containermiete für 7 Werktage

(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen

Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb

der Ladekante)

 

Bauschutt Preise

 

3qm   Container   185€

5qm   Container   215€

7qm   Container   270€

 

 

 
 
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164 oder 0177 8388383
 

BAUMISCHABFALL Container Düsseldorf Preise

 
Durch das sanieren, renovieren oder Isolieren fällt eine Menge Abfall an. Ob innen oder außen, ob Wohnung, Haus oder andere Gebäude, jedes von ihnen wird früher oder später reparaturbedürftig. Ob Betonplatten, Kunststofffolien, Holzbalken, Keramikinventar, Fliesen, Rohre aus Kunststoff oder Metall, Fensterrahmen mit Glasresten und Verpackungen, Auslegeware wie Teppich, Laminat oder PVC, Gips- und Rigipsplatten, Glas, Kabellage oder Ziegel, alles fällt unter den Begriff Baumischabfall. Je nach Größe des Objekts ist es hier sinnvoll, da derartige Maßnahmen oftmals eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, sich einen Container für Baumischabfall zu stellen. Das erspart Ihnen eine Menge Zeit, da sie einfach nach und nach alles in einem Container zwischenlagern beziehungsweise entsorgen können. Da in einem Baumischabfall Container sämtliche Rohstoff Sorten entsorgt werden können, kann man nahezu alles was bei einem Abriss oder einer Renovierung zustande kommt, in den Behälter füllen. Ausser Flüssigkeiten,gefährliche Stoffe, sowie Sondermüllarten. Bei Fragen zu der Befüllung von Baumischabfall Containern kontaktieren Sie uns unter 
Tel. 02150 7019164 oder 0177 8388383
Allerdings gehört in einen Baumischabfall Container einiges nicht rein, beispielsweise Rohstoffe die in die Kategorie der Gefährlichen Abfälle fallen, wie Asbest, Dachpappen Styropor oder fasrige Dämmmaterialien wie Glasfaserwolle, Gummireifen, Öl und Lösungsmittel, Malerzubehör, Farben und Lacke. Diese gefährlichen Stoffe müssen seperat entsorgt werden.  Auch Hausmüll gehört nicht mit rein. Baumischabfall Entsorgung Düsseldorf.
 

die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten

An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die

Containermiete für 7 Werktage

(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen

Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb

der Ladekante)

 

Baumischabfall Preise ab

 

 

5qm   Container   485€

7qm   Container   605€

10qm Container   695€

15qm Container   1350€

20qm Container   1488€

30qm Container   1975€

 

 

 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden von der Stadt Düsseldorf Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter  02150 7019164 oder 0177 8388383
 

SPERRMÜLL Container Düsseldorf Preise

 
In jeder Wohnung, in jedem Haus und auf jedem Grundstück gibt es früher oder später Sperrmüll der sich im laufe der Zeit angesammelt hat und entsorgt oder verwertet werden muss. Bei der Wahl des Inventars, das im Sperrmülll landet, sind kaputte oder alte Gegenstände vorrangig. Hierbei ist es nicht wichtig aus welchen Umständen die Möbel stammen, denn was weg muss, muss weg. Doch was alles zum Sperrmüll gehört wissen viele leider nicht so genau und verfrachten alles was Ihnen in die Hände gelangt in einen  Abfall Container. Zum Sperrmüll zählt man Gegenstände, die auf Grund ihrer Größe nicht in die Haushaltsabfallbehälter passen. Doch gibt es bei der Zusammenstellung von Sperrmüll so einiges zu beachten. Kühlschränke, Monitore oder Fernseher, Dachpappen, Asbest, Autobatterien, Wasch und Toilettenbecken, Lacke, Flüssige Emulsionen oder Säuren, Farben, Schutzmittel für Holz oder Pflanzen, Elektrogeräte aller Art, Leuchtstofflampen und Röhren gehören nicht in den Sperrmüll. Der Begriff Sperrmüll ist sehr umfangreich. Fast alles was man zu einem Haushalt zählt kann in den Sperrmüll. Von Betten, Tischen, Schränken, Spielzeug, Leitern, Hundehütten, Planschbecken, Türschutzgitter, Teppichläufer, Matratzen, PVC Böden, Kinderwagen bis hin zum Schlitten. Je nach dem wie viel Abfall entsorgt werden soll, kann einer oder mehrere Container gestellt werden. Diese Unterscheiden sich in Größe und Art von einander. Einen Container zu bestellen rentiert sich in soweit, dass die Räumungsarbeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen. Zum Beispiel bei Haushaltsauflösungen, Entrümpelungen oder Messie Wohnungen, wo die Arbeit und das Ausräumen sich zum Teil über mehrere Tage hinweg ziehen kann. Wird ein Sperrmüllcontainer benötigt ist es gleich ob für gewerbliche oder private Räume. Alles was der Kunde nicht mehr benötigt kann durch einen Containerdienst entsorgt werden. Da man leider oft eine Lange Wartezeit bei einer Sperrmüllabholung hat, rentiert es sich einen Sperrmüllcontainer zu stellen. Das nimmt den Zeitdruck um das Unbrauchbare auszusortieren, ist Kostengünstiger und man muss sich weder um die Anfahrt noch um die Abholung selbst kümmern, so kann man sich alle Zeit der Welt lassen um auch wirklich alles genau zu durchschauen und vielleicht sogar versteckte Dinge los zu werden.Sperrmüll Entsorgung in Düsseldorf.
 

die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten

An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die

Containermiete für 7 Werktage

(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen

Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb

der Ladekante)

 

Sperrmüll Preise

 

3qm   Container   289€

5qm   Container   389€

7qm   Container   419€

10qm Container   610€

15qm Container 1050€

 

 

 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden von der Stadt Düsseldorf  Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter  02150 7019164 oder 0177 8388383
 

GRÜNABFALL Container Düsseldorf Preise

 
Im Frühjahr und im Herbst ist die Hauptsaison für die Gartenarbeit. Das Laub fällt von den Bäumen, Hecken werden geschnitten, Gärten werden gemäht, Landschaften bearbeitet. Ob Private, Öffentliche oder Gewerbliche Grundstücke, überall findet man Grüngut. Gartenabfälle sind organisch und somit biologisch abbaubar, genau aus diesem Grund entsorgen viele Menschen ihn in Waldgebieten. Doch was sie nicht beachten ist, das dieser Wildwuchs die Natürlichen Biotope stören und zerstören. Durch die Teilweise Dicken schichten an Grüngut und Gartenabfälle die in Wäldern entsorgt werden, nehmen sie den Pflanzen die Luft zum atmen und sie beginnen über kurz oder lang zu verrotten. Das entsorgen von Gartenabfall und Grüngut aller Art fördert den Wuchs gebietsfremder Pflanzen wie Brennnesseln und versorgt die Erde mit Nährstoffen, hauptsächlich Stickstoff, und das mehr als für die Natur gut ist. Gebietsgetreue und seltene Pflanzen können sich nicht mehr ausbreiten. Neben den Umweltschäden können auch noch Geldstrafen die Folge dieser Entsorgung sein. Da dass entsorgen von Grüngut und Gartenabfällen in der freien Natur verboten ist, gibt es die Möglichkeit sich einen oder mehrere Container zu mieten. Für das befahren mit der Schubkarre gibt es Container mit Laderampen, zum einfachen befüllen gibt es Container mit Türen und offene Container. Entsorgung Gartenabfall Köln.Folgende Gartenabfälle/ Grünabfälle werden von unserem Containerdienst mitgenommen:
  • Laub
  • Rasenschnitt
  • Zweige
  • Äste,bis 15cm Durchmesser
  • Blumen
  • Unkraut
  • kranke Pflanzenteile
  • Hecken, Baum und Strauchschnitt
  • Nicht zu feuchtes Laub
  • Stauden
  • Schilf

die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten

An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die

Containermiete für 7 Werktage

(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen

Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb

der Ladekante)

 

Grün - ParkabfällePreise

 

3qm   Container   185€

5qm   Container   219€

7qm   Container   230€

10qm Container   299€

12qm Container   345€

20qm Container   422€

30qm Container   799€

 

 

 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden von der Stadt Düsseldorf Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164 oder 0177 8388383
 

ALTHOLZ Container Düsseldorf Preise

Wir entsorgen Holz der Altholzklassen A1- A4
Altholzklasse A1:  darunter versteht man Holz das ohne Rückstände von Farben, Leimen oder anderen Chemischen Substanzen in die Entsorgung gelangt. Bretter die unbehandelt sind, eben Naturbelassen.
  • Holz, welches beim Abholzen entsteht
  • Paletten und Kisten
  • Balken
  • Reste von Sägearbeiten
  • Holzbriketts
  • Stützbalken ohne Lasur
Altholzklasse A2: Unter der Altholzklasse II versteht man Holz das durch Verleimen, beschichten, bestreichen, lackieren oder auf andere Art und Weise behandelt und aufgebessert wurde. Zur Altholzklasse II zählt Holz mit nicht halogenorganischen Verbindungen (PVC) in der Beschichtung und kein Holzschutzmittel.
  • Verschnitt, Abschnitte, Späne von Holzwerkstoffen und sonstigem behandeltem Holz (ohne schädliche Verunreinigungen)
  • Paletten aus Holzwerkstoffen
  • Schalhölzer von Baustellen
  •  Dielen, Fehlböden, Bretterschalungen, Deckenpaneele, Türblätter, Zargen usw. aus dem Innenausbau (ohne schädliche Verunreinigungen)
  • Bauspanplatten
  • Möbel ohne PVC-Beschichtungen
  • Brennholz
     
Altholzklasse 3: Altholz das man mit halogenorganischen Verbindungen (PVC) in der Beschichtung erwerben kann das allerdings ohne Holzschutzmittel bearbeitet ist, zählt zu dieser Kategorie
  • sonstige Paletten mit Verbundmaterialien
  • PVC-Beschichtungen 

 

 

die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten

An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die

Containermiete für 7 Werktage

(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen

Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb

der Ladekante)

 

Holzabfall Kategorie A1 bis A3 Preise

 

3qm   Container   185€

5qm   Container   220€

7qm   Container   299€

10qm Container   395€

12qm Container   410€

20qm Container   440€   

30qm Container   689€

 

 

Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden von der Stadt Düsseldorf Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter  02150 7019164 oder 0177 8388383

 

 
 
 

Stand : 27.03.2019

 
Container Containerdienst Düsseldorf Container Liefergebiet Düsseldorf
 Container Containerdienst Duesseldorf Altstadt 40213
 Container Containerdienst Duesseldorf Angermund 40489
 Container Containerdienst Duesseldorf Benrath 4058940593405954059740599
 Container Containerdienst Duesseldorf Bilk 402214022340225
 Container Containerdienst Duesseldorf Carlstadt 40213
 Container Containerdienst Duesseldorf Derendorf 40468404764047740479
 Container Containerdienst Düsseltal 402374023940470
 Container Containerdienst Duesseldorf Eller 40227402294023140591
 Container Containerdienst Duesseldorf Flehe 40221402234022540589
 Container Containerdienst Duesseldorf Flingern-Nord 402334023540237
 Container Containerdienst Duesseldorf Flingern-Süd 4023340235
 Container Containerdienst Duesseldorf Friedrichstadt 4021040212402134021540217
 Container Containerdienst Duesseldorf Garath 4059340595
 Container Containerdienst Duesseldorf Gerresheim 406254062740629
 Container Containerdienst Duesseldorf Golzheim 40468404744047640477
 Container Containerdienst Duesseldorf Grafenberg 402354047040629
 Container Containerdienst Duesseldorf Hafen 4021940221
 Container Containerdienst Duesseldorf Hamm 40221
 Container Containerdienst Duesseldorf Hassels 4059740599
 Container Containerdienst Duesseldorf Heerdt 40549
 Container Containerdienst Duesseldorf Hellerhof 40595
 Container Containerdienst Duesseldorf Himmelgeist 40589
 Container Containerdienst Duesseldorf Holthausen 405894059140599
 Container Containerdienst Duesseldorf Hubbelrath 4047240629
 Container Containerdienst Duesseldorf Itter 40589
 Container Containerdienst Duesseldorf Kaiserswerth 40489
 Container Containerdienst Duesseldorf Kalkum 40489
 Container Containerdienst Duesseldorf Lichtenbroich 4046840472
 Container Containerdienst Duesseldorf Lierenfeld 402294023140233
 Container Containerdienst Duesseldorf Lohausen 4047440489
 Container Containerdienst Duesseldorf Lörick 4054740549
 Container Containerdienst Duesseldorf Ludenberg 4062540629
 Container Containerdienst Duesseldorf Mörsenbroich 402374023940470
 Container Containerdienst Duesseldorf Niederkassel 40547
 Container Containerdienst Duesseldorf Oberbilk 4022540227402294023340591
 Container Containerdienst Duesseldorf Oberkassel 405454054740549
 Container Containerdienst Duesseldorf Pempelfort 402114021340474404764047740479
 Container Containerdienst Duesseldorf Rath 404704047240629
 Container Containerdienst Duesseldorf Reisholz 40599
 Container Containerdienst Duesseldorf Stadtmitte 4021040211402124021340233
 Container Containerdienst Duesseldorf Stockum 4046840474
 Container Containerdienst Duesseldorf Unterbach 4062740721
 Container Containerdienst Duesseldorf Unterbilk 4021340217402194022140223
 Container Containerdienst Duesseldorf Unterrath 4046840472
 Container Containerdienst Duesseldorf Urdenbach 405934059540597
 Container Containerdienst Duesseldorf Vennhausen 40627
 Container Containerdienst Duesseldorf Volmerswerth 40221
 Container Containerdienst Duesseldorf Wersten 402254058940591
 Container Containerdienst Duesseldorf Wittlaer 40489
 

gesamtes Liefergebiet

 

Preise sind regional unterschiedlich,erfragen Sie Tel.02150 7019164 den Festpreis für Ihren Container an Ihrem Standort

 

 

 
Axel Limberg
Do, 22.08.2019 14:29
  • Sie
 

CONTAINERDIENST CONTAINER PREISE DÜSSELDORF

Sie benötigen in Düsseldorf einen günstigen Container für die Abfallentsorgung?
 
Bei Uns zum Festpreis ! Tel. 02150 7019164
 
Mit unserem Containerdienst für Düsseldorf können Sie kostenlos und unverbindlich ein Angebot vom Containerdienst für Düsseldorf hier einsehen und bekommen so einen Überblick über die Preise für die Abfallentsorgung im Container in Düsseldorf.
Ob Großbaustelle,normale Baustelle oder für die Entsorgung von privaten Abfällen bei uns sind Sie richtig.
Rund 900 Container stehen für Sie in Düsseldorf und dem Umland zur Verfügung
 
Wir liefern Container in den Größen 3m³ bis 36m³
 
Wir erledigen für Sie die Einholung von Stellgenehmigungen bei der Stadt Düsseldorf
BAUSCHUTT CONTAINER PREISE Düsseldorf 
 
Als Bauschutt bezeichnet man Mineralische Materialien die recycelbar sind. Bauschutt findet man auf jeder Baustelle, ob in großen oder kleinen Anhäufungen. Ob Badezimmer, Kellerraum, Wohnraum oder Grundmauersanierung, überall wo es Erneuerungen gibt wie ein Abbruch, Austausch von alten Keramikgegenständen, Heizkörpern, Thermenaustausch oder Anbau, fällt Bauschutt an. Ob grob in Form von Gehwegplatten oder Mauerstücken, oder in Bruchstücken in Größe einer Wallnuss, alles kann in einem Container entsorgt werden. Unser Containerdienst verfügt über verschiedene Containergrößen, somit spielt die Menge in erster Linie keine Rolle. Zu den Bauschutt Rohstoffen zählen:
Beton
Mörtel- und Fliesenreste
Fliesen
Kalk / Zementputz
Keramik
Mauerwerk
Kalksandsteine
Naturstein
Ziegel
kleinere Sandmengen
Die reine Bauschutt Entsorgung durch unseren Containerdienst sollte auch nur Mineralische Wertstoffe enthalten, wie sie oben aufgelistet sind. Bei der Entsorgung von Papier, Pappe, Folien oder Lacke und Farben wird die Entsorgung erheblich teurer. Nutzen sie für solchen Abfall die geeigneten Abfall Container. Da Bauschutt meist mehrere Tonnen umfasst bietet unser Containerdienst Behälter in verschiedenen Größen an, so dass für jede noch so kleine oder große Abfallmenge das passende dabei ist. Von Mulden bis hin zum Abrollcontainer kann auf Anfrage alles gestellt werden. Da Abriss und Sanierungsarbeiten oftmals über mehrere Tage oder Wochen anhalten können, ist es kein Problem die Behälter für ihren Bauschutt über einen längeren Zeitraum zu stellen.Bauschutt Entsorgung Düsseldorf.
 
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante)
 
 
 
Bauschutt Preise
 
 
 
3qm Container 185€
 
5qm Container 215€
 
7qm Container 270€
 
 
 
 
 
 
 
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164 oder 0177 8388383
 
BAUMISCHABFALL Container Preise Düsseldorf
 
Durch das sanieren, renovieren oder Isolieren fällt eine Menge Abfall an. Ob innen oder außen, ob Wohnung, Haus oder andere Gebäude, jedes von ihnen wird früher oder später reparaturbedürftig. Ob Betonplatten, Kunststofffolien, Holzbalken, Keramikinventar, Fliesen, Rohre aus Kunststoff oder Metall, Fensterrahmen mit Glasresten und Verpackungen, Auslegeware wie Teppich, Laminat oder PVC, Gips- und Rigipsplatten, Glas, Kabellage oder Ziegel, alles fällt unter den Begriff Baumischabfall. Je nach Größe des Objekts ist es hier sinnvoll, da derartige Maßnahmen oftmals eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, sich einen Container für Baumischabfall zu stellen. Das erspart Ihnen eine Menge Zeit, da sie einfach nach und nach alles in einem Container zwischenlagern beziehungsweise entsorgen können. Da in einem Baumischabfall Container sämtliche Rohstoff Sorten entsorgt werden können, kann man nahezu alles was bei einem Abriss oder einer Renovierung zustande kommt, in den Behälter füllen. Ausser Flüssigkeiten,gefährliche Stoffe, sowie Sondermüllarten. Bei Fragen zu der Befüllung von Baumischabfall Containern kontaktieren Sie uns unter 
Tel. 02150 7019164 oder 0177 8388383
Allerdings gehört in einen Baumischabfall Container einiges nicht rein, beispielsweise Rohstoffe die in die Kategorie der Gefährlichen Abfälle fallen, wie Asbest, Dachpappen Styropor oder fasrige Dämmmaterialien wie Glasfaserwolle, Gummireifen, Öl und Lösungsmittel, Malerzubehör, Farben und Lacke. Diese gefährlichen Stoffe müssen seperat entsorgt werden. Auch Hausmüll gehört nicht mit rein. Baumischabfall Entsorgung Düsseldorf.
 
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante)
 
 
 
Baumischabfall Preise ab
 
 
 
 
 
5qm Container 485€
 
7qm Container 605€
 
10qm Container 695€
 
15qm Container 1350€
 
20qm Container 1488€
 
30qm Container 1975€
 
 
 
 
 
 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden von der Stadt Düsseldorf Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164 oder 0177 8388383
SPERRMÜLL Container Preise Düsseldorf
 
In jeder Wohnung, in jedem Haus und auf jedem Grundstück gibt es früher oder später Sperrmüll der sich im laufe der Zeit angesammelt hat und entsorgt oder verwertet werden muss. Bei der Wahl des Inventars, das im Sperrmülll landet, sind kaputte oder alte Gegenstände vorrangig. Hierbei ist es nicht wichtig aus welchen Umständen die Möbel stammen, denn was weg muss, muss weg. Doch was alles zum Sperrmüll gehört wissen viele leider nicht so genau und verfrachten alles was Ihnen in die Hände gelangt in einen Abfall Container. Zum Sperrmüll zählt man Gegenstände, die auf Grund ihrer Größe nicht in die Haushaltsabfallbehälter passen. Doch gibt es bei der Zusammenstellung von Sperrmüll so einiges zu beachten. Kühlschränke, Monitore oder Fernseher, Dachpappen, Asbest, Autobatterien, Wasch und Toilettenbecken, Lacke, Flüssige Emulsionen oder Säuren, Farben, Schutzmittel für Holz oder Pflanzen, Elektrogeräte aller Art, Leuchtstofflampen und Röhren gehören nicht in den Sperrmüll. Der Begriff Sperrmüll ist sehr umfangreich. Fast alles was man zu einem Haushalt zählt kann in den Sperrmüll. Von Betten, Tischen, Schränken, Spielzeug, Leitern, Hundehütten, Planschbecken, Türschutzgitter, Teppichläufer, Matratzen, PVC Böden, Kinderwagen bis hin zum Schlitten. Je nach dem wie viel Abfall entsorgt werden soll, kann einer oder mehrere Container gestellt werden. Diese Unterscheiden sich in Größe und Art von einander. Einen Container zu bestellen rentiert sich in soweit, dass die Räumungsarbeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen. Zum Beispiel bei Haushaltsauflösungen, Entrümpelungen oder Messie Wohnungen, wo die Arbeit und das Ausräumen sich zum Teil über mehrere Tage hinweg ziehen kann. Wird ein Sperrmüllcontainer benötigt ist es gleich ob für gewerbliche oder private Räume. Alles was der Kunde nicht mehr benötigt kann durch einen Containerdienst entsorgt werden. Da man leider oft eine Lange Wartezeit bei einer Sperrmüllabholung hat, rentiert es sich einen Sperrmüllcontainer zu stellen. Das nimmt den Zeitdruck um das Unbrauchbare auszusortieren, ist Kostengünstiger und man muss sich weder um die Anfahrt noch um die Abholung selbst kümmern, so kann man sich alle Zeit der Welt lassen um auch wirklich alles genau zu durchschauen und vielleicht sogar versteckte Dinge los zu werden.Sperrmüll Entsorgung in Düsseldorf.
 
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante)
 
 
 
Sperrmüll Preise
 
 
 
3qm Container 289€
 
5qm Container 389€
 
7qm Container 419€
 
10qm Container 610€
 
15qm Container 1050€
 
 
 
 
 
 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden von der Stadt Düsseldorf Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164 oder 0177 8388383
 
GRÜNABFALL Container Preise Düsseldorf
 
Im Frühjahr und im Herbst ist die Hauptsaison für die Gartenarbeit. Das Laub fällt von den Bäumen, Hecken werden geschnitten, Gärten werden gemäht, Landschaften bearbeitet. Ob Private, Öffentliche oder Gewerbliche Grundstücke, überall findet man Grüngut. Gartenabfälle sind organisch und somit biologisch abbaubar, genau aus diesem Grund entsorgen viele Menschen ihn in Waldgebieten. Doch was sie nicht beachten ist, das dieser Wildwuchs die Natürlichen Biotope stören und zerstören. Durch die Teilweise Dicken schichten an Grüngut und Gartenabfälle die in Wäldern entsorgt werden, nehmen sie den Pflanzen die Luft zum atmen und sie beginnen über kurz oder lang zu verrotten. Das entsorgen von Gartenabfall und Grüngut aller Art fördert den Wuchs gebietsfremder Pflanzen wie Brennnesseln und versorgt die Erde mit Nährstoffen, hauptsächlich Stickstoff, und das mehr als für die Natur gut ist. Gebietsgetreue und seltene Pflanzen können sich nicht mehr ausbreiten. Neben den Umweltschäden können auch noch Geldstrafen die Folge dieser Entsorgung sein. Da dass entsorgen von Grüngut und Gartenabfällen in der freien Natur verboten ist, gibt es die Möglichkeit sich einen oder mehrere Container zu mieten. Für das befahren mit der Schubkarre gibt es Container mit Laderampen, zum einfachen befüllen gibt es Container mit Türen und offene Container. Entsorgung Gartenabfall Düsseldorf
.Folgende Gartenabfälle/ Grünabfälle werden von unserem Containerdienst mitgenommen:
Laub
Rasenschnitt
Zweige
Äste,bis 15cm Durchmesser
Blumen
Unkraut
kranke Pflanzenteile
Hecken, Baum und Strauchschnitt
Nicht zu feuchtes Laub
Stauden
Schilf
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante)
 
 
 
Grün - ParkabfällePreise
 
 
 
3qm Container 185€
 
5qm Container 219€
 
7qm Container 230€
 
10qm Container 299€
 
12qm Container 345€
 
20qm Container 422€
 
30qm Container 799€
 
 
 
 
 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden von der Stadt Düsseldorf Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164 oder 0177 8388383
ALTHOLZ Container Preise Düsseldorf
 
Wir entsorgen Holz der Altholzklassen A1- A3
Altholzklasse A1: darunter versteht man Holz das ohne Rückstände von Farben, Leimen oder anderen Chemischen Substanzen in die Entsorgung gelangt. Bretter die unbehandelt sind, eben Naturbelassen.
Holz, welches beim Abholzen entsteht
Paletten und Kisten
Balken
Reste von Sägearbeiten
Holzbriketts
Stützbalken ohne Lasur
Altholzklasse A2: Unter der Altholzklasse II versteht man Holz das durch Verleimen, beschichten, bestreichen, lackieren oder auf andere Art und Weise behandelt und aufgebessert wurde. Zur Altholzklasse II zählt Holz mit nicht halogenorganischen Verbindungen (PVC) in der Beschichtung und kein Holzschutzmittel.
Verschnitt, Abschnitte, Späne von Holzwerkstoffen und sonstigem behandeltem Holz (ohne schädliche Verunreinigungen)
Paletten aus Holzwerkstoffen
Schalhölzer von Baustellen
 Dielen, Fehlböden, Bretterschalungen, Deckenpaneele, Türblätter, Zargen usw. aus dem Innenausbau (ohne schädliche Verunreinigungen)
Bauspanplatten
Möbel ohne PVC-Beschichtungen
Brennholz
 
Altholzklasse 3: Altholz das man mit halogenorganischen Verbindungen (PVC) in der Beschichtung erwerben kann das allerdings ohne Holzschutzmittel bearbeitet ist, zählt zu dieser Kategorie
sonstige Paletten mit Verbundmaterialien
PVC-Beschichtungen 
 
 
 
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante)
 
 
 
Holzabfall Kategorie A1 bis A3 Preise
 
 
 
3qm Container 185€
 
5qm Container 220€
 
7qm Container 299€
 
10qm Container 395€
 
12qm Container 410€
 
20qm Container 440€   
 
30qm Container 689€
 
 
 
 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden von der Stadt Düsseldorf Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164 oder 0177 8388383
 
 
 
 
Stand : 06.06.2019
 
Container Containerdienst Düsseldorf Container Liefergebiet Düsseldorf
 Container Containerdienst Duesseldorf Altstadt 40213
 Container Containerdienst Duesseldorf Angermund 40489
 Container Containerdienst Duesseldorf Benrath 40589, 40593, 40595, 40597, 40599
 Container Containerdienst Duesseldorf Bilk 40221, 40223, 40225
 Container Containerdienst Duesseldorf Carlstadt 40213
 Container Containerdienst Duesseldorf Derendorf 40468, 40476, 40477, 40479
 Container Containerdienst Düsseltal 40237, 40239, 40470
 Container Containerdienst Duesseldorf Eller 40227, 40229, 40231, 40591
 Container Containerdienst Duesseldorf Flehe 40221, 40223, 40225, 40589
 Container Containerdienst Duesseldorf Flingern-Nord 40233, 40235, 40237
 Container Containerdienst Duesseldorf Flingern-Süd 40233, 40235
 Container Containerdienst Duesseldorf Friedrichstadt 40210, 40212, 40213, 40215, 40217
 Container Containerdienst Duesseldorf Garath 40593, 40595
 Container Containerdienst Duesseldorf Gerresheim 40625, 40627, 40629
 Container Containerdienst Duesseldorf Golzheim 40468, 40474, 40476, 40477
 Container Containerdienst Duesseldorf Grafenberg 40235, 40470, 40629
 Container Containerdienst Duesseldorf Hafen 40219, 40221
 Container Containerdienst Duesseldorf Hamm 40221
 Container Containerdienst Duesseldorf Hassels 40597, 40599
 Container Containerdienst Duesseldorf Heerdt 40549
 Container Containerdienst Duesseldorf Hellerhof 40595
 Container Containerdienst Duesseldorf Himmelgeist 40589
 Container Containerdienst Duesseldorf Holthausen 40589, 40591, 40599
 Container Containerdienst Duesseldorf Hubbelrath 40472, 40629
 Container Containerdienst Duesseldorf Itter 40589
 Container Containerdienst Duesseldorf Kaiserswerth 40489
 Container Containerdienst Duesseldorf Kalkum 40489
 Container Containerdienst Duesseldorf Lichtenbroich 40468, 40472
 Container Containerdienst Duesseldorf Lierenfeld 40229, 40231, 40233
 Container Containerdienst Duesseldorf Lohausen 40474, 40489
 Container Containerdienst Duesseldorf Lörick 40547, 40549
 Container Containerdienst Duesseldorf Ludenberg 40625, 40629
 Container Containerdienst Duesseldorf Mörsenbroich 40237, 40239, 40470
 Container Containerdienst Duesseldorf Niederkassel 40547
 Container Containerdienst Duesseldorf Oberbilk 40225, 40227, 40229, 40233, 40591
 Container Containerdienst Duesseldorf Oberkassel 40545, 40547, 40549
 Container Containerdienst Duesseldorf Pempelfort 40211, 40213, 40474, 40476, 40477, 40479
 Container Containerdienst Duesseldorf Rath 40470, 40472, 40629
 Container Containerdienst Duesseldorf Reisholz 40599
 Container Containerdienst Duesseldorf Stadtmitte 40210, 40211, 40212, 40213, 40233
 Container Containerdienst Duesseldorf Stockum 40468, 40474
 Container Containerdienst Duesseldorf Unterbach 40627, 40721
 Container Containerdienst Duesseldorf Unterbilk 40213, 40217, 40219, 40221, 40223
 Container Containerdienst Duesseldorf Unterrath 40468, 40472
 Container Containerdienst Duesseldorf Urdenbach 40593, 40595, 40597
 Container Containerdienst Duesseldorf Vennhausen 40627
 Container Containerdienst Duesseldorf Volmerswerth 40221
 Container Containerdienst Duesseldorf Wersten 40225, 40589, 40591
 Container Containerdienst Duesseldorf Wittlaer 40489
 
Container Preise Düsseldorf ab
Bauschutt Container Preise Düsseldorf
3qm Container 185€
5qm Container 215€
7qm Container 270€
Mischabfall Container Preise Düsseldorf
5qm Container 485€
7qm Container 605€
10qm Container 695€
15qm Container 1350€
20qm Container 1488€
30qm Container 1975€
Sperrmüll Container Preise Düsseldorf
3qm Container 289€
5qm Container 389€
7qm Container 419€
10qm Container 610€
15qm Container 1050€
Grünabfall Container Preise Düsseldorf
3qm Container 185€
5qm Container 219€
7qm Container 230€
10qm Container 299€
12qm Container 345€
20qm Container 422€
30qm Container 799€
Holzabfall Container Preise Düsseldorf
3qm Container 185€
5qm Container 220€
7qm Container 299€
10qm Container 395€
12qm Container 410€
20qm Container 440€   
30qm Container 689€
 
Container-Containerdienst Service Duesseldorf
 
hier erhalten Sie eine Übersicht unserer Container Service Dienstleistungen.
Wir geben Ihnen finanzielle Planungssicherheit mit unseren Festpreisen für die Abfallentsorgung im Container in Duesseldorf.
Sie erfahren hier was in einen Container für eine bestimmte Abfallart befüllt werden darf und erhalten hier einen Festpreis für die gesamte Entsorgung inclusive aller anfallenden Kosten in Duesseldorf.
 
Es gibt noch offene Fragen bzgl.der Entsorgung? Rufen Sie an Tel. Zentrale 02150 7019164 wir helfen gerne weiter.
 
BAUSCHUTT CONTAINERDIENST PREISE DUESSELDORF
 
Als Bauschutt bezeichnet man Mineralische Materialien die recycelbar sind. Bauschutt findet man auf jeder Baustelle, ob in großen oder kleinen Anhäufungen. Ob Badezimmer, Kellerraum, Wohnraum oder Grundmauersanierung, überall wo es Erneuerungen gibt wie ein Abbruch, Austausch von alten Keramikgegenständen, Heizkörpern, Thermenaustausch oder Anbau, fällt Bauschutt an. Ob grob in Form von Gehwegplatten oder Mauerstücken, oder in Bruchstücken in Größe einer Wallnuss, alles kann in einem Container entsorgt werden. Unser Containerdienst verfügt über verschiedene Containergrößen, somit spielt die Menge in erster Linie keine Rolle. Zu den Bauschutt Rohstoffen zählen:
Beton
Mörtel- und Fliesenreste
Fliesen
Kalk / Zementputz
Keramik
Mauerwerk
Kalksandsteine
Naturstein
Ziegel
kleinere Sandmengen
Die reine Bauschutt Entsorgung durch unseren Containerdienst sollte auch nur Mineralische Wertstoffe enthalten, wie sie oben aufgelistet sind. Bei der Entsorgung von Papier, Pappe, Folien oder Lacke und Farben wird die Entsorgung erheblich teurer. Nutzen sie für solchen Abfall die geeigneten Abfall Container. Da Bauschutt meist mehrere Tonnen umfasst bietet unser Containerdienst Behälter in verschiedenen Größen an, so dass für jede noch so kleine oder große Abfallmenge das passende dabei ist. Von Mulden bis hin zum Abrollcontainer kann auf Anfrage alles gestellt werden. Da Abriss und Sanierungsarbeiten oftmals über mehrere Tage oder Wochen anhalten können, ist es kein Problem die Behälter für ihren Bauschutt über einen längeren Zeitraum zu stellen.Bauschutt Entsorgung in Duesseldorf .
 
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante sowie unsere AGB)
 
Bauschutt Container Preise ab - Preise sind regional unterschiedlich
 
 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164
 
 
 
BAUMISCHABFALL CONTAINERDIENST PREISE DUESSELDORF
 
Durch das sanieren, renovieren oder Isolieren fällt eine Menge Abfall an. Ob innen oder außen, ob Wohnung, Haus oder andere Gebäude, jedes von ihnen wird früher oder später reparaturbedürftig. Ob Betonplatten, Kunststofffolien, Holzbalken, Keramikinventar, Fliesen, Rohre aus Kunststoff oder Metall, Fensterrahmen mit Glasresten und Verpackungen, Auslegeware wie Teppich, Laminat oder PVC, Gips- und Rigipsplatten, Glas, Kabellage oder Ziegel, alles fällt unter den Begriff Baumischabfall. Je nach Größe des Objekts ist es hier sinnvoll, da derartige Maßnahmen oftmals eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, sich einen Container für Baumischabfall zu stellen. Das erspart Ihnen eine Menge Zeit, da sie einfach nach und nach alles in einem Container zwischenlagern beziehungsweise entsorgen können. Da in einem Baumischabfall Container sämtliche Rohstoff Sorten entsorgt werden können, kann man nahezu alles was bei einem Abriss oder einer Renovierung zustande kommt, in den Behälter füllen. Ausser Flüssigkeiten,gefährliche Stoffe, sowie Sondermüllarten. Bei Fragen zu der Befüllung von Baumischabfall Containern kontaktieren Sie uns unter Zentrale
Tel. 02150 7019164
Allerdings gehört in einen Baumischabfall Container einiges nicht rein, beispielsweise Rohstoffe die in die Kategorie der Gefährlichen Abfälle fallen, wie Asbest, Dachpappen Styropor oder fasrige Dämmmaterialien wie Glasfaserwolle, Gummireifen, Öl und Lösungsmittel, Malerzubehör, Farben und Lacke. Diese gefährlichen Stoffe müssen seperat entsorgt werden. Auch Hausmüll gehört nicht mit rein. Baumischabfall Entsorgung Duesseldorf .
 
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante sowie unsere AGB)
 
 
 
Baumischabfall Container ab-Preise sind regional unterschiedlich
 
 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164
 
 
SPERRMÜLL CONTAINERDIENST PREISE DUESSELDORF
 
In jeder Wohnung, in jedem Haus und auf jedem Grundstück gibt es früher oder später Sperrmüll der sich im laufe der Zeit angesammelt hat und entsorgt oder verwertet werden muss. Bei der Wahl des Inventars, das im Sperrmülll landet, sind kaputte oder alte Gegenstände vorrangig. Hierbei ist es nicht wichtig aus welchen Umständen die Möbel stammen, denn was weg muss, muss weg. Doch was alles zum Sperrmüll gehört wissen viele leider nicht so genau und verfrachten alles was Ihnen in die Hände gelangt in einen Abfall Container. Zum Sperrmüll zählt man Gegenstände, die auf Grund ihrer Größe nicht in die Haushaltsabfallbehälter passen. Doch gibt es bei der Zusammenstellung von Sperrmüll so einiges zu beachten. Kühlschränke, Monitore oder Fernseher, Dachpappen, Asbest, Autobatterien, Wasch und Toilettenbecken, Lacke, Flüssige Emulsionen oder Säuren, Farben, Schutzmittel für Holz oder Pflanzen, Elektrogeräte aller Art, Leuchtstofflampen und Röhren gehören nicht in den Sperrmüll. Der Begriff Sperrmüll ist sehr umfangreich. Fast alles was man zu einem Haushalt zählt kann in den Sperrmüll. Von Betten, Tischen, Schränken, Spielzeug, Leitern, Hundehütten, Planschbecken, Türschutzgitter, Teppichläufer, Matratzen, PVC Böden, Kinderwagen bis hin zum Schlitten. Je nach dem wie viel Abfall entsorgt werden soll, kann einer oder mehrere Container gestellt werden. Diese Unterscheiden sich in Größe und Art von einander. Einen Container zu bestellen rentiert sich in soweit, dass die Räumungsarbeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen. Zum Beispiel bei Haushaltsauflösungen, Entrümpelungen oder Messie Wohnungen, wo die Arbeit und das Ausräumen sich zum Teil über mehrere Tage hinweg ziehen kann. Wird ein Sperrmüllcontainer benötigt ist es gleich ob für gewerbliche oder private Räume. Alles was der Kunde nicht mehr benötigt kann durch einen Containerdienst entsorgt werden. Da man leider oft eine Lange Wartezeit bei einer Sperrmüllabholung hat, rentiert es sich einen Sperrmüllcontainer zu stellen. Das nimmt den Zeitdruck um das Unbrauchbare auszusortieren, ist Kostengünstiger und man muss sich weder um die Anfahrt noch um die Abholung selbst kümmern, so kann man sich alle Zeit der Welt lassen um auch wirklich alles genau zu durchschauen und vielleicht sogar versteckte Dinge los zu werden.Sperrmüll Entsorgung in Duesseldorf.
 
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante sowie unsere AGB)
 
 Sperrmüll Container Preise Duesseldorf ab-Preise sind regional unterschiedlich
 
0€
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung telefonisch unter 02150 7019164
 
 
GRÜNABFALL CONTAINERDIENST PREISE DUESSELDORF
 
Im Frühjahr und im Herbst ist die Hauptsaison für die Gartenarbeit. Das Laub fällt von den Bäumen, Hecken werden geschnitten, Gärten werden gemäht, Landschaften bearbeitet. Ob Private, Öffentliche oder Gewerbliche Grundstücke, überall findet man Grüngut. Gartenabfälle sind organisch und somit biologisch abbaubar, genau aus diesem Grund entsorgen viele Menschen ihn in Waldgebieten. Doch was sie nicht beachten ist, das dieser Wildwuchs die Natürlichen Biotope stören und zerstören. Durch die Teilweise Dicken schichten an Grüngut und Gartenabfälle die in Wäldern entsorgt werden, nehmen sie den Pflanzen die Luft zum atmen und sie beginnen über kurz oder lang zu verrotten. Das entsorgen von Gartenabfall und Grüngut aller Art fördert den Wuchs gebietsfremder Pflanzen wie Brennnesseln und versorgt die Erde mit Nährstoffen, hauptsächlich Stickstoff, und das mehr als für die Natur gut ist. Gebietsgetreue und seltene Pflanzen können sich nicht mehr ausbreiten. Neben den Umweltschäden können auch noch Geldstrafen die Folge dieser Entsorgung sein. Da dass entsorgen von Grüngut und Gartenabfällen in der freien Natur verboten ist, gibt es die Möglichkeit sich einen oder mehrere Container zu mieten. Für das befahren mit der Schubkarre gibt es Container mit Laderampen, zum einfachen befüllen gibt es Container mit Türen und offene Container. Entsorgung Gartenabfall in Duesseldorf.Folgende Gartenabfälle/ Grünabfälle werden von unserem Containerdienst in Duesseldorf mitgenommen:
 
Laub
Rasenschnitt
Zweige
Äste,bis 15cm Durchmesser
Blumen
Unkraut
kranke Pflanzenteile
Hecken, Baum und Strauchschnitt
Nicht zu feuchtes Laub
Stauden
Schilf
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-für Duesseldorf sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante sowie unsere AGB)
 
Grün - Parkabfall Container Preise Duesseldorf ab-Preise sind regional unterschiedlich
 
 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
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HOLZ CONTAINERDIENST PREISE Duesseldorf
 
Wir entsorgen Holz der Altholzklassen A1- A3
Altholzklasse A1: darunter versteht man Holz das ohne Rückstände von Farben, Leimen oder anderen Chemischen Substanzen in die Entsorgung gelangt. Bretter die unbehandelt sind, eben Naturbelassen.
Holz, welches beim Abholzen entsteht
Paletten und Kisten
Balken
Reste von Sägearbeiten
Holzbriketts
Stützbalken ohne Lasur
Altholzklasse A2: Unter der Altholzklasse II versteht man Holz das durch Verleimen, beschichten, bestreichen, lackieren oder auf andere Art und Weise behandelt und aufgebessert wurde. Zur Altholzklasse II zählt Holz mit nicht halogenorganischen Verbindungen (PVC) in der Beschichtung und kein Holzschutzmittel.
Verschnitt, Abschnitte, Späne von Holzwerkstoffen und sonstigem behandeltem Holz (ohne schädliche Verunreinigungen)
Paletten aus Holzwerkstoffen
Schalhölzer von Baustellen
 Dielen, Fehlböden, Bretterschalungen, Deckenpaneele, Türblätter, Zargen usw. aus dem Innenausbau (ohne schädliche Verunreinigungen)
Bauspanplatten
Möbel ohne PVC-Beschichtungen
Brennholz
 
Altholzklasse 3: Altholz das man mit halogenorganischen Verbindungen (PVC) in der Beschichtung erwerben kann das allerdings ohne Holzschutzmittel bearbeitet ist, zählt zu dieser Kategorie
sonstige Paletten mit Verbundmaterialien
PVC-Beschichtungen 
 
 
 
die hier aufgeführten Preise-Festpreise-sind Endpreise incl.19% Mwst und beinhalten
 
An und Abfahrt,die fachgerechte Entsorgung incl.Entsorgungsnachweis,sowie die
 
Containermiete für 7 Werktage
 
(Voraussetzung für die Festpreise sind die Befüllung der Container mit den angegebenen
 
Inhaltsstoffen laut den aufgeführten Abfallarten,sowie die maximale Befüllung der Container bis unterhalb
 
der Ladekante sowie unsere AGB)
 
 
Holzabfall Container Preise Duesseldorf Kategorie A1 bis A3 ab-Preise sind regional unterschiedlich
 
 
 
Bei Aufstellung auf öffentlichem Grund und Boden werden Sondernutzungsgebühren erhoben.
Gerne informieren wir Sie über Preise und Abläufe. 
Bestellung und Infos telefonisch unter 02150 7019164
 
 
Hinweis: Bestimmte Container Größen sind nicht an allen Standorten verfügbar.Preise weichen regional ab,die hier aufgeführten Preise sind Anhaltspunkte,gerne teilen wir Ihnen Ihren persönlichen Container Preis für Ihren Standort mit Telefon 02150 7019164
 
Containerdienst Duesseldorf - Container Duesseldorf
 
Private Kunden
Bei der Verantwortungsvollen Abfallentsorgung steht an erster Stelle stets die Abfallvermeidung. Trennung von Abfällen ist die Voraussetzung um wertvolle Ressourcen dem Wirtschaftskreislauf wieder zuzuführen-nicht alles in einen Container- heisst hier das Motto welches allen Personen und der Umwelt zu Gute kommt. Dieses wird in den privaten Haushalten in Duesseldorf schon lange so praktiziert. Hier durch wird die Müllmenge in Duesseldorf erheblich überschaubarer ,der Erfolg in Duesseldorf in Bezug auf den Abfall ist das wertvolle wiederverwendbare Stoffe viel leichter und somit kostengünstiger der Wiederverwendung zugeführt werden können .Um die Entsorgung von Abfällen in Duesseldorf noch effektiver und somit die wirklich wertvollen Grund Substanzen nicht endgültig zu entsorgen stehen in Duesseldorf den privaten Haushalten zusätzlich zur Mülltrennung im eigenen Duesseldorfer Haushalt im gesamten Duesseldorfer Stadtbezirk Wertstofftonnen,Wertstoffsäcke sowie Biotonnen für die Entsorgung spezifischer Abfallarten zur Verfügung.
Desweiteren gibt es für die Entsorgung von privaten Abfällen in Duesseldorf 15 Recycling bzw.Wertstoff Annahmestellen,hier über diesen link : https://www.bsr.de/recyclinghoefe-20503.php sehen Sie die Adressen dieser Abfall Annahmestellen.Hier können Sie Elektrogeräte abgeben und bis max.2m³ Sperrmüll kostenlos fachgerecht entsorgen.Bei grösseren Bauschutt Mengen sind wir für Sie da und bieten für die Entsorgung von Bauschutt Container in den Größen ab 3m³ bis 7m³ an.Günstige,preiswerte Bauschuttcontainer in Duesseldorf sind unsere Steckenpferd und das zum Festpreis im gesamten Duesseldorfer Stadtgebiet und dem Umland.Gefährlich klassifizierte Abfälle in Duesseldorf wie zum Beispiel Farbreste,Arzneimittel,Chemikalien,Batterien und einiges mehr werden bei den zur Zeit 6 Schadstoff Sammelstellen entgegengenommen,hier alle offiziellen SchadstoffAnnahmestellen in Duesseldorf link : https://www.bsr.de/schadstoffe-20363.php
Nicht heute,aber vielleicht morgen oder übermorgen muss irgendwann jeder private Haushalt auch größere Mengen an Abfall entsorgen,und schon sind wir für Sie da!  
www.DUESSELDORF-CONTAINERDIENST.com  
Duesseldorf-Containerdienst.com entsorgt mit amtlich anerkannten Entsorgungsnachweisen zum vorher angesagtem Festpreis: Bauschutt,Baumischabfall,Mischabfall,Grünschnitt,Holz,Sperrmüll,Gipsreste,Baumstämme,und einiges mehr-in Containern mit unterschiedlichen Größen,hier finden Sie alle Daten zu unseren Containergrößen sowie die Maße-Abmessungen der Container die wir in Duesseldorf aufstellen : 
 
 
 
 
Container Arten sowie Container Abmessungen-Maße und technische Daten.
Absetzcontainer
Absetzcontainer Breite (m) Tiefe (m) Höhe (m)
3 m³ 1,75 2,70 1,00
5,5 m³ 1,75 3,00 1,25
7 m³ 1,75 3,50 1,50
7 m³ mit Deckel 1,75 3,75 1,50
10 m³ 1,75 3,75 1,80
10 m³ mit Deckel 1,75 3,98 2,00
 
 
IInformationen zu Absetzcontainer-auch Mulde Muldencontainer genannt
• auch mit Ladeklappe bestellbar (z.B.mit Schubkarre zu beladen)
• auch bestimmte Größen mit abschließbarem Deckel lieferbar (kontrolliertes Beladen nur durch Befugte)
• Transport von Schuttgütern möglich,Sand,Kies,etc.(keine Flüssigkeiten)
• Beladung der Container immer nur unterhalb der angezeigten Ladekante
• Anlieferung mit LKW-Absetzkipper
• Wir benötigen Breite 3,50 m, Höhe 4 m und Länge 8 m um problemlos anliefern zu können
• ein freie Zufahrt zum Container muss immer garantiert sein sein
• wir rechnen immer pauschal auf Grundlage unserer Angebote sowie unseren AGB ab
Mulden Container oder Abroll Container entscheiden Sie für Ihr Vorhaben
• geringere Stellfläche nötig (Aufstellung-nach Absprache) auch auf unbefestigter Stellfläche möglich
• geringerer Rangierplatz zum Aufstellen der Mulde nötig
Unsere Angaben sind Anhaltspunkte, Abweichungen sind nach Bauart der Container möglich.Wir beantragen (kostenpflichtig) Aufstellgenehmigungen für Stellplätze auf öffentlichen Straßen,Wegen und Plätzen.
 
 
 
Transport durch Absetzfahrzeug: Muldencontainer hängt an zwei Ketten und wird vom Transportfahrzeug waagerecht nach hinten abgesetzt.
benötigter Platzbedarf für das Aufstellen und die Abholung
• auf Parkflächen ca. 2-3 PKW-Längen
• Hinterhöfe 3,5m Breite und 4 m Höhe
• Container immer nur bis zur Ladekante befüllen.
• Beladung der Container nur mit Inhaltsstoffen für die jeweils bestellte Abfallart !!! ansonsten fallen Nachberechnungen an.
Die aufgeführten Angaben sind Richtwerte, Abweichungen sind konstruktiv und Modellart bedingt möglich.
 
Abrollcontainer
Abrollcontainer Breite (m) Tiefe (m) Höhe (m)
6 m³ 2,30 5,25 0,50
9 m³ 2,30 5,25 0,75
12 m³ 2,30 6,50 0,75
12 m³ mit Deckel 2,55 5,55 1,69
15 m³ 2,30 6,50 1,00
18 m³ 2,30 6,50 1,25
24 m³ 2,30 6,50 1,50
28 m³ 2,30 7,00 1,75
36 m³ 2,30 7,00 2,25
 
 
Informationen zum Einsatz von Abroll Containern
• Boden und Bauschutt maximal bis 7 m³ Container bei einer Maximalbeladung
• von bis zu 9 t
• Containerbeladung maximal bis zur Ladekante
• Transport mit speziellem Fahrzeug
• Maße vom Transportfahrzeug: Breite 3,50, Höhe 4 m und Länge 8,50 m
• Eine freie Zufahrt zum Container muss immer garantiert sein
Hinweise zur Aufstellung von Abroll Containern
Transport mi Lift-LKW, Container werden an Haken nach hinten abgesetzt.
Benötigter Platz für die Aufstellung
• auf Parkplätzen ca. 4 PKW-Längen
• Hinterhöfe ca. 3,5m Breite und 4,00 m Höhe 
• Rangier und Abstellfläche muss für Schwerlastverkehr geeignet sein,die Abstellfläche muss befestigt sein
• hintere Ladetüren ermöglichen einfache Beladung.
Beachten Sie bei der Auswahl eines Abroll Container, dass nicht jede Größe für jede Abfallart geeignet ist.
Alle Angaben sind ca Werte, Abweichungen sind Bauart bedingt möglich.
 
Sie haben noch Fragen? Einfach anrufen Tel. Zentrale 02150 7019164
 
 
es gelten unsere AGB
 
 
Container Containerdienst Duesseldorf für gewerbliche Nutzer
 
Handwerksbetriebe,Händler,Industriebetriebe,Dienstleistungsunternehmen sowie Kindergärten,Krankenhäuser und weitere öffentlichen Einrichtungen in Duesseldorf sind vom Gesetzgeber her verpflichtet die Gewerbeabfallverordnung kurz GewAbfV zu befolgen.
Diese sagt unter anderem aus das gewerbliche Siedlungsabfälle den öffentlich-rechtlichen Entsorgern übergeben werden müssen.Dabei redet man von Abfallarten, die mit herkömmlichem Abfall aus privaten Haushalten auf gleiche Stufe zu stellen sind. 
§ 3 Abs. 1 der Gewerbeabfallverordnung -diese Abfälle sollen verpflichtend einer optimalen Verwertung zugeführt werden. Nicht verwertbare Abfälle müssen dem jeweils zuständigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger übergeben werden.
 
Die europäische gesetzliche Vorgabe ist der grobe Leitfaden für die aktuelle Gewerbeabfallverordnung auch in Duesseldorf. Einen wichtigen richtungsweisenden Punkt bildet hierbei die Abfallrahmenrichtlinie (Richtlinie 2008/98/EG). Diese enthält eine fünfstufige Abfallhierarchie und enthält relevante Vorgaben, die in der Bundesrepublik Deutschland durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) umgesetzt werden.
In Deutschland auch in Duesseldorf gibt es weiterere Gesetze und Verordnungen zur Abfallverordnung, so etwa das Abfallverbringungsgesetz (AbfVerbrG), Batteriegesetz (BattG), Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) sowie die Altölverordnung (AltölV). 
Weiterhin gelten in Duesseldorf das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz des Landes und wichtige Verordnungen als da sind Sonderabfallentsorgungsverordnung (SoAbfEV) und die Problemabfallverordnung (ProbAbfV).
 
Die eigentlich bekannte Abfallherachie -aufgebaut in fünf Stufen-ist für Gewerbetreibende absolut wichtig.Die Dokumentationspflicht in Duesseldorf über die Entsorgung von Abfällen und die Getrennt-Haltungs Pflicht von Abfällen gelten seit August 2017 bindend.
Bessere Verwertung von Rohstoffen aus Abfällen sowie eine erhöhte Vermeidung von Restmüll in Duesseldorf sind hierbei das erklärte,vernünftige Ziel.
 
Seit Inkrafttreten dieser Abfallverordnung sind viele Betriebe zusätzlich belastet Manpower oder sich immer wieder aktualisierenden Vorgaben gestalten die Einhaltung der Vorgaben als schwierig. 
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Duesseldorf 
 
ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Behördensitz des Regierungsbezirks Düsseldorf. Die kreisfreie Stadt am Rhein ist mit 619.294 Einwohnern nach Köln die zweitgrößte Stadt des Landes.[3] In Deutschland ist Düsseldorf nach Einwohnern die siebtgrößte Stadt. Düsseldorf ist Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr mit rund zehn Millionen Einwohnern und der Metropolregion Rheinland mit 8,6 Millionen Einwohnern. Die Stadt im Kern des zentralen europäischen Wirtschaftsraumes liegt seit Längerem auf Platz 6 der Mercer-Studien über die Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit.[4]
Im Jahr 1288 erhielt der Ort an der Mündung des Flüsschens Düssel in den Rhein das Stadtrecht. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war die Stadt Regierungssitz von Ländern des Heiligen Römischen Reichs und des Rheinbundes: des Herzogtums Berg, der Herzogtümer Jülich-Berg und Jülich-Kleve-Berg sowie des Großherzogtums Berg, von 1690 bis 1716 auch Residenz des Pfalzgrafen und Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz. Vom 19. bis ins 20. Jahrhundert war sie Parlamentssitz der Rheinprovinz des Königreichs Preußen. Im Kaiserreich entwickelte sich Düsseldorf im Zuge der Hochindustrialisierung in Deutschland zum „Schreibtisch des Ruhrgebiets“ und wurde mit dem Überschreiten der Marke von 100.000 Einwohnern im Jahr 1882 zur Großstadt.
Die Rheinmetropole gehört zu den fünf wichtigsten, international stark verflochtenen Wirtschaftszentren Deutschlands.[5][6][7][8] Düsseldorf ist eine Messestadt und Sitz vieler börsennotierter Unternehmen, darunter der im DAX notierte Konzern Henkel. Zudem ist sie der umsatzstärkste deutsche Standort für Wirtschaftsprüfung, Unternehmens- und Rechtsberatung,[9][10] Werbung[11] und Kleidermode[12] sowie ein wichtiger Finanz- und Börsenplatz.[13][14][15] Auch im Kunsthandel Deutschlands ist sie führend.[16]
Düsseldorf besitzt mehrere Rheinhäfen. Sein Flughafen Düsseldorf Airport ist das interkontinentale Drehkreuz Nordrhein-Westfalens. Die Stadt ist des Weiteren Sitz von 22 Hochschulen, darunter die renommierte Kunstakademie Düsseldorf und die Heinrich-Heine-Universität.[17] Überregionale Bekanntheit genießt Düsseldorf außerdem durch seine Altstadt („längste Theke der Welt“), seinen Einkaufsboulevard Königsallee („Kö“), seinen Düsseldorfer Karneval, den Fußballverein Fortuna Düsseldorf und den Eishockeyverein Düsseldorfer EG. Weitere Anziehungspunkte sind zahlreiche Museen und Galerien sowie die Rheinuferpromenade und der moderne Medienhafen. Das Stadtbild wird auch durch zahlreiche Hochhäuser und Kirchtürme, den 240 Meter hohen Rheinturm, viele Baudenkmäler und sieben Rheinbrücken geprägt. Bemerkenswert ist die große Anzahl ostasiatischer Einwohner, darunter die japanische Gemeinde, welche die größte japanische Gemeinde und die einzige Japantown Deutschlands bildet.
 
 Das überwiegend rechtsrheinisch gelegene Düsseldorf befindet sich im mittleren Teil des Niederrheinischen Tieflands auf einer von zahlreichen Rheinarmen durchzogenen Niederterrassenfläche. Lediglich die Stadtteile Oberkassel, Niederkassel, Heerdt und Lörick liegen am linken Rheinufer.
Die Stadt ist Teil der prosperierenden Rheinschiene und grenzt südwestlich an das Ruhrgebiet. Sie liegt damit im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr sowie im Übergangsbereich zwischen dem Niederrhein und dem Bergischen Land, zu dem die Stadt, historisch betrachtet, gehört. Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Westen Deutschlands. Sie zählt zu den größten Verdichtungsräumen innerhalb der europäischen Megalopolis und ist der größte in Deutschland. In den 20 kreisfreien Städten und zehn Kreisen der Region leben rund elf Millionen Einwohner auf knapp 10.000 km² (Stand 2005); allein in einem Umkreis von 50 Kilometern um das Oberzentrum Düsseldorf leben etwa neun Millionen Menschen.
Die zentrale Lage im größten Ballungsraum Deutschlands, die Hauptstadtfunktion für das bevölkerungsreiche Bundesland Nordrhein-Westfalen, die Vielzahl bedeutender Unternehmen sowie die Ausstattung mit Infrastrukturen und Angeboten aller Art verschaffen der Stadt große Fühlungs- und Agglomerationsvorteile,[19] die ihr Wachstum und die Entstehung innovativer Milieus erheblich begünstigen. Erspart bleiben der Stadt allerdings einige Agglomerationsnachteile, etwa ein häufig kollabierendes Verkehrsnetz, ein extrem belastendes Stadtklima oder Immobilienpreise auf europäischem Spitzenniveau, weil Düsseldorf selbst keine Millionenstadt ist, einem polyzentrischen Städtenetz angehört und weil landschaftliche Freiräume sowie Erholungsgebiete sie allseits nah umgeben.
Die Lage am Rhein gibt der Stadt die Möglichkeit, mit ihrer Skyline das Stadtbild im Kontrast zum Fluss, der aufgrund seiner Größe einen weitläufigen Landschaftsraum bildet, imposant zu inszenieren und beides zu einer einprägsamen Stadtlandschaft zu verschmelzen.
Der höchstgelegene Punkt im Stadtgebiet, der Sandberg im Stadtteil Hubbelrath, misst 165 m, der niedrigste Punkt, die Mündung des Schwarzbachs in den Rhein bei Wittlaer, 28 m ü. NN.[20]
Der geografische Mittelpunkt Düsseldorfs befindet sich im Düsseltal, der Punkt ist mit einer Bronzetafel gekennzeichnet.
Düsseldorf liegt im Zentrum der Zone der Mitteleuropäischen Zeit.
 
Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen
 
Karte der Stadtbezirke und Stadtteile Düsseldorfs
Im Unterschied zu anderen nordrhein-westfälischen Großstädten haben die Stadtbezirke in Düsseldorf keine eigenen Namen, sondern sind von 1 bis 10 durchnummeriert. Die meisten Einwohner hat der Stadtbezirk 3 mit ca. 109.000 Einwohnern,[24] mit Bilk (rund 37.000 Menschen leben dort) liegt auch der einwohnerreichste Stadtteil im Stadtbezirk 3.[25] Die geringste Bevölkerung hat dagegen der Stadtbezirk 10 mit etwa 25.000 Bewohnern,[26] bei den Stadtteilen weist der Hafen mit 123 Einwohnern die kleinste Bevölkerungszahl auf.[27]
Die Stadtbezirke und Stadtteile sind im Einzelnen:
• Stadtbezirk 1: Altstadt, Carlstadt, Derendorf, Golzheim, Pempelfort, Stadtmitte
• Stadtbezirk 2: Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd
• Stadtbezirk 3: Bilk, Flehe, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk, Volmerswerth
• Stadtbezirk 4: Heerdt, Lörick, Niederkassel, Oberkassel
• Stadtbezirk 5: Angermund, Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Wittlaer
• Stadtbezirk 6: Lichtenbroich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath
• Stadtbezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Ludenberg
• Stadtbezirk 8: Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen
• Stadtbezirk 9: Benrath, Hassels, Himmelgeist, Holthausen, Itter, Reisholz, Urdenbach, Wersten
• Stadtbezirk 10: Garath, Hellerhof
• Die mittelalterliche Stadt Düsseldorf wurde im 12./13. Jahrhundert zwar in der Nähe von frühmittelalterlichen Altsiedlungen gegründet, ging aber als Neugründung – ähnlich wie beispielsweise auch in Alpen oder Kalkar – nicht unmittelbar aus einer dieser Altsiedlungen hervor.[28] Die Siedlung trug ihren Namen nach dem kleinen Fluss Düssel, der südlich der Straße Altestadt in den Rhein mündet. Der Name Düssel entstand wahrscheinlich aus dem germanischen Begriff thusila und bedeutet die Rauschende. Die Landschaft, in der Düsseldorf gegründet wurde, war vor der Entstehung der Grafschaft Berg eine ursprünglich fränkische, zu Ripuarien gehörende Grafschaft, in der neueren Forschung Duisburg-Kaiserswerther Grafschaft genannt,[29] ein Herrschaftsgebiet der Ezzonen.
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• Mit dem Historiengemälde Walter Dodde und die bergischen Bauern bei der Schlacht bei Worringen schuf der Düsseldorfer Maler Peter Janssen der Ältere bis 1893 ein eingängiges Bild für den Gründungsmythos der Stadt Düsseldorf. Demnach geht deren Stadtgründung und Aufstieg auf den tapferen Kampf bergischer Bauern gegen den Kölner Erzbischof in der Schlacht von Worringen zurück. Bereits in den Augen der Zeitgenossen Janssens veranschaulichte es auch die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf.
• Die erste schriftliche Erwähnung von Dusseldorp in einer Schreinskarte kann nicht sicher datiert werden und stammt frühestens aus dem Jahr 1135.[30][31] Am 5. Juni 1288 fand die Schlacht von Worringen statt, in deren Folge Graf Adolf V. von Berg Düsseldorf am 14. August 1288 die Stadtrechte verlieh.[32][33] Die nur 3,8 Hektar große Stadt war bereits früh ein mit einer Stadtmauer und einem Graben gesicherter Ort, der die Westgrenze der Grafschaft Berg markierte.[34][35]
• 1380 wurde Graf Wilhelm II. von König Wenzel in den Reichsfürstenstand erhoben. Noch im selben Jahr beschloss der neue Herzog zum Ausdruck seiner reichspolitischen Funktion und Stellung, die relativ abgelegene Burg an der Wupper als Regierungssitz aufzugeben und das am Rhein gelegene Düsseldorf zur neuen Residenz zu entwickeln.[36] Für die geplante bergische Hauptstadt Düsseldorf wurde erstmals 1382 eine Burg urkundlich erwähnt,[37] die in den folgenden Jahrhunderten zum Düsseldorfer Residenzschloss ausgebaut wurde. Seit 1386 residierten der Herzog und seine Gemahlin Anna dort. Zwischen 1384 und 1394 wurde die Stadt erheblich erweitert;[38] der Bau der backsteingotischen Hallenkirche St. Lambertus und ihre reichhaltige Ausstattung mit Reliquien und Pfründen datieren in dieser Zeit. Durch geschickte Heiratspolitik vereinigten die Herzöge von Berg die Herzogtümer Jülich und Kleve mit dem ihren zum gemeinsamen Herzogtum Jülich-Kleve-Berg. In den Jahren 1538 bis 1543 war Düsseldorf die Hauptstadt eines Verbundes von Territorialstaaten, der neben Jülich-Kleve-Berg auch das Herzogtum Geldern, die Grafschaften Mark, Ravensberg und Zutphen sowie die Herrschaft Ravenstein umfasste. Insbesondere unter Wilhelm dem Reichen wurde die Region zu einem Zentrum humanistischer Wissenschaft und liberaler Katholizität.[39] Gegenüber Juden setzte sich unter seiner Herrschaft mit der Polizeiverordnung von 1554, die die Ausweisung aller Juden verlangte, allerdings eine antijudaische Linie durch. 1585 wurde bei der Vermählung des Erbprinzen Johann Wilhelm mit der Markgräfin Jakobe von Baden die wohl prunkvollste dokumentierte Hochzeit des 16. Jahrhunderts ausgerichtet.[40][41] Unter dem Titel Orpheus und Amphion kam dabei zum ersten Mal ein opernartiges theatralisches Schauspiel mit Gesang und Musik zur Aufführung.[42] Wilhelm der Reiche sorgte für den Wiederaufbau und Ausbau des Düsseldorfer Schlosses durch den Renaissance-Baumeister Alessandro Pasqualini. Nach dem Aussterben des jülich-bergisch-klevischen Regentenstammes 1609 und während eines Erbfolgestreits zwischen Brandenburg und Pfalz-Neuburg[43][44] besetzte der spanische General Ambrosio Spinola als kaiserlicher Kommissar 1614 die Stadt.
• Bergische Residenz- und Landeshauptstadt[45][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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• Idealisierte Stadtansicht von Matthäus Merian um 1647
• Jan van der Heyden and Adriaen van de Velde – Ansicht von Düsseldorf mit der Andreaskirche in der Mitte
• Nach der Beilegung des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits gehörte Düsseldorf mit dem Herzogtum Jülich-Berg zum damals zunächst noch protestantischen Haus Pfalz-Neuburg,[46] einem Zweig des Adelsgeschlechtes der Wittelsbacher. In der ersten Phase der pfälzischen Herrschaft kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen römisch-katholischen, lutherischen und reformierten Beamten bei Hof und in der Stadt.[47] Unter dem Einfluss seiner Frau, Magdalene von Bayern, konvertierte Erbprinz Wolfgang Wilhelm 1613 zur römisch-katholischen Konfession,[48] wodurch er sich in den politischen Auseinandersetzungen seiner Zeit die Unterstützung der Katholischen Liga sichern konnte. Mit der Übernahme der Pfalzgrafen- und Herzogswürde im Jahre 1614 führte die Konversion Wolfgang Wilhelms in seinen Territorien zu einer Repression der protestantischen Konfessionen und zu einer Begünstigung der römisch-katholischen Kirche. Bei der nun einsetzenden Gegenreformation hatten die bei Hof verkehrenden Jesuiten eine Schlüsselrolle.[49]
• Doppelbildnis des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Gemahlin Anna Maria Luisa de’ Medici, Jan Frans van Douven, 1708
• Johann Wilhelm von der Pfalz, von den Niederfränkisch sprechenden Düsseldorfern „Jan Wellem“ genannt, schon als pfälzischer Erbprinz seit 1679 Regent von Jülich-Berg, seit 1690 schließlich Kurfürst von der Pfalz sowie Herzog von Jülich-Berg, hielt auch als Souverän an Düsseldorf als Hauptresidenz fest, zumal die frühere kurfürstliche Hauptresidenz in Heidelberg durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört worden war.[50] In der Regierungszeit Johann Wilhelms erfuhr Düsseldorf durch die Präsenz des glanzvollen Hofes eine beachtliche wirtschaftliche, kulturelle und städtebauliche Entwicklung, die sich unter Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz fortsetzte, der Schlösser, Sammlungen, Institute gründete und die Carlstadt anlegen ließ. Herausragend und berühmt war die noch von Johann Wilhelm gegründete, unter Karl Theodor ebenfalls geförderte Gemäldegalerie. Allerdings verlor Düsseldorf den Status einer kurfürstlichen Hauptresidenz schon 1718 wieder an Heidelberg. 1720 ging diese Funktion dann an Mannheim und 1778 an München über, von wo aus Karl Theodor die Territorien Kurpfalz-Bayern und Jülich-Berg regierte.[51] Eine weitere kurze Blüte der Stadt erfolgte unter dem kurfürstlichen Statthalter Johann Ludwig Franz Graf von Goltstein.[52] 1769 wurde Düsseldorf Sitz des Jülich-Bergischen Oberappellationsgerichtes.
• Seit 1732 weiter neuzeitlich befestigt, wurde die Stadt im Siebenjährigen Krieg 1757 von den Franzosen besetzt und nach der Schlacht bei Krefeld 1758 von Herzog Ferdinand von Braunschweig durch Kapitulation eingenommen, jedoch bald wieder verlassen.[53] Im Zuge der durch die Französische Revolution entfesselten Koalitionskriege kapitulierte Düsseldorf im Jahre 1795 der französischen Revolutionsarmee[54] und blieb unter französischer Besetzung, bis es im Frieden von Lunéville 1801 an Kurpfalz-Bayern zurückgegeben wurde.[55][56]
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• Stadtplan Düsseldorfs aus dem Jahr 1809: Umgestaltung der früheren Stadtbefestigung durch Anlage von Englischen Gärten, Alleen und Promenaden
• Daraufhin erfolgte die vertraglich bedingte Schleifung der Festungswerke.[57] Doch bereits infolge eines Gebietstausches, der in dem Vertrag von Schönbrunn und im Vertrag von Brünn zwischen Kurpfalz-Bayern, Preußen und Frankreich festgelegt worden war, gelangte die Stadt ab 1806 wieder unter französischen Einfluss. Vor dem Gebietstausch hatte Kurfürst Maximilian IV. die weltberühmte Gemäldesammlung, die ein staatlicher Besitz des Herzogtums Jülich-Berg war, abziehen lassen und widerrechtlich dem bayerischen Kunstbesitz einverleibt. Düsseldorf wurde Landeshauptstadt des Großherzogtums Berg. Das Großherzogtum schied auf der Grundlage der Rheinbundakte als souveräner, mit Frankreich alliierter Staat aus dem Heiligen Römischen Reichaus und bestand faktisch bis Ende 1813.[56] Großherzöge waren Joachim Murat bis 1808, sodann Napoleon selbst, schließlich ab 1809 unter Napoleons Regentschaft sein minderjähriger Neffe Napoléon Louis Bonaparte.[58] Unter der neuen Regierung hielten bedeutende soziale und administrative Reformen Einzug. 1810 führte Napoleon den bergischen Code civil ein, der unter anderem den von Heinrich Heine begrüßten Durchbruch in Richtung einer Gleichstellung der Juden mit sich brachte.[59] Anspruchsvolle Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung und Verschönerung Düsseldorfs wurden vollzogen, insbesondere nach Entwürfen des Landschaftsarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe. So pflanzte man die Neue Allee, die spätere Königsallee, und bepflanzte den Boulevard Napoléon, die spätere Heinrich-Heine-Allee erstmals als elegante Esplanaden; der Hofgarten erfuhr einen weiteren Ausbau zu einem Englischen Landschaftsgarten.[60][61] Gleichwohl war das Großherzogtum für Frankreich im Rahmen seiner imperialistischen Expansion letztlich nur als Satelliten- und Pufferstaat sowie als Ressource für Finanzeinnahmen und Truppenaushebungen von Relevanz. Zudem geriet das Großherzogtum zunehmend in eine schwere Wirtschaftskrise, weil die französischen Zölle, die im Zuge der Kontinentalsperre an seinen westlichen und nördlichen Staatsgrenzen erhoben wurden, es von wichtigen Marktgebieten abschnitten.[62] Die Wende brachte die Völkerschlacht bei Leipzig, in deren Folge die französischen Truppen und Spitzenbeamten das Großherzogtum Berg verließen.
• Preußische Provinzstadt und Industrialisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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• Das Gruppenbild Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal von Friedrich Boser zeigt Protagonisten der Düsseldorfer Malerschule im Jahr 1844 bei der Vorbereitung der Jahresausstellung des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen im Galeriesaal des Düsseldorfer Schlosses.
• Das von den Franzosen verlassene Großherzogtum Berg wurde ab Ende 1813 von Truppen des Königreichs Preußen besetzt und von preußischen Beamten als Generalgouvernement Berginterimistisch verwaltet.[63] Auf der Grundlage der Neuordnung Europas, die in den Jahren 1814 bis 1815 auf dem Wiener Kongress verhandelt worden war, nahm der preußische König Friedrich Wilhelm III. das Territorium und dessen Hauptstadt Düsseldorf am 5. April 1815 schließlich in Besitz. Rechtlich gehörte es ab dem 21. April 1815 zu Preußen.[64] Düsseldorf wurde 1816 Sitz des Landkreises Düsseldorf. Düsseldorf selbst war dabei aber zunächst kreisfreie Stadt, doch schon 1820 wurde die Stadt in den Landkreis Düsseldorf eingegliedert. Am 22. April 1816 nahm die Bezirksregierung Düsseldorf ihre Arbeit auf. Mit der Schaffung der Rheinprovinz wurde Düsseldorf 1822 Sitz eines Landeshauptmanns und 1823 Sitz eines Provinziallandtags.
• Durch die Eingliederung in Preußen hatte Düsseldorf nach über 400 Jahren den Status einer Landeshauptstadt und damit sämtliche Behörden der Landesregierung verloren.[65] Düsseldorf war somit nur noch der Mittelpunkt einer Provinz und eine Beamtenstadt, nach Schleifung der Festungswerke von einem geschlossenen Ring ausgedehnter Parks umgeben, dem sich eine erste Stadterweiterung im klassizistischen Stil anschloss. Nach zeitgenössischen Beschreibungen bot die Stadt in der Zeit des Biedermeier insgesamt ein vergleichsweise harmonisches Stadtbild, bemerkte doch etwa Carl Julius Weber: „Das heitere Düsseldorf gefällt doppelt, wenn man aus dem finsteren Cöln herkommt.“[66] Allerdings war die politische und administrative Bedeutung der Stadt aufgrund des Verlustes von Hauptstadtfunktionen nicht so hoch wie der Rang des geistigen und künstlerischen Lebens in jener Zeit, welcher maßgeblich auf der Neugründung der Kunstakademie Düsseldorf (1819) und der aus ihr hervorgehenden Düsseldorfer Malerschule (1819–1918) fußte sowie ihr den Ruf einer Kunst- und Gartenstadt eintrug. In der Zeit des Vormärz und der Deutschen Revolution waren die in der Stadt vertretenen bürgerlichen Milieus mit den Persönlichkeiten Lorenz Cantador, Ferdinand Freiligrath, Ferdinand Lassalle und Hugo Wesendonck ein Brennpunkt der sich formierenden demokratischen und Arbeiterbewegung.
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• Stich von Düsseldorf um 1850 mit Darstellung der seit 1839 bestehenden Schiffbrücke
• Ab Mitte der 1830er Jahre erfasste der durch die Industrialisierung ausgelöste gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbruch die kleine preußische Provinzstadt. Die Ablösung des Kölner Stapelrechts durch die Mainzer Akte (1831),[67] die Dampfschifffahrt auf dem zunehmend regulierten Rhein, die Einrichtung eines Freihafens (1831) sowie die Anlage der ersten westdeutschen Eisenbahnstrecken (1838)[68] schufen die Voraussetzungen für die Entwicklung Düsseldorfs zur Industriestadt. Die zwischen Rotterdam und Mannheim verkehrende Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein wurde 1836 in Düsseldorf gegründet. 1837 fand die erste Gewerbeausstellung in der Flinger Straße statt, die Grundlage für die spätere Entwicklung zur Messestadt. Ab 1850 siedelten sich die ersten Stahlwerke unter anderem in Oberbilk an. Es folgten zahlreiche weitere Industriebetriebe wie beispielsweise die Gerresheimer Glashütte. Allerdings dominierte bis 1870 noch das Textilgewerbe.[69] Eine Berufsfeuerwehr hat Düsseldorf seit 1872.[70]
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• Düsseldorf am Rhein vor 1898
• 1872 wurde Düsseldorf erneut kreisfrei. Um 1880 bestand es aus sechs Stadtteilen: der Altstadt (dem ursprünglichen Düsseldorf) mit engen und unregelmäßigen Straßen sowie den beiden Mündungen der nördlichen und der südlichen Düssel, der Carlstadt an der Südseite der Altstadt (1767 angelegt), der in einiger Entfernung liegenden Neustadt, die 1690–1716 erbaut wurde, der Friedrichstadt am Südostende, der Königstadt und schließlich Pempelfort im Norden und Nordosten.[71] 1880 fand in Düsseldorf die Rheinisch-Westphälische Gewerbeausstellung statt, die über eine Million Besucher anzog[72][73] und der Stadt weitere Wachstumsimpulse gab. Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1880 lebten in der Stadt auf 49 Quadratkilometern Fläche 95.458 Menschen. Die verkehrsgünstig und wirtschaftsgeografisch zentral gelegene preußische Stadt, die 50 Jahre zuvor aus politischer und wirtschaftlicher Sicht nur wenig Bedeutendes vorzuweisen hatte, stand dank fortschreitender Industrialisierung, ausgebauter Verkehrsinfrastrukturen, rasanten Bevölkerungswachstums und des Fortfalls von Zollschranken, der sich mit der Verwirklichung des Deutschen Zollvereins ab 1834 ergeben hatte, an der Schwelle der Entwicklung zu einer der bedeutenden Groß- und Industriestädte des 1871 gegründeten Nationalstaats Deutsches Reich, dessen bundesstaatlicher Rahmen das Königreich Preußen nunmehr als einen Gliedstaat umfasste. In der Zeit von 1880 bis 1900 stieg die Bevölkerung auf mehr als das Doppelte an, 215.000 Einwohner.[71][74]
• Aufstieg zur Wirtschaftsmetropole und Niedergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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• Rheinpromenade Düsseldorf um 1909, im Hintergrund die 1898 eröffnete Oberkasseler Brücke
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• Anleihe über 1000 Mark der Stadt Düsseldorf vom 26. Juli 1899[75] – Darstellung der Stadt Düsseldorf durch Allegorien der Industrie und der Malerei, Illustration von Felix Schmidt
• An der Wende zum 20. Jahrhundert war Düsseldorf eine geschäftige und aufstrebende Industriestadt. 1902 wurde eine große Gewerbe-, Industrie- und Kunstausstellung mit über 2500 Ausstellern auf einem 70 Hektar großen Gelände am Rheinufer organisiert, die weltweit Beachtung fand.[76] Eine gute Finanzverfassung, niedrige Steuern und städtebauliche Anreize zogen vermögende Leute und Unternehmen aus dem ganzen Reich an. Dank der Konzentration von Verwaltungen und unternehmensnahen Dienstleistungen sowie dank der Ansiedlung einer Börse, großer Bankhäuser und einer Reihe wichtiger Zusammenschlüsse der Industrie etablierte sich die Stadt schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts als „Schreibtisch des Ruhrgebiets“. 1909 wurde ein Zeppelinflugfeld auf der Golzheimer Heide eingerichtet. Im gleichen Jahr erfolgten die ersten großen Eingemeindungen seit dem Mittelalter. Dadurch wuchs die Stadt um 62,5 km² und erreichte mit einem Zuwachs von rund 63.000 Einwohnern eine Gesamteinwohnerzahl von 345.000. Ihren neuen Zuschnitt nahm die Stadt zum Anlass, im August 1910 eine Internationale Städtebau-Ausstellung abzuhalten, zu deren Gelingen neben deutschen Großstädten auch Chicago, Boston,[77] London, Zürich, Kopenhagen, Stockholm und Helsinki stadtplanerische Exponate beitrugen.[78] In der 1912 folgenden Städte-Ausstellung Düsseldorf für Rheinland, Westfalen und benachbarte Gebiete wurden Pläne für die „Millionenstadt Düsseldorf“ vorgestellt.[79][80][81] Der US-amerikanische Publizist und Reformer Frederic C. Howe pries Düsseldorfs Stadtentwicklung als vorbildlich. Das Wachstum der Stadt schien den Zeitgenossen unaufhaltsam zu sein. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges traf Düsseldorf vollkommen unvorbereitet.
• Am 31. Juli 1914 übernahm das Militär die Exekutive und am folgenden Tag wurde die allgemeine Mobilmachung verkündet. Schon bald veränderte sich das Leben in der Stadt merklich. Die Düsseldorfer Industrie stellte auf Kriegsproduktion um und wurde eine der größten Waffenschmieden des Reiches.[82] Die Stadt wandelte sich zu einem Nachschubzentrum und Lazarettstandort. 1915 waren 46.000 Reservisten in Düsseldorf stationiert, 1917 gab es rund 8000 Lazarettbetten.[83] Durch den wirtschaftlichen Niedergang sank der Hafenumschlag auf unter 30 % des Vorkriegsniveaus. Die Geburtenzahlen verringerten sich um 42 %; es herrschte Mangel an Lebensmitteln und Kleidung; die Sterberaten stiegen massiv an; über 10.000 Soldaten kehrten nicht mehr zurück. Im Juni 1917 kam es wegen des Hungers in der Bevölkerung zu Protesten und zu Plünderungen von Läden.[82] Mehrfach wurde der Belagerungszustand verkündet.[84]
• Am 8. November 1918 trugen aus Köln kommende Matrosen die Novemberrevolution in die Stadt. Es bildete sich ein provisorischer Arbeiter- und Soldatenrat, der in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zunächst die öffentliche Ordnung aufrechterhalten konnte. Infolge des Waffenstillstandes von Compiègne, der Beendigung des Ersten Weltkrieges, besetzten am 4. Dezember 1918 belgische Truppen die linksrheinischen Stadtteile.[85] Himmelgeist und das damals noch selbständige Benrath waren britisch besetzt. Der Rest der Stadt lag in der entmilitarisierten Zone entsprechend Artikel 42, 43 des Versailler Vertrages. Die Soldaten schieden formell aus dem Arbeiter- und Soldatenrat aus, der Arbeiterrat formierte sich neu.
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• Das in den 1920er Jahren erbaute Wilhelm-Marx-Hauswar das erste HochhausWestdeutschlands.
• Vom 7. bis zum 9. Januar 1919 übernahm nach Streiks, Besetzung von Zeitungsredaktionen und einer Massendemonstration gegen die Regierung Ebert-Scheidemann ein Vollzugsrat des Arbeiterrates aus Mitgliedern des Spartakusbundes und der USPD die Macht. Ziel dieser Gruppen war eine Revolution nach russischem Vorbild. Der Hauptbahnhof, das Polizeipräsidium und das Fernsprechamt wurden besetzt. Aus dem Gefängnis Ulmer Höh wurden rund 150 Insassen befreit. Oberbürgermeister Oehler, Regierungspräsident Kruse und einige andere Personen des öffentlichen Lebens konnten sich ins belgisch besetzte Oberkassel retten, andere angesehene Bürger wurden als Geiseln genommen. Aus Protest legten am 10. Januar die städtischen Beamten die Arbeit nieder. Ein Vollzugsrat des Arbeiterrates erklärte die Einsetzung Karl Schmidtchens als Oberbürgermeister. Es kam zu Streiks und blutigen Zusammenstößen mit zahlreichen Toten und Schwerverletzten in der Graf-Adolf-Straße. Nach fünf Wochen, am 28. Februar 1919, wurde die Stadt vom Freikorps Lichtschlag erobert und der Vollzugsrat abgesetzt.[86] Dennoch kam es bis Mitte April 1919 immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Spartakisten und den reaktionären Freikorpstruppen,[87] insbesondere während der Generalstreiksbewegung an der Ruhr vom 8. bis zum 13. April. Heftig umkämpft war der Stadtteil Oberbilk, der nur mit Artillerieunterstützung erobert werden konnte.[88] Bis 1933 blieb Düsseldorf in weiten Teilen dennoch eine „rote“, von der Arbeiterbewegung geprägte, Stadt in Preußen, das 1918 durch den Sturz der Hohenzollern-Monarchie als Freistaat Preußen eine Republik im Deutschen Reich geworden war.
• Am 8. März 1921 rückten gegen Mittag französische und belgische Truppen in Düsseldorf und anderen Ruhrgebietsstädten ein und besetzten sie.[89] Hintergrund war die Weigerung der Reichsregierung, Reparationszahlungen aus dem Versailler Vertrag in Höhe von 269 Milliarden Goldmark anzuerkennen. Zwei Jahre später begannen die Franzosen von ihren Brückenköpfen Duisburg und Düsseldorf aus mit der Besetzung des Ruhrgebiets. Mit Annahme des Dawes-Plans am 1. September 1925 durch die deutsche Regierung endete die Besetzung. Aus diesem Anlass kam Reichspräsident Paul von Hindenburg nach Düsseldorf und hielt im Rheinstadion vor rund 50.000 Zuhörern eine patriotische Rede.
• 1926 fand mit der GeSoLei die mit 7,5 Millionen Besuchern größte Messe der Weimarer Republik im und am dafür konzipierten Ehrenhof statt.
• 1929 ging der Landkreis Düsseldorf größtenteils im neuen Landkreis Düsseldorf-Mettmann auf, der nördliche Teil wurde den Städten Duisburg und Mülheim zugeschlagen. Düsseldorf-Mettmann wurde bei der Kreisreform 1975 in Kreis Mettmann umbenannt.
• Am 13. April 1931 begann in Düsseldorf der Strafprozess zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der Weimarer Republik. Zu Gericht saß der schon von 1894 bis 1921 und seit 1925 wieder in Düsseldorf wohnende Serienmörder Peter Kürten, den die Boulevardpresse wegen seiner Vorliebe für das Blut seiner zahlreichen Opfer den „Vampir von Düsseldorf“ nannte. Der Prozess, der auch große internationale Beachtung fand – an die neunzig Auslandskorrespondenten hatten sich angesagt –, endete am 21. April 1931 mit einem Todesurteil, das am 2. Juli 1931 in Köln vollstreckt wurde. In Deutschland löste das Ereignis eine erneute Debatte über die Zulässigkeit der Todesstrafe aus.[90][91] Der Kriminalfall inspirierte den Regisseur Fritz Lang zu seinem Streifen M – Eine Stadt sucht einen Mörder, einem der ersten Tonfilme.
Bauwerke 
 
Die Königsallee
Die umsatzstärkste Geschäftsstraße und eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen Deutschlands ist die Schadowstraße. Ihrer städtebaulichen Anlage und ihrer exklusiven Läden wegen bekannter ist allerdings die Königsallee, kurz „die Kö“. In ihrer Mitte verläuft der Stadtgraben, an dessen Nordende sich als Wahrzeichen der Kö die Tritonengruppe, ein Brunnen aus dem Jahre 1902, befindet.
In der Altstadt findet man viele Häuser, die unter Denkmalschutz stehen. Weitere erhaltene historische Ortskerne können die Stadtteile Kaiserswerth und Gerresheim vorweisen. Der dörfliche Charakter der Ortskerne von Angermund, Kalkum, Oberlörick, Heerdt, Hamm, Himmelgeist und Urdenbach ist weitgehend erhalten geblieben.
Siehe auch: Architektur in Düsseldorf und Liste der Baudenkmäler in Düsseldorf
Burgen und Schlösser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Schloss Benrath
Das möglicherweise älteste Gebäude im Stadtgebiet ist die Ruine der Kaiserpfalz in Kaiserswerth. Sie geht auf eine Burg zurück, die im Jahr 1016 errichtet wurde. Diese wiederum ist auf ein Kloster zurückzuführen, das um das Jahr 700 entstand.[209] Um 1193 zur Festung ausgebaut, wurde sie 1702 von französischen Truppen im Spanischen Erbfolgekrieg zerstört.
Ebenfalls sehr alt ist das ursprüngliche Schloss Kalkum. Die Burg entwickelte sich aus einem Fronhof, der erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt wurde.[210] Sie wurde 1810 bis 1819 umgebaut. Die Ursprünge des Schlosses Heltorf in Angermund sollen auf das 11. Jahrhundert zurückgehen.[211] Ein Umbau erfolgte in den Jahren 1822 bis 1827.
Der Schlossturm am Burgplatz in der Altstadt war ursprünglich Teil des Düsseldorfer Schlosses, eines der Wahrzeichen der Stadt, das im 13. Jahrhundert errichtet und bis ins 16. Jahrhundert immer weiter ausgebaut wurde. Der Turm wurde 1845 von dem Düsseldorfer Architekten Rudolf Wiegmann im Stil der italienischen Neorenaissance umgebaut. Der Turm ist der einzige noch stehende Rest des Düsseldorfer Schlosses, das durch einen Brand im Jahr 1872 zerstört wurde.
 
Schloss Garath
Im 14. Jahrhundert wurden die Burg Angermund als nördlichste Bastion der Grafen von Berg ebenso wie der Vorgänger des Schlosses Eller erbaut.[212] Das heutige Schloss Eller hingegen wurde 1826 errichtet und 1902 um- und ausgebaut.
Die Zeitalter des Barock und des Rokoko haben in Düsseldorf im Gartenbau sowie in Form von Schlössern ihre Spuren hinterlassen. Zu Beginn des Barock-Zeitalters entstand Schloss Garath. Sein Bau erfolgte im 16. Jahrhundert, Umbauten und Ergänzungen erfolgten bis ins 18. Jahrhundert. Nördlich des Hofgartens entstand zwischen 1752 und 1763 das Schloss Jägerhof.[51] Es wurde erbaut von dem Architekten Johann Joseph Couven. Heute beherbergt es das Goethe-Museum. Einen ähnlichen Baustil hat auch das Hofgärtnerhaus vorzuweisen, das sich im Hofgarten befindet und das Theatermuseum beinhaltet. Architekt des Hofgärtnerhauses war Nicolas de Pigage.
Ebenfalls auf de Pigage geht das Schloss Benrath zurück. Erbaut wurde es 1755 bis 1773 im Auftrag von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz.[213] Das denkmalgeschützte Ensemble von Lustschloss, Jagdpark, Weihern und Kanalsystem gilt als bedeutsamstes architektonisches Gesamtkunstwerk von Düsseldorf und wurde von der Stadt 2012 zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes vorgeschlagen, von der Jury allerdings nicht weiter berücksichtigt.[214]
Das 1843 errichtete Schloss Mickeln in Himmelgeist hingegen wurde nach dem Vorbild von Renaissance-Villen erbaut.
Nicht zum Stadtgebiet zählt hingegen das Haus Unterbach, obwohl es die Urzelle von Unterbach ist, seit der Gebietsreform 1975 ein Stadtteil der Landeshauptstadt Düsseldorf. Das Haus Unterbach liegt im Gegensatz zum Stadtteil Unterbach östlich der Einmündung der Erkrather Straße (Kreisstraße 7) in die Gerresheimer Landstraße, an der Nordostseite letzterer. Da entlang dieser beiden Straßen(-abschnitte) die heutige Stadtgrenze verläuft, liegt das Haus Unterbach immer noch auf dem Gebiet der Stadt Erkrath.[215] Das vor der Gebietsreform 1975 zu Unterbach gehörende Unterfeldhaus, das erst einige Jahre zuvor umfassend neu gestaltet und ausgebaut worden war, blieb bei der Stadt Erkrath und wurde zu einem ihrer Stadtteile, zu diesem gehört seitdem auch das Haus Unterbach.
Historische Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Liste von Sakralbauten in Düsseldorf
Altstadt und Carlstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Altstadtpanorama mit St. Lambertus und Schlossturm
Innerhalb der Düsseldorfer Altstadt ist St. Lambertus am Stiftsplatz 1 die älteste Kirche. Erbaut wurde sie 1288 bis 1394 im gotischen Stil, die Kirchweihe war am 13. Juli 1394.[216] Seit 1974 ist St. Lambertus päpstliche Basilica minor.[217] Wesentlich jünger ist die Kreuzherrenkirche in der Ursulinengasse, die von 1445 bis 1455 erbaut wurde.[218]
Die ebenfalls katholische Kirche St. Andreas in der Andreasstraße ist hingegen ein Barockbau, der im Zuge der Gegenreformation zwischen 1622 und 1629 als Hof- und Jesuitenkircheentstanden ist.[219] Die erste Kirche der Lutherischen Gemeinde in Düsseldorf war die Berger Kirche in der Berger Straße, die von 1683 bis 1687 errichtet wurde.[149] Zur selben Zeit baute die Reformierte Gemeinde ihre erste Kirche in Düsseldorf, die Neanderkirche in der Bolkerstraße 36. Katholisch ist hingegen St. Maximilian, meist kurz „Maxkirche“ genannt, in der Schulstraße, Ecke Citadellstraße, erbaut in den Jahren 1735 bis 1743.
Im übrigen Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Johanneskirche um 1900
 
St. Matthäus in Düsseldorf-Garath
Die ältesten Kirchen der Stadt befinden sich nicht in der Altstadt, sondern in den alten Stadtteilen Bilk und Kaiserswerth: Als älteste Kirche Düsseldorfs gilt die im 12. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche Alt St. Martin in Bilk,[220][221] auch Alte Bilker Kirche genannt. Entsprechend ihrer Errichtungszeit ist sie im romanischen Stil erbaut. Alt St. Martin war auch die Pfarrkirche des Dorfes Düsseldorf vor der Errichtung von St. Lambertus. Als zweitälteste Kirche kann St. Suitbertus in Kaiserswerth, erbaut 11. bis 13. Jahrhundert,[222][223] gelten, seit 1967 päpstliche Basilica minor.[224] St. Suitbertus ist eine romanische Kirche mit zwei gotischen Erweiterungen, der Apsis und dem seitlichen Eingang. Ebenso alt ist St. Nikolaus in Himmelgeist, ebenfalls erbaut 11. bis 13. Jahrhundert.[222] Die Basilika St. Margareta in Gerresheim ist seit 1982 die dritte päpstliche Basilica minor in Düsseldorf. Errichtet wurde sie 1220 bis 1240 als Stiftskirche des Gerresheimer Stifts. Das Stiftsgebäude stammt aus derselben Epoche.[225] Bei beiden Kirchen handelt es sich ebenfalls um Beispiele romanischer Architektur.
Die größte protestantische Kirche im Stadtgebiet ist die evangelisch-lutherische Johanneskirche in der Stadtmitte. Sie wurde in den Jahren 1875 bis 1881 im neugotischen Stil erbaut.
Linksrheinisch ist die katholische Kirche St. Antonius in Oberkassel mit ihrem neoromanischen Stil besonders interessant, erbaut wurde sie 1909 bis 1911.[226] Architekturgeschichtlich interessant ist ebenfalls die evangelische Oberkasseler Auferstehungskirche von 1913–1914 in rheinischer Backsteinarchitektur mit Jugendstilelementen.[227]
Zentral auf dem Kirchplatz gelegen ist St. Peter (kath.) in Friedrichstadt. Diese Kirche hat neugotische und neoromanische Elemente. Erbaut wurde sie zwischen 1887 und 1898.[228]
Weitere interessante Kirchen finden sich in vielen Stadtteilen, so zum Beispiel St. Paulus (kath.) in Düsseltal, St. Maria Rosenkranz (kath.) von 1908 in Wersten und die St.-Josef-Kirche in Oberrath, alle im neoromanischen Stil errichtet. St. Paulus und St. Josef gehen auf den Düsseldorfer Architekten Josef Kleesattel zurück, ebenso St. Blasius in Hamm, die Häuserzeilenkirche St. Elisabeth und St. Vinzenz in der Stadtmitte, Heilig Geist in Pempelfort, Herz Jesu in Derendorf und St. Ursula in Grafenberg.[229] Weitere neuromanische Kirchen im Stadtgebiet entwarfen die Architekten Caspar Clemens Pickel (z. B. St. Adolfus und St. Apollinaris),[230] Paul und Wilhelm Sültenfuß. Aus älteren Zeiten stammen St. Agnes in Angermund, St. Hubertus in Itter, St. Lambertus in Kalkum und St. Cäcilia in Hubbelrath.[231]
Als architektonische Besonderheiten aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg sind zwei Kirchen hervorzuheben: die Bunkerkirche Sankt Sakrament in Heerdt, die in einem Luftschutzbunker errichtet wurde, und die Rochuskirche in Pempelfort. Die Rochuskirche war bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg eine sehr große und prächtige neoromanische Kirche, die 1897 von Josef Kleesattel errichtet worden war. Nach verheerenden Bombardierungen war sie eine Ruine. 1950 wurde entschieden, nur den Turm zu retten, das Kirchenschiff jedoch durch einen Neubau zu ersetzen. Dieser hat die Form eines Kuppeldachs und wurde von Paul Schneider-Eslebenentworfen.[232] Weitere herausragende Beispiele moderner Kirchenarchitektur sind die katholischen Kirchen St. Bruno, St. Franziskus Xaverius, St. Matthäus, die Altenheimkapelle St. Hildegardis und die im parabolischen Grundriss angelegte Katharinenkirche in Gerresheim aus den 1960er Jahren sowie die evangelische Matthäikirche aus der Zwischenkriegszeit der Weimarer Republik.[233]
Sonstige historische Gebäude (vor 1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Ehrenhof
Von Burgen und Kirchen abgesehen, finden sich die ältesten Gebäude Düsseldorfs in der Altstadt:
Das älteste Profangebäude der Stadt ist das Löwenhaus in der Liefergasse in der Altstadt. Es stammt aus dem Jahr der Stadterhebung 1288.[234] Das Düsseldorfer Rathaus hingegen geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Der älteste Teil wurde 1570 bis 1573 durch Heinrich Tussmann erbaut. In späteren Jahrhunderten kamen weitere Gebäudetrakte hinzu. Vor dem Rathaus erstreckt sich der Marktplatz mit dem Jan-Wellem-Reiterstandbild, das 1712 von Gabriel de Grupello gegossen wurde.[235]
An der Grenze der Altstadt wurde 1811 bis 1815 das Ratinger Tor durch Adolph von Vagedes errichtet. Südlich der Altstadt, zwischen Carlstadt, Friedrichstadt und Unterbilk gelegen, befindet sich das Ständehaus. Es wurde 1876 bis 1880 von Julius Raschdorff erbaut und diente zunächst dem Preußischen Provinzialparlament als Sitz, von 1949 bis 1988 beherbergte es dann den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen. Heute befindet sich dort die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21.
Die Expansion und der ökonomische Aufstieg der Stadt bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten auch zu Kaufhausgründungen, so dass mit Kaufhof an der Kö, ehem. Leonhard Tietz AG, erbaut 1906 bis 1908 von Joseph Maria Olbrich,[236] und dem Carsch-Haus, erbaut von 1914 bis 1916 durch Otto Engler, zwei heute noch genutzte Kaufhäuser, entstanden.[237]
Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Mannesmannröhren-Werke AG am Mannesmann-Ufer wurde 1912 durch den Architekten Peter Behrens erbaut.[238]
Direkt daneben am Rheinufer errichtete der Architekt Hermann vom Endt zwischen 1909 und 1911 im Auftrag des Rheinischen Provinzialverbandes das Landeshaus und die nach dem späteren Landeshauptmann benannte Villa Horion.
Eines der ersten Hochhäuser Deutschlands ist das an der heutigen Heinrich-Heine-Allee befindliche Wilhelm-Marx-Haus, das zwischen 1922 und 1924 durch Wilhelm Kreis errichtet wurde.[239] Ebenfalls von Kreis stammt der Ehrenhof-Komplex einschließlich der ursprünglich als Planetarium gedachten Tonhalle und auch die in der Nähe gelegene Rheinterrasse.[240] Der Ehrenhof ist heute Heimstatt mehrerer Museen und Ausstellungsinstitute, u. a. des NRW-Forums und des Museum Kunstpalast. Errichtet wurde der Komplex im Rahmen der Großen Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen, kurz „GeSoLei“ im Jahre 1926. Die Skulptur „Aurora“ über dem Nordportal stammt von Arno Breker.[241]
Der Hauptbahnhof wurde 1932 bis 1936 von den Architekten Krüger und Eduard Behne errichtet, nachdem der zentrale Eisenbahnhaltepunkt der Stadt vom Graf-Adolf-Platz weg zu einer am Rande der innerstädtischen Bezirke gelegenen Stelle verlegt worden war.
Moderne und postmoderne Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Dreischeibenhaus am Hofgarten
 
Rheinturm Düsseldorf – Beleuchtung zur 70-Jahr-Feier des Landes Nordrhein-Westfalen (Rheinkomet)
Düsseldorf wurde nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise wiederaufgebaut, an vielen Stellen entschied man sich jedoch für moderne Bauten.
Als Planungsdezernent wirkte Friedrich Tamms maßgeblich an der Neugestaltung der Stadt in den 1950er bis 1960er Jahren mit[242] und war u. a. für die Neuanlage der Berliner Allee verantwortlich.[243] Architektonisch ragt hier einerseits das Hochhaus der Stadtsparkasse Düsseldorf heraus,[244] andererseits das Ensemble aus dem Thyssen-Hochhaus („Dreischeibenhaus“), erbaut 1957 bis 1960 von den Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg,[245] dem Düsseldorfer Schauspielhaus, errichtet 1965 bis 1970 durch den Architekten Bernhard Pfau, und den im April 2013 abgerissenen Tausendfüßler. Die Neuordnung des innerstädtischen Bereichs war seinerzeit hoch umstritten, die Personalpolitik des Dezernenten Tamms führte zudem zum Düsseldorfer Architektenstreit.[246] Heute wird der Bereich wieder überplant, in seinem Zentrum befindet sich nunmehr der Kö-Bogen von Daniel Libeskind.
Mitprägend für das Stadtbild an der Rheinfront wurde das Mannesmann-Hochhaus in der Carlstadt, erbaut 1956 bis 1958 durch Paul Schneider-Esleben, der ebenfalls für die Haniel-Garage, Deutschlands erste Hochgarage nach dem Krieg, erbaut 1949–1950, sowie auch das inzwischen wieder abgerissene ARAG-Terrassenhaus in Mörsenbroich verantwortlich zeichnet.[247]
Neben den historischen Gebäuden, den Schrägseilbrücken und dem Mannesmann-Hochhaus formen weitere Gebäude die Rheinfront, deren Gesamtbild einen hohen Wiedererkennungswert aufweist. Besonders markant sind dabei der Rheinturm (erbaut 1979 bis 1982) des Architekten Harald Deilmann, mit 240,5 m höchstes Wahrzeichen der Stadt[248] und das Landtagsgebäude Nordrhein-Westfalen (erbaut 1980 bis 1988). Die Zeitanzeige des Rheinturms gilt als weltweit größte Digitaluhr.[249] An den Rheinturm schließt seit den 1990er Jahren der Rheinpark Bilk an. Hinter dem Rheinpark entstand ab dieser Zeit unter der Bezeichnung Medienhafen im vorderen Teil des alten Rheinhafens an der Lausward eine städtebauliche und architektonische Collage aus Neubauten und umgebauten Altbauten,[250] von denen der Neue Zollhof mit den drei Gehry-Bauten, benannt nach ihrem Architekten Frank Gehry (erbaut 1996 bis 1999),[251]sowie das Colorium, ein 17-geschossiges Bürogebäude (fertiggestellt 2001), besonders ins Auge fallen.[252] Das so entstandene Gesamtensemble, das durch maßstäbliche Sprünge, Formen- und Materialvielfalt sowie funktionale und ästhetische Gegensätze gekennzeichnet ist, bildet nicht nur einen begehrten Büro- und Hotelstandort in der Landeshauptstadt, sondern fungiert auch als neue Tourismus-Destination.
 
Medienhafen mit Rheinkniebrückeim Hintergrund
Der Neubau des Sendehauses und Landesstudios des Westdeutschen Rundfunks an der Stromstraße ist ein weiteres markantes postmodernes Gebäude, das an den Rheinpark angrenzt. Die Stromstraße führt dann weiter über den Tunnel Gladbacher Straße, über dem das international ausgezeichnete Stadttor thront, das u. a. als Sitz der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei dient.
Weiter Richtung Innenstadt fällt am Graf-Adolf-Platz die ovale Hochhausarchitektur des 89 m hohen GAP 15 ins Auge, das 2005 nach Plänen der Architekten J. S. K. erbaut wurde. In der Nähe des Graf-Adolf-Platzes, an der Friedrichstraße, befindet sich das DRV-Hochhaus. Es ist 120 m hoch und hat eine typische 1970er-Jahre-Architektur (Fertigstellung: 1978). Verantwortlicher Architekt war Harald Deilmann.[253] Die Fassade wurde 2006/2007 neu gestaltet. Einen vollständigen Umbau erlebte hingegen das Gebäude der WestLB am Kirchplatz, Ecke Fürstenwall/Friedrichstraße. Der ursprüngliche Bau aus den späten 1960er Jahren, erbaut für die Bausparkasse Rheinprovinz, überragte die Kirche St. Peter,[254] sein Nachfolger hingegen hat eine geringere Traufhöhe. Das andere in der Nähe befindliche Gebäude der WestLB ist ein Hochhauskomplex, dessen Ausführung für die 1970er Jahre typisch ist.
Nördlich der Oberkasseler Brücke erscheint hinter dem neoklassizistischen Oberlandesgericht deutlich der Victoria-Turm als höchstes Gebäude im postmodernen Gebäude-Komplex der Versicherungsgesellschaft an der Fischerstraße.
Im Norden der Stadt setzte die ARAG-Versicherung ihre Zeichen. Das sogenannte Mörsenbroicher Ei war und ist umgeben von Gebäuden dieser Gesellschaft. Das alte Stufenhaus von Paul Schneider-Esleben musste dem 1998 bis 2000 erbauten, 125 m hohen ARAG-Turm des Architekten Sir Norman Foster weichen, der das höchste Verwaltungsgebäude im Stadtgebiet darstellt.[248]
Weichen musste ebenfalls das 1968 bis 1975 erbaute Rheinstadion. An seiner Stelle steht nun die Merkur Spiel-Arena. Sie wurde zwischen 2002 und 2004 nach Plänen der Architekten J.S.K. erbaut. Ebenfalls im Norden der Stadt, in Rath, befindet sich der ISS-Dome. Erbaut wurde er in den Jahren 2005 bis 2006 von den Architekten Rhode Kellermann Wawrowsky (RKW).
Im Süden Düsseldorfs ist das Kuppelgewächshaus im Botanischen Garten Düsseldorf noch erwähnenswert. Die Heinrich-Heine-Universität selbst ist in einer für 1960er und 1970er Jahren typischen Bauweise mit etlichen Hochgebäuden für die Institute in Sichtbeton mit großen Glasfenstern, Hörsaalgebäuden mit Sichtbeton und teilweise roter Verklinkerung und weiteren teils rot verklinkerten, teils mit Sichtbeton errichteten Gebäuden gebaut worden. Etwas untypisch ist die verstreute Lage der Gebäude entlang einer geschwungenen Hauptachse des Geländes.
Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Düsseldorf
Düsseldorfer Brückenfamilie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Rheinkniebrücke
Die Düsseldorfer Brückenfamilie war ursprünglich ein Sammelbegriff für die drei zentralen Schrägseilbrücken Theodor-Heuss-Brücke, Oberkasseler Brücke und Rheinkniebrücke,[255][256] die die Entwicklung dieses Brückentyps weltweit für viele Jahre maßgeblich beeinflusst hatten.[257]
Die zwischen Golzheim und Niederkassel liegende Theodor-Heuss-Brücke, früher auch Nordbrücke genannt, gilt als die erste Schrägseilbrücke Deutschlands.[258] Sie wurde 1952 im Auftrag des Düsseldorfer Stadtplanungsamtes unter Leitung des Architekten Friedrich Tamms von einer Gruppe um den Bauingenieur und Tragwerksplaner Fritz Leonhardt entworfen. Ihre schlanken, freitragenden Pylonstiele und die harfenförmige, parallele Anordnung der Seile wurden von Tamms veranlasst.[259] Bald nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1957 beauftragte Tamms auch die Planung der Oberkasseler Brücke und der Rheinkniebrücke, wobei Fritz Leonhardt für die Rheinkniebrücke, Hans Grassl für die Oberkasseler Brücke federführend war.[260]
Die ein kleines Stück weiter südlich stehende Oberkasseler Brücke zwischen der Innenstadt und Oberkassel war die älteste und lange auch die einzige Düsseldorfer Straßenbrücke. Sie ersetzte ab 1898[261] die Pontonbrücke von 1839,[262] die bis dahin die einzige Verbindung mit dem linken Rheinufer darstellte, und wurde 1924[263] erweitert. Nach der Zerstörung 1945 wurde ab 1948[264] erneut eine Behelfsbrücke errichtet. Aus verkehrstechnischen Gründen konnte erst 1973 die von Hans Grassl entworfene Schrägseilbrücke neben ihr errichtet werden.[265] 1976 erfolgte der vielbeachtete endgültige Verschub der neuen Brücke an die historische Stelle.[266] Sie leistet die Verbindung von der Altstadt nach Oberkassel und trägt die Stadtbahnlinien, die von der Heinrich-Heine-Allee ins Linksrheinische führen.
Die noch weiter südlich stehende Rheinkniebrücke verbindet die Friedrichstadt mit Oberkassel. Sie musste aus verkehrstechnischen Gründen vor dem Neubau der Oberkasseler Brücke gebaut werden. Sie wurde zwischen 1965 und 1969 nach den Plänen von Leonhardt errichtet und ist genauso wie die Theodor-Heuss-Brücke und die nach ihr gebaute Oberkasseler Brücke eine Schrägseilbrücke.[267]
Diese drei Schrägseilbrücken zeichnen sich durch die gleichen Stilelemente aus – ein flaches stählernes Brückendeck, schlanke senkrechte Pylone und wenige, harfenförmig angeordnete Schrägseile. Aufgrund ihrer Lage in kurzer Entfernung voneinander konnten sie außerdem schon vor ihrer Fertigstellung in Modellen und Zeichnungen gemeinsam dargestellt werden. Die Düsseldorfer Brückenfamilie wurde 2007 für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.
Weiter südlich verbinden drei ganz anders konstruierte Brücken Düsseldorf mit der Nachbarstadt Neuss. Zunächst kommt von Nord nach Süd vorgehend die Hammer Eisenbahnbrücke, eine an einem Stahlbogen abgehängte Fachwerkbrücke, deren Vorgänger aus dem Jahre 1870 stammt.[268] Reste dieser alten Brücke sind in Form der Türme an den Ufern noch zu sehen. Die heutige Brücke wurde 1987 direkt neben der historischen Trasse im Zuge des Baues der Ost-West-S-Bahnlinie S 8 errichtet. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger trägt sie vier Eisenbahngleise. Einen Fuß- oder Radweg gibt es ebenso wenig wie eine Fahrbahn für Autos.
In Sichtweite steht die Josef-Kardinal-Frings-Brücke, vormals Südbrücke, ein Neubau der Jahre 1950 bis 1951,[269] nachdem die alte Brücke von 1929 im letzten Kriegsjahr 1945 zerstört worden war. Sie ist die erste Hohlkasten-Balkenbrücke, die in Schweißtechnik ausgeführt wurde. Über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke führen die Bundesstraße 1 und eine Straßenbahnlinie.
Die südlichste Düsseldorfer Rheinbrücke ist die Fleher Brücke, eine Schrägseilbrücke mit dem höchsten Brückenpylon in Deutschland und einer Vielzahl von fächerförmig angeordneten Seilen. Erbaut wurde sie von 1976 bis 1979.[270] Auf ihr verläuft die Bundesautobahn 46.
Im Norden der Stadt steht die Flughafenbrücke, eine Schrägseilbrücke mit zu Dreiecken verkürzten Pylonen, die von Düsseldorf-Stockum nach Meerbusch führt und dabei den Verlauf der Bundesautobahn 44 vorgibt. Sie ist die jüngste Düsseldorfer Rheinbrücke, sie wurde zwischen 1998 und 2002 gebaut.[271]
Historische Gaslaternen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Düsseldorf ist eine der letzten Städte weltweit, in denen es ein großflächiges und intaktes Netz von Gaslaternen gibt (14.000 – mit fallender Tendenz, Stand 2018).[272] Seit 1848 prägen die Laternen mit ihrem goldgelben Licht die Atmosphäre der Stadt. Die Gasbeleuchtung ist auf vielfältige Weise mit der Stadtgeschichte verbunden. So schrieben die Gebrüder Mannesmann im 19. Jahrhundert im Rheinland mit dem Patent für nahtlose Stahlrohre ein wichtiges Stück Industriegeschichte. Auch die Technik der hängenden Glühkörper wurde von Mannesmann entwickelt. Bereits Clara Schumann schrieb über die Düsseldorfer Gaslaternen.
 
Gas-Aufsatzleuchten wie diese in der Bueckstraße prägen das Bild vieler Wohnstraßen in Düsseldorf.
Die Gaslaternen sind wichtige Zeitzeugen der historischen Stadtentwicklung und selbst die jüngsten sind bereits über ein halbes Jahrhundert alt. Sie beleuchten bis heute große Teile der Wohngebiete. Bekannte Gaslaternen-Typen sind unter anderem die Alt-Düsseldorfer, die seit den zwanziger Jahren eingesetzten Ansatz- und Aufsatzleuchten sowie Reihenleuchten.
Der berühmte und denkmalgeschützte Düsseldorfer Hofgarten wurde bis zum Sturm Ela im Jahr 2014 durch Gaslaternen beleuchtet. Das Modell Frankfurt, das dort in den 1950ern aufgestellt wurde, gilt heute als vermutlich einzigartig in ganz Europa. Unzählige Bäume wurden durch den Sturm zerstört und auch viele Gaslaternen, aber sie überstanden den Sturm ohne jegliche Gefährdung durch austretendes Gas.[273] Bisher wurden die Gaslaternen im Hofgarten nicht ersetzt, es existiert derzeit noch eine provisorische Elektro-Beleuchtung an Holzpfeilern.
Die Stadtverwaltung Düsseldorf beabsichtigt den Austausch fast aller historischen Gaslaternen gegen LED-Leuchten. Eine Petition der Düsseldorfer Bürger sammelte über 10.000 Stimmen für den Erhalt und war die bislang erfolgreichste Petition der Stadtgeschichte.[274] Eine Bürgerinitiative[275] fordert die Anerkennung der Gasbeleuchtung als „Welt-Kulturerbe“ und Industriedenkmal.
Nach Auffassung der Bürgerinitiative sprechen sowohl kulturelle als auch finanzielle Gründe für den großflächigen Erhalt des Gaslaternenenetzes. Sie wird dabei unter anderem vom Bund der Steuerzahler unterstützt, der sich in einer Presseerklärung dazu äußerte.[276] Selbst der BUND für Umwelt und Naturschutz hält den Ersatz der Gaslaternen nicht für ein wirksames Mittel zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.[277]
Mit einem Beschluss vom 10. Dezember 2015[278] hat der Rat der Stadt Düsseldorf erstmals die Gaslaternen als Kulturgut anerkannt. Für den Hofgarten ist die Verwaltung aufgefordert worden, einen Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss zur Wiederherstellung der Gasbeleuchtung vorzubereiten. Im übrigen Stadtgebiet sollen mindestens 4000 Gaslaternen erhalten bleiben. Die Festlegung der Erhaltungsgebiete wurde den Bezirksvertretungen übertragen.
Die Stadtwerke Düsseldorf haben im August 2016 erklärt, dass sie in der Lage sind, den dauerhaften Betrieb der Gaslaternen rechtlich und technisch einwandfrei sicherzustellen.[279]
Parks und Grünflächen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Liste von Parkanlagen in Düsseldorf
 
Märchenbrunnen im Hofgarten
Düsseldorf, das oft den Beinamen Gartenstadt erhält, verfügt heute über 1238 Hektar öffentliche Grünflächen, davon 641 Hektar Parks,[280] die sich über das Stadtgebiet verteilen. Der Rhein bildet mit seinen in großen, in weiten Teilen unbebauten Uferzonen ein grünes Band, das verschiedene Parks in nord-südlicher Richtung miteinander verbindet. Am östlichen Stadtrand befinden sich zudem mit 2180 Hektar ausgedehnte Stadtwaldflächen.[281]
Der Hofgarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Hofgarten (Düsseldorf)
Der Ruf als Gartenstadt geht auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. 1769 ließ der Statthalter des Kurfürsten Karl-Theodor den „Alten Hofgarten“ als ersten Volksgarten Deutschlands nach den Plänen von Nicolas de Pigage im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen anlegen.[282] Die Anlage wurde richtungsweisend für ähnliche Parks in anderen Städten. Nach der Schleifung der Festungswerke 1801 wurde der Park durch Maximilian Friedrich Weyheumgestaltet und in Form einer offenen Gartenlandschaft weiterentwickelt. Dieser „Neue Hofgarten“ mit seinen Gartenlokalen und Unterhaltungsangeboten war gesellschaftlicher Treffpunkt und eine Besonderheit Düsseldorfs. Der Hofgarten blieb bis 1875 die einzige Grünfläche innerhalb des bebauten Stadtgebietes.
Die Gärten der Großstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die durch die Industrialisierung hervorgerufene starke städtische Expansion lieferte die Grundlage für die Anlage neuer Parks. So entstanden in privater Initiative 1875 der Florapark und 1876 der Zoologische Garten, beide mit durch die Düssel gespeisten Teichanlagen. Einen großen Einfluss auf die Gestaltung der Grünflächen hatte Heinrich Hillebrecht, der von 1879 bis 1910 Stadtgärtner von Düsseldorf war. Seit Mitte der 1880er Jahre verfolgte die Stadt Düsseldorf das Ziel, Grundstücke für die Anlage von Parks und Erholungsflächen zu erwerben. 1892 wurde der Oberbilker Volksgarten, heute Teil des Südparks, angelegt. Es folgte 1898 der Ostpark. 1903 übernahm die Stadt den Florapark und 1905 den Zoologischen Garten.[283]
Ausstellungsgärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
1904 fand die große Gartenbau-Ausstellung in Düsseldorf statt, in deren Fokus die Reform des Gartenbaus hin zu einer architektonischen Gestaltung stand. Verfechter dieser Reformen waren Peter Behrens und Walter von Engelhardt aus dem Umfeld der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule. Nach ihren Ideen plante Reinhold Hoemann den Kaiser-Wilhelm-Park am Rhein. Im Rahmen der GeSoLei 1926 wurden Teile der Rheinufers aufgeschüttet und gärtnerisch gestaltet. Aus dem Kaiser-Wilhelm-Park und den neuen, aufgeschütteten Flächen wurde der heutige Rheinpark Golzheim, der über den Komplex des Museum Kunstpalast mit dem Hofgarten verbunden ist. Im Rahmen der Reichsausstellung Schaffendes Volk entstand zwischen Rheinufer und der Kaiserswerther Straße der Nordpark. Der Volksgarten und der Südpark waren Teil des Geländes der Bundesgartenschau 1987. Südlich hiervon befindet sich der Botanische Garten.
Herrensitze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Parks mehrerer Schlösser und Herrensitze, die heute zum Stadtgebiet gehören, sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Der bekannteste ist der Park von Schloss Benrath im Süden der Stadt. Ferner sind dies in den südlichen Stadtteilen der Park Elbroich sowie die Parks der Schlösser Eller, Mickeln und Garath. Im Norden der Stadt liegen der Park von Schloss Kalkum sowie der Lantz’sche Park. Zwischen der Carlstadt und der Friedrichstadt liegen der Ständehauspark mit dem Spee’schen Graben, Kaiserteich und Schwanenspiegel. In Pempelfort schließt sich an den Hofgarten das Gelände des Künstlervereins Malkasten mit dem Jacobigarten an.
Liste der Düsseldorfer Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Kuppelgewächshaus im Botanischen Garten
 
Japanischer Garten Im Nordpark
Von den Düsseldorfer Parkanlagen wurden allein neun wegen ihrer Qualität und Bedeutung 2004 in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen. Sie sind in der folgenden Liste durch * hervorgehoben.
• Alter Bilker Friedhof
• Belsenpark
• Botanischer Garten der Universität
• Florapark
• Golzheimer Friedhof*
• Hanielpark
• Hofgarten*
• IHZ Park (Handelszentrum)
• Kögraben
• Lantz’scher Park
• Malkastenpark/Jacobigarten*
• Maurice-Ravel-Park
• Nordfriedhof
• Nordpark* mit Japanischem Garten
• Ostpark
• Park Elbroich/Heyepark
• Park am Ständehaus* mit dem Kaiserteich und dem Schwanenspiegel
• Rheinpark Bilk
• Rheinpark Golzheim
• Schlosspark Benrath*
• Schlosspark Eller
• Schlosspark Garath
• Park Heltorf*
• Schlosspark Kalkum
• Schlosspark Mickeln
• Spee’scher Graben*
• Stadt-Natur-Park Flingern
• Stadtwerkepark
• Sternwartpark (ehem. Bilker Friedhof, inoffiziell auch Cola-Park)
• Südfriedhof
• Südpark mit Volksgarten*
• Wildpark im Grafenberger Wald
• Zoopark
Landschafts- und Naturschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Bäume in der Urdenbacher Kämpe
Düsseldorf hat im Stadtgebiet 43 Naturdenkmäler und zwölf Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 1435 Hektar.[284]
In der Vergangenheit erstreckte sich im Südosten der Stadt durch das Mäandern des Rheins zwischen dem Altrhein und dem heutigen Flussverlauf ein großes Sumpf- und Moorgebiet, das große Teile der heutigen Stadtbezirke 8, 9und 10 sowie der Nachbarstadt Hilden als auch einige der dort gelegenen Wälder umschloss. Viele der heutigen Naturschutzgebiete gingen aus den verschiedenen Ausprägungen dieses Sumpfes hervor. Der sandtragende Teil dieses In den Benden genannten Gebietes wurde inzwischen ausgekiest und hinterließ den Unterbacher See (vormals Bendensee), Elbsee, Menzelsee und Dreiecksweiher in Unterbach. Nässegebiete blieben die Urdenbacher Kämpe, der Eller Forst und der Himmelgeister Rheinbogen, die ebenso wie Teile des Elbsees und Dreiecksweiher unter Naturschutz gestellt wurden.[285] Durch die Konzentration des Wassers konnten große Flächen des Sumpfgebietes unter anderem durch Torfbruch trockengelegt und kultiviert werden. Zuvor umging der historische Mauspfad dieses Gebiet als Höhenweg über die ersten Ausläufer des Bergischen Landes am Übergang zur niederrheinische Ebene.
Die Urdenbacher Kämpe bildet heute als Flussauenlandschaft mit einer Fläche von 316 ha das größte Naturschutzgebiet in Düsseldorf.[286] Sie ist durch die in der Niederrheinregion häufigen Streuobste im Auwald geprägt und FFH-Gebiet.[286] Im Osten der Stadt, übergehend in den Landkreis Mettmann, befindet sich das Rotthäuser Bachtal, das ebenfalls FFH-Gebiet ist und in dem Teiche und Hecken sowie wiederum Auwälder die hügelige Landschaft prägen.[287]Das dritte FFH-Gebiet ist die Überanger Mark im Nordosten Düsseldorfs, das vor allem aus Erlen- und Hainbuchenbewaldung besteht.[288]
Die übrigen Naturschutzgebiete innerhalb der Düsseldorfer Stadtgrenzen sind:
• die Rahmer Benden in Angermund
• das Hubbelrather Bachtal
• das Pillebachtal in Gerresheim
• die Tongruben in Gerresheim bzw. Grafenberg
• der Benrather Schlosspark
Naherholungsgebiete und Freizeitparks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Unterbacher See
Beliebtestes Naherholungsgebiet der Stadt ist der Unterbacher See. Er ist an der Stadtgrenze zu Erkrath und Hilden gelegen und grenzt an den Eller Forst. An ihm sind zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten von Segeln und Tretbootfahren bis Minigolf und Schwimmen möglich. Darüber hinaus existieren zwei Campingplätze. Das Gebiet um den See herum steht unter Naturschutz.[289] Außerdem dient der Düsseldorfer Stadtwald als Teil der grünen Lunge zur Naherholung.
Die Stadt hat drei Freizeitparks für Kinder und Familien in den 1970er und 1980er Jahren eingerichtet, die seitdem modernisiert wurden. Es handelt sich um den Freizeitpark Ulenbergstraße in Bilk,[290] den Freizeitpark Heerdt[291]im linksrheinischen Heerdt und den Freizeitpark Niederheid, der zudem einen Kinderbauernhof enthält.[292]
Interkulturelle Bezüge, internationale Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Düsseldorf leben insgesamt rund 110.000 Ausländer[293] und es haben sich etwa 5000 ausländische Unternehmen angesiedelt, die die Stadt prägen. Unter anderem führen die Unternehmensniederlassungen zu einem außergewöhnlich hohen Anteil japanischer Einwohner, sowie zahlreicher Niederländer, US-Amerikaner, Briten, Franzosen, Chinesen und Koreaner. Daneben gibt es, wie in anderen vergleichbaren Städten, große türkische, griechische, marokkanische, serbische, italienische und polnische Gemeinden. In der Stadt befinden sich zahlreiche kulturelle und religiöse Einrichtungen der verschiedenen Nationalitäten und Glaubensrichtungen.
40 von 71 der in Nordrhein-Westfalen angesiedelten konsularischen Vertretungen und Zweigstellen lagen Anfang 2013 in Düsseldorf. Hinzu kommen 33 ausländische Handelskammern und Außenhandelsorganisationen.[294] Die 2014 beim Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Nordrhein-Westfalen angekündigte Eröffnung eines vierten chinesischen Generalkonsulats in Deutschland in Düsseldorf[295][296] wurde am 19. Dezember 2015 in Gegenwart von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Außenminister Wang Yi vollzogen.[297]
Im Jahr 2015 wurde die englische Sprache neben Deutsch zur Verwaltungssprache erhoben.[298] Die Zugänglichkeit und Attraktivität der Stadt für z. B. Expatriates, hochqualifizierte Einwanderer und internationale Wissenschaftler soll somit erhöht werden.[299]
Düsseldorf hat eine englischsprachige internationale Schule im Norden der Stadt mit 950 Schülern aus 44 Nationen, im benachbarten Neuss befindet sich eine weitere internationale Schule. Im Stadtteil Düsseltal befindet sich eine französische Schule mit ca. 430 Schülern, linksrheinisch eine japanische internationale Schule mit ca. 650 Schülern und ein griechisches Lyzeum mit ca. 820 Schülern. Die Yitzhak-Rabin-Schule ist eine der wenigen jüdischen Grundschulen in Deutschland.
Als Kulturorganisationen sind u. a. das seit 1950 in Düsseldorf bestehende Institut français und das Instytut Polski zu erwähnen. Der Japanische Club ist mit 5000 Mitgliedern einer der größten Vereine der Stadt. An der Heinrich-Heine-Universität ist ein Konfuzius-Institutangesiedelt.
Der jährlich stattfindende Japantag, wie auch das Frankreichfest im Juli, gehören zu den kulturellen Höhepunkten im Stadtleben. Außerdem werden alle vier Jahre die jüdischen Kulturtage im Rheinland mit unterschiedlichen Sparten durchgeführt.
Im Stadtteil Gerresheim gibt es einige Straßenzüge, die sehr stark süditalienisch geprägt sind,[300] die griechische Gemeinde ist in Düsseldorf ebenfalls stark. Rund um die Ellerstraße in Oberbilk hat sich in den letzten Jahren ein marokkanisch-tunesisches Viertel gebildet. In Düsseldorf sind christliche Heimatgemeinden u. a. aus Südkorea, Polen und Vietnam verankert, die Russisch-Orthodoxe Kirche[301] unterhält in Düsseldorf ein Patriarchat. Die Koptisch-Orthodoxe Kirche ist mit einer Gemeinde und einer Kirche in der Stadt vertreten.[302] Ferner findet sich innerstädtisch das sogenannte „Maghreb-Viertel“.[303][304] Es umfasst das Gebiet der am Hauptbahnhof zusammentreffenden Stadtteile (südöstliche) Stadtmitte, Friedrichstadt, Flingern-Süd und (nördliches) Oberbilk und ist durch eine nordafrikanische Bevölkerungsstruktur geprägt.
Gastronomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Düsseldorfer Altstadt wird wegen ihrer vielen Kneipen als die „längste Theke der Welt“ bezeichnet. Die Formulierung geht auf den Werbeschaffenden Carl Schweik in den 1960er Jahren zurück. Neben der Altbierkneipe Uerige gibt es die Häuser „Brauerei im Füchschen“, „Brauerei Schumacher“, „Brauerei Zum Schlüssel“ und viele weitere. Es finden sich Hunderte Bars, Restaurants, Diskos und Kneipen auf einem erstaunlich engen Areal. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen den historischen Teil der Altstadt, im Norden begrenzt von der Ratinger Straße, im Westen von der Rheinpromenade, im Osten von der Heinrich-Heine-Allee und im Süden vom Carlsplatz.[305] Im November 2009 ist die bisher geltende Sperrstunde in der Altstadt aufgehoben worden.[306]
 
Die Bolkerstraße in der Altstadt
Konkurrenz bekommt die Altstadt durch den modernen Medienhafen mit den architektonisch bedeutsamen Gehry-Bauten und den interessanten Clubs und Diskotheken, in denen oft auch Prominente verkehren.[307]
Beliebt in gastronomischer Hinsicht ist auch die linke Rheinseite mit den Stadtteilen Oberkassel und Niederkassel. In Bilk hat sich in den letzten Jahrzehnten zaghaft eine studentische Kneipenkultur entwickelt. In den Stadtteilen Derendorf, Flingern und Pempelfort ist eher Szene-Publikum unterwegs. Insbesondere in Pempelfort hat sich im Umfeld der Tußmannstraße und des ehemaligen Geländes des Güterbahnhofes Derendorf eine rege Kneipen- und Gastronomie-Szene entwickelt. In den genannten Vergnügungszentren und in den zahlreichen Kneipen der Stadtteile wird in erster Linie das obergärige Altbier ausgeschenkt. Fast alle Kneipen bieten aber auch andere Biersortenan. Neben dem Altbier gelten der Senf („Mostert“) der Marken Löwensenf und ABB-Senf sowie der Beerenlikör Killepitsch als weitere Spezialitäten der lokalen Gastronomie.
Eine beliebte Flaniermeile ist die Königsallee (Kö). „Sehen und gesehen werden“ heißt hier das Motto. Die zahlreichen Straßencafés des Boulevards laden zudem zum Verweilen ein. Auch die Rheinuferpromenade, die den Medienhafen mit der Altstadt verbindet, bietet eine Fülle an Cafés und Restaurants mit Außengastronomie.
Zu den lokalen Spezialitäten zählt der Düsseldorfer Senfrostbraten.
Brauchtum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Größte Kirmes am Rhein
Die wichtigsten Elemente des Düsseldorfer Brauchtums sind der Karneval mit dem Rosenmontagszug als Höhepunkt, die Schützenfeste in den Stadtteilen und im Juli das große Düsseldorfer Schützenfest mit der größten Kirmes am Rhein. Der St.-Sebastianus-Schützenverein besteht seit spätestens 1435, geht aber vermutlich auf das 14. Jahrhundert zurück.[43] Eine alte Tradition ist auch das Radschlagen. Für „Eene Penning“ führten die Düsseldorfer Radschläger – meist schulpflichtige Knaben – ihre Kunst vor. Weniger touristisch und wirtschaftlich bedeutsam, für die Kinder Düsseldorfs aber umso wichtiger, sind die Martinsumzüge in der Altstadt und in den Stadtteilen. Zu Ehren des Heiligen Martin von Tours ziehen sie in der ersten November-Hälfte mit selbst gebastelten Laternen singend hinter einem den Hl. Martin darstellenden Reiter her. Im Anschluss an die Umzüge „gripschen“ sie Süßigkeiten in Geschäften und an Haustüren als Gegenleistung für ein Ständchen. Neben den Karnevals- und Schützenvereinen pflegt der Heimatverein der Düsseldorfer Jonges in besonderem Maße Brauchtum und Tradition.
Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Sport in Düsseldorf
 
Die Merkur Spiel-Arena (früher Esprit Arena), in der Fortuna Düsseldorf seine Heimspiele austrägt
Rund 112.000 Menschen in Düsseldorf betreiben Breitensport in 369 Vereinen, deren Dachorganisation der Stadtsportbund Düsseldorf darstellt.[308] 36 Vereine sind in ihrer jeweiligen Sportart mindestens in der Regionalliga vertreten und repräsentieren den Leistungssport.[309] Die bekanntesten Düsseldorfer Profivereine sind im Fußball Fortuna Düsseldorf und im Eishockey die Düsseldorfer EG.[310] Vor dem Hintergrund der letztlich erfolglosen Olympiabewerbung Düsseldorf/Rhein-Ruhr für das Jahr 2012 hat die Stadt Düsseldorf massiv in den Bau neuer Sportstätten sowohl für den Profi-, als auch den Breitensport investiert. Dem Stadtmarketing wurde eine Sportagentur angegliedert, die unter dem Slogan „Sportstadt Düsseldorf“ nationale und internationale Sportereignisse in die Stadt zieht und vermarktet. Ab dem 1. Juli 2009 hieß die LTU Arena ESPRIT Arena[311], seit dem 3. August 2018 trägt sie den Namen Merkur Spiel-Arena.[312]
Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bekanntestes sportliches Aushängeschild der Stadt ist der Traditionsverein Fortuna Düsseldorf. Die größten sportlichen Erfolge sind der Gewinn der deutschen Fußballmeisterschaft 1933, die DFB-Pokalgewinne 1979 und 1980 sowie der Finaleinzug im Europapokalturnier der Pokalsieger 1979.
Weitere bekannte Fußballvereine der Stadt sind die Fußballabteilung von TuRU Düsseldorf, die von der Saison 2004/2005 bis zur Saison 2007/08 in der Oberliga Nordrhein spielte, 2012/13 gelang der Wiederaufstieg in diese Liga, wo auch der SC Düsseldorf-West spielt, der BV 04 Düsseldorf, der seit 1963 regelmäßig zu Ostern ein internationales Junioren-Fußball-Turnier (U19 Champions Trophy) ausrichtet, sowie der VfL Benrath, der 1957 Deutscher Amateurmeister wurde und in den 1930er Jahren die beiden deutschen Nationalspieler Karl Hohmann und Josef Rasselnberg stellte.
Eishockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Genauso bekannt wie die Fußballmannschaft von Fortuna ist die Düsseldorfer EG. Als achtfacher Deutscher Meister seit 1967 gehört die DEG zu den erfolgreichsten Clubs in Deutschland. 2006 wurden außerdem erstmals der deutsche Pokalsieg und die Vizemeisterschaft errungen. Erneut wurde die Vizemeisterschaft in der Saison 08/09 geholt.
Im Eisstadion an der Brehmstraße, Spielort der DEG von 1935 bis 2006, fanden mehrere europäische Eishockey-Wettbewerbe und Weltmeisterschaftsspiele statt. Seit September 2006 werden die Spiele der DEG im ISS-Dome ausgetragen.
American Football[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der älteste American-Football-Verein Düsseldorfs sind die Düsseldorf Panther, die seit ihrer Gründung 1978 sechsmal die deutsche Meisterschaft der German Football League gewannen, damit bis 2008 über lange Jahre deutscher Rekordmeister waren und als das älteste noch existierende deutsche American-Football-Team gelten.
Die Düsseldorf Bulldozer, gegründet 1979, blicken auch auf eine lange Tradition zurück und haben in den Anfangsjahren der deutschen Ligen ebenfalls in den oberen Klassen mitgespielt.
Die Mannschaft von Rhein Fire gehörte von 1994 bis zur Auflösung 2007 zu den sportlichen Glanzlichtern Düsseldorfs. Rhein Fire war 2006, wie schon 1999, 2002, 2004 und 2005, Gastgeber des World Bowls und konnte diesen nach fünf Finalteilnahmen auch in den Jahren 1998 und 2000 gewinnen.
Tischtennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Tischtennisverein Borussia Düsseldorf war zuletzt 2016 Deutscher Meister und hat neben 28 nationalen Meistertiteln auch 24-mal den deutschen Pokalsieg errungen. Die Borussia holte sechsmal den Europapokal der Landesmeister sowie zweimal den ETTU-Pokal und gewann 2000, 2009, 2010 und 2011 die Champions League im Tischtennis. Hinzu kommt ein 3. Platz bei der ersten Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften.
Der 1949 gegründete Lokalkonkurrent TuSa 06 Düsseldorf wurde zwischen 1962 und 1967 fünfmal Deutscher Mannschaftsmeister der Herren sowie von 1964 bis 1966 dreimal in Folge Deutscher Pokalmeister. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Tischtennis-Bundesliga, in der er bis 1971 verblieb.
Mit Eberhard Schöler, Jörg Roßkopf, Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll spiel(t)en vier der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler Jahre lang in Düsseldorf.
Außerdem finden in Düsseldorf jedes Jahr die „Kids Open“ statt, das größte Tischtennis-Jugendturnier Europas.
Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der erfolgreichste Tennisclub der Stadt sind die Herren des Rochusclubs in der 1. Bundesliga, bei den Damen hingegen erzielt der TC Benrath in der 1. Bundesliga die meisten Erfolge. Die Mannschaftsweltmeisterschaft World Team Cup wurde zwischen 1978 und 2012 jedes Jahr im Mai auf dem Gelände des Düsseldorfer Rochusclubs ausgetragen. Nach dem World Team Cup gab es 2013 und 2014 ein ATP 250 Tennis-Turnier.
Trampolinturnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der TV Unterbach 1905 wurde fünfmal zwischen 1978 und 1984 in der olympischen Disziplin Trampolinturnen deutscher Mannschaftsmeister. Dazu kamen viele Teilnahmen und Titel in den Einzelmeisterschaften auf Deutschland-, Europa- und Weltebene. Zudem stellte der Verein über Jahrzehnte einen Großteil der deutschen Nationalmannschaft und die Leitung der Trampolin-Bundesliga. Internationale Pionierarbeit leistete der Verein mit der Veranstaltung des Unterbach-Cup als erstem und höchststehendem europaweiten Wettkampf für Jugendliche, zuletzt mit weltweiter Beteiligung. Weiter gehört der Turnerbund Hassels 1925 zu den wenigen Sportvereinen, die in Düsseldorf Trampolinturnen anbieten.
Tanzsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Tanzveranstaltung auf dem Unteren Rheinwerft
Das Ehepaar Anneliese und Siegfried Krehn betrieb über Jahrzehnte eine der ersten Tanzschulen in Düsseldorf. In den 1950er und 1960er Jahren errangen sie zahllose vordere Plätze bei Welt-, Europa- und deutschen Meisterschaften, zunächst als Amateure für den Boston Club Düsseldorf,[313] später als Profis.[314] Unter anderem gewannen sie die deutschen Meisterschaften in den Standardtänzen siebenmal in Folge[315] sowie in den lateinamerikanischen Tänzen dreimal in Folge.[316] Außerdem sicherten sie sich in diesen beiden Disziplinen gleichzeitig die Vize-Weltmeistertitel des Jahres 1966.[317][318] Im Zuge dieser Erfolge standen sie und ihre Tanzschule im Mittelpunkt des ersten Tanzunterrichts im Deutschen Fernsehen.[319]
Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das bekannteste Düsseldorfer Basketballteam sind die Gloria Giants Düsseldorf, die in der zweiten Basketball-Bundesliga ProA spielen. In den 1980er Jahren war die Mannschaft DJK Agon 08 Düsseldorf im deutschen Basketball der Damen dominierend (neunmal deutscher Meister in Folge von 1980 bis 1988, außerdem 1975 sowie in den Jahren 1990 und 1991) und auch in den europäischen Wettbewerben erfolgreich vertreten (zwei Finalteilnahmen 1983 und 1986). Außerdem wurde DJK Agon 08 Düsseldorf noch siebenmal Deutscher Pokalsieger der Damen.
Handball und weitere Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
TuRU Düsseldorf, der HSV Düsseldorf bzw. die HSG Düsseldorf spielten von 1983 bis 2012 in der 1. und 2. Handball-Bundesliga. Nach dem Zusammenschluss des Neusser HV und ART Düsseldorf existiert seit der Saison 2017/2018 mit der HSG Neuss/Düsseldorfwieder eine Mannschaft, die in der 2. Handball-Bundesliga spielt. Die Mannschaft spielt dort unter dem Namen HC Rhein Vikings.
Weitere Sportarten, in denen Düsseldorf mit Mannschaften in den obersten Ligen vertreten ist, sind Hockey (1. und 2. Bundesliga), Lacrosse (1. Bundesliga), Baseball, Tanzsport, Kanusport und Faustball (2. Bundesliga).
Internationale Sportereignisse in Düsseldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Sport in Düsseldorf erlebte und erlebt Jahr für Jahr verschiedene Sportveranstaltungen mit bundesweiter und auch weltweiter Beachtung. Hier wären die bereits erwähnte Mannschaftsweltmeisterschaft im Tennis im Rochusclub, der METRO Group Marathon, der Skilanglauf-Weltcup am Rheinufer, das Jugendfußballturnier des BV 04, das Radrennen Rund um die Kö und der Kö-Lauf zu nennen.
Im internationalen Fußball war Düsseldorf mit seinem Rheinstadion Gastgeber mehrerer Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 sowie des Eröffnungs- und mehrerer Gruppenspiele der Fußball-Europameisterschaft 1988. Das Eisstadion an der Brehmstraße war WM-Standort bei den Eishockey-Weltmeisterschaften 1955, 1975 und 1983. 1977 wurde im Rheinstadion der WorldCup, ein Vorläufer der heutigen Leichtathletik-Weltmeisterschaften, ausgetragen.
In der Leichtathletik war die Stadt Schauplatz der Crosslauf-Weltmeisterschaften 1977 und ist seit 2006 Gastgeber des Düsseldorfer Indoor-Meetings.
Zwischen 2000 und 2003 bewarb sich Düsseldorf auf nationaler Ebene um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012. Im nationalen Vorentscheid wurde Düsseldorf hinter Leipzig und Hamburg Dritter.
Am 1. Juli 2017 startete die Tour de France mit einem Einzelzeitfahren in Düsseldorf. Den Grand Depart sahen trotz des schlechten Wetters nach offiziellen Angaben rund 500.000 Zuschauer an der Strecke. Am Tag darauf startete die zweite Etappe in Düsseldorf und endete in Lüttich. Eine Besonderheit der Etappe war, dass diese zuerst nach Osten durch Mettmann und dann noch einmal zurück nach Düsseldorf führte, ehe der Tour-Tross die Stadt in Richtung Mönchengladbach endgültig verließ. Alleine auf dieser Etappe sollen auf dem Stadtgebiet von Düsseldorf rund 800.000 Zuschauer an der Strecke das Rennen verfolgt haben.
Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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Feuerwerk zum Japan-Tag 2009
 
Christopher Street Day im Juni 2011
 
Chinafest im September 2016
• Januar
o Die Boot – Wassersport¬messe
• Februar
o Rundgang in der Kunstakademie
o Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf
o Karneval (Weiberfastnacht und Großer Rosenmontagszug)
• März
o ProWein – Internationale Fachmesse für Weine und Spirituosen
o Italienfest
o tour de menu
• April
o Die Lange Nacht der Museen
o Inline-Hockey-Festival (seit 1997)[320]
• Mai
o Düsseldorf-Marathon, auch Metro Group Marathon Düsseldorf, vormals Rhein-Marathon (seit 2003)
o Japan-Tag mit großem japanischen Feuerwerk (seit 2002)
• Juni
o Christopher Street Day Düsseldorf[321]
o Festival de Pétanque
o Bücherbummel auf der Kö
o Lichterfest Schloss Benrath
o Schumann-Fest
o Düsseldorfer Jazz-Rally
o Weinblütenfest
o Drachenboot¬regatta (seit 1998)
o Düsseldorfer Ballonfestival • Juli
o Schützen- und Heimatfest mit größter Kirmes am Rhein (Rheinkirmes)
o Frankreichfest (seit 1999)
o Frankenheim Open-Air-Kino
• August
o Benrather Bierbörse (Biere aus aller Welt)
o kunstpunkte – offene Ateliers in Düsseldorf (an zwei Wochenenden)
o Gourmet Festival Düsseldorf
• September
o Chinafest Düsseldorf (seit 2011)[322]
o Internationaler Kö-Lauf – Deutschlands größter City-Lauf
o altstadtherbst kulturfestival düsseldorf
o Erntedankfest in Urdenbach (1. Sonntag nach dem 29. September)
• Oktober
o Rhein-Marathon-Rudern[323] (von Köln nach Düsseldorf) seit 1971
• November
o Art Düsseldorf, internationale Kunstmesse
o St.-Martin-Umzüge mit Laternen und Gesang
o Martinslauf in Düsseldorf-Hassels – Größter Volkslauf in Düsseldorf
o Beginn der Karnevalszeit – Hoppeditz-Erwachen am 11.11. um 11:11 Uhr.
• Dezember
o Adventsmarkt am 1. Advent in Benrath
o Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in der Altstadt, auf der Schadowstraße, dem Schadowplatz, der Nordstraße und in einigen anderen Stadtteilen
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Schadow-Arkaden
Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Düsseldorf Platz 21 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „sehr hohen Zukunftschancen“.[324]
 
Vodafone-Campus
Düsseldorf ist eine wirtschaftsstarke, diversifizierte und global intensiv verflochtene Stadt in der Mitte der Metropolregion Rhein-Ruhr, in der sie eine funktionale Primatstellung innehat (→ Global City). Unter den Metropolfunktionen überragt der Sektor Entscheidungs- und Kontrollfunktionen alle Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen deutlich. In diesem Sektor rangiert Düsseldorf in Deutschland nach München und Berlin und vor Frankfurt am Main an dritter Stelle.[325] Auch als Gateway, also hinsichtlich seiner Ferninfrastrukturen und weltweiten Kontakte, ist Düsseldorf von überragender Funktion in Nordrhein-Westfalen. Einerseits ist hierfür die zentrale Lage im bevölkerungsreichsten Ballungsraum Deutschlands ausschlaggebend. Andererseits stellen der drittgrößte Flughafen Deutschlands, Düsseldorf Airport, sowie die Messe Düsseldorf mit 25 internationalen Leitmessen wichtige Faktoren für die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt dar, insbesondere im Hinblick auf ihre internationale Verflechtung. Die starke Stellung des Düsseldorfer Arbeitsmarkts manifestiert sich in dem mit Abstand größten Einpendlerüberschuss unter den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens (per saldo +151.387 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte).[326] Das günstige Standortklima für wirtschaftliche Innovation und Unternehmensgründung ist an der relativ hohen Zahl neugegründeter Unternehmen ablesbar. 2009 war Düsseldorf bundesweit die führende Stadt bei Unternehmensneugründungen, geprägt durch Gründungen vor allem im Bereich forschungsintensiver Industrien.[327]2011 war die Stadt der deutsche Ort mit den meisten Direktinvestitionen aus dem Ausland.[328] Die Zahl der durch Auslandsinvestitionen geschaffenen Stellen lag 2011 dreimal so hoch wie 2010 und innerhalb Deutschlands am höchsten. Damit war Düsseldorf auch nach diesem Parameter der beliebteste Standort für Auslandsinvestitionen in Deutschland.[329] Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Ernst & Young war Düsseldorf 2013 – vor London und Paris – der Großraum mit der höchsten Zahl von Direktinvestitionen aus der Volksrepublik China in Europa. 2014 konnte die Region Düsseldorf nach London und vor Paris die meisten ausländischen Direktinvestitionen in Europa verbuchen.[330] Das starke Wachstum chinesischer Investitionen wird einerseits mit den Standortvorteilen erklärt, die die in Nordrhein-Westfalen bestehenden Technik-Unternehmen, die zentrale Lage in Europa und der Messestandort bieten, andererseits mit der Eigendynamik einer bereits vorhandenen chinesischen Community, die sich einrichtet und engere Netzwerke knüpft.[331]
Düsseldorf ist führender Standort in den Branchen Werbung, europäisches Patentwesen, Telekommunikation, Unternehmensberatung und Kunsthandel[332] sowie Deutschlands „Stadt der Mode“. Mit den Igedo Fashion Fairs und den Collections Premieren Düsseldorf (CPD) fanden sich hier führende Modemessen Europas. Mit dem neuen Format The Gallery Düsseldorf versucht der Messeveranstalter Igedo an frühere Erfolge anzuknüpfen. Über 600 Showrooms verschiedener Hersteller sowie große Textilhandelsfirmen konzentrieren sich in der Landeshauptstadt, über 1.300 in der Agglomeration Düsseldorf. Den räumlichen Schwerpunkt bildet hierbei ein Cluster von Orderbüros rund um die Kaiserswerther Straße im Stadtteil Golzheim. Weiterhin ist Düsseldorf, gemessen am Umsatz, Deutschlands Modestandort Nummer eins: Mit rund 18 Milliarden Euro war der Modeumsatz in Düsseldorf nach einer Untersuchung des Kölner Instituts für Handelsforschung 2013 mehr als doppelt so hoch wie in München und Berlin zusammen.[333] Geschätzt werden Nüchternheit und geschäftliche Effizienz des Modestandorts am Rhein.[334]
Die Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt umfasste im Jahre 2011 rund 4.100 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 7,4 Milliarden Euro,[335] der Anteil der Kreativen Klasse an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist nach einer Untersuchung für das Jahr 2008 unter den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf am höchsten.[336] Innerhalb Deutschlands gilt die eng verflochtene Metropolregion Rhein-Ruhr als führendes Zentrum der Kreativwirtschaft.[337]
Düsseldorf gehört neben Frankfurt am Main, München und Stuttgart zu den größten Finanzplätzen Deutschlands. Außerdem ist Düsseldorf eine wichtige traditionsreiche deutsche Börsenstadt (Börse Düsseldorf).[338] Als Bankenstandort mit nationaler und internationaler Bedeutung sind in Düsseldorf 83 Kreditinstitute mit einer Filiale oder ihrer Zentrale vertreten. Dazu zählt das traditionsreiche Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt, die NRW.BANK, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Deutsche Industriebank (IKB), Targobank, Sparda-Bank West, PSD-Bank Rhein Ruhr, Stadtsparkasse Düsseldorf, aber auch viele Auslandsbanken wie BBVA, Wells Fargo und Crédit Mutuel. Die japanischen Großbanken MUFG Bank, Mizuho Bank und Sumitomo Mitsui Banking Corporation haben ihre Deutschlandzentrale allesamt in Düsseldorf. Schließlich ist Düsseldorf Sitz einiger großer Versicherungen wie ERGO-Versicherungsgruppe, ARAG-Konzern, Provinzial Rheinland und Deutsche Rück. Zwei bekannte FinTechs aus Düsseldorf sind Auxmoney und Compeon.
Zahlreiche internationale Firmen haben hier ihren Sitz: L’Oréal Deutschland, Komatsu Mining Germany, Air Liquide Deutschland, Nikon Deutschland, Vodafone Deutschland, die Metro AG, Rheinmetall, Henkel, Tata Steel mit Vallourec & Mannesmann Tubes, NRW.Bank, E-Plus, Qiagen und die ERGO Versicherungsgruppe, zu der wiederum beispielsweise die Victoria und die Hamburg-Mannheimer gehören. Daimler produziert in Düsseldorf die geschlossenen Baureihen des Mercedes-Benz Sprinter sowie für VW den technisch verwandten Crafter. Zahlreiche Mittelstandsfirmen im Bereich Hochtechnologie, Medizintechnik, Sondermaschinen- und Anlagenbau sowie Antriebs- und Produktionstechnik und Nahrungsmittelsproduktion sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Düsseldorfer Industrielandschaft. Dazu gehören unter anderem die Firmen Gerresheimer AG, Demag Cranes AG, Vossloh AG, GEA Group AG, A.u.K. Müller GmbH & Co. KG, Walter Flender Gruppe und Zamek. Die größte japanische Kolonie in Kontinentaleuropa hat Düsseldorf den Beinamen „Nippon am Rhein“ eingebracht. In der Stadt sind allerdings auch Unternehmen aus anderen Ländern in erheblichem Maße aktiv – besonders aus den Niederlanden, aus Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und China.
Seit der Jahrtausendwende hat sich in Düsseldorf zudem eine lebendige Startup-Szene im Bereich der Internetwirtschaft entwickelt, die allerdings mit Städten wie Berlin, Hamburg und München noch nicht konkurrieren kann.[339] Zu den bekanntesten Düsseldorfer Start-ups zählt die Hotelsuchmaschine Trivago.
Die wirtschaftliche Stärke Düsseldorfs hat der Stadt zu soliden kommunalen Finanzen mit ausgeglichenen Haushalten seit 1999 verholfen. Im Jahre 2007 war die Stadt als zweite Großstadt Deutschlands schuldenfrei.[340] Als erste deutsche Stadt hat sich Düsseldorf zudem 2005 einem Kreditrating unterzogen und wurde hierbei von der Ratingagentur Moody’s mit Aa1 bewertet, der zweitbesten möglichen Wertung. Die Kreditwürdigkeit Düsseldorfs wurde damit höher eingeschätzt als etwa jene Nordrhein-Westfalens (Aa2), der Deutschen Bank (Aa3) oder der Commerzbank (A2).
2012 betrug das Bruttoinlandsprodukt in Düsseldorf 41,5 Milliarden Euro.[341] Das ist ein Anteil von 7,1 Prozent am Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens im Jahr 2012. Das BIP pro Erwerbstätigem in Düsseldorf betrug 2012 82.667 Euro – 125,3 Prozent des Werts in ganz Nordrhein-Westfalen.[341] Im bundesweiten Städtevergleich liegt die Stadt damit zusammen mit Frankfurt am Main an der Spitze in Deutschland.[342] Der Kaufkraftindex für die Landeshauptstadt liegt im langjährigen Vergleich rund 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Trotz der differenzierten Wirtschaft und der guten Rahmenbedingungen liegt die Arbeitslosigkeit seit Jahren höher als im Bundesdurchschnitt, was mit dem Wegfall von über 50.000 Arbeitsplätzen in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe in den vergangenen 30 Jahren zusammenhängt. 2014 betrugen die Schulden der Stadt 383 Millionen Euro.[343]
Die Wirtschafts-, Büro- und Verwaltungsstandorte der Stadt sind mit den stadtplanerischen Zielen der Entlastung der Innenstadt, der Entflechtung des Verkehrs, der Ausnutzung günstigerer Bodenpreise und der Schaffung städtebaulicher Entwicklungsimpulse über das gesamte Stadtgebiet verteilt worden. Neben der Innenstadt gelten folgende Bereiche als die wichtigsten Büro- und Verwaltungsstandorte:
• Medienhafen/Regierungsviertel
• Kennedydamm-Golzheim/nördliches Derendorf
• Oberkassel/Seestern
• Oberbilk/Internationales Handelszentrum
• Flughafen/Düsseldorf Airport City
• Mörsenbroicher Ei und
• Grafenberger Allee.
Der Immobilienstandort Düsseldorf, der innerhalb der Metropolregion Rhein-Ruhr die Spitzenstellung einnimmt, zieht aufgrund seiner Werthaltigkeit sowie aufgrund seiner guten demografischen und wirtschaftlichen Aussichten hochwertige Immobilienentwicklungen und Investitionen an, sowohl im gewerblichen Bereich[344] als auch auf dem Sektor der Wohnimmobilien.[345] Das Beratungsunternehmen bulwiengesa stuft die Stadt aufgrund ihrer Bedeutung für den Immobilienmarkt neben sechs weiteren deutschen Metropolen in die Gruppe der sogenannten A-Städte ein.[346] Nach einer Untersuchung der CBRE gehörte Düsseldorf im ersten Halbjahr 2013 zu den zehn führenden Investmentmärkten für Gewerbeimmobilien in Europa.[347] 2015 überstieg der Gesamtwert von verkauften Gewerbeimmobilien erstmals die Marke von drei Milliarden Euro.[348] Bevölkerungswachstum (vor allem durch Zuzug von Neubürgern) und eine steigende Belegung von Wohnflächen durch Ältere könnten die Wohnflächennachfrage zwischen 2006 und 2025 um insgesamt 3,1 Prozent steigen lassen.[349] Die durch Individualisierung und Metropolisierung geförderte Gentrifizierung,[350] die sich auf dem Wohnungsmarkt stark nachgefragter Stadtteile als Verdrängung einkommensschwacher Milieus durch Neubürger mit höherem Einkommen realisiert, führt in der Stadt zunehmend zu einer wohnungspolitischen Debatte.[351] Der starken Nachfrage nach Wohnungen stehen eine geringe Zahl freier Wohnungen und eine geringe Zahl von Wohnungsneubauten gegenüber, was die Preise für Wohnraum nach oben treibt.[352][353] Diese vorerst anhaltende Situation führt nach Ansicht von Wohnungsmarktbeobachtern zu einem optimalen wirtschaftlichen Umfeld für renditeträchtige Investitionen, insbesondere für Investitionen in den modern konzipierten, hochwertigen Geschosswohnungsneubau, zumal infolge der geringen Neubautätigkeiten der letzten Jahrzehnte mittlerweile etwa 81 Prozent des Wohnungsbestandes älter als 30 Jahre ist.[354][355] Gemessen am durchschnittlichen Nettohaushaltseinkommen der Düsseldorfer liegen die Mietpreise in der Stadt im großstädtischen Vergleich allerdings niedrig. Eine im Oktober 2012 veröffentlichte Untersuchung des Immobilienverbandes Deutschland ergab, in Bezug auf eine Dreizimmer-Mietwohnung mit 70 Quadratmetern in mittlerer Lage als Referenzgröße, dass ein Düsseldorfer Haushalt dafür im Durchschnitt 19,8 Prozent des Einkommens aufwendet, ein durchschnittlicher Berliner Haushalt jedoch 23,0 Prozent.[356] 2013 berichtete die Deutsche Bundesbank, dass die Preisentwicklung auf Wohnungsmärkten in deutschen Großstädten, namentlich auch in Düsseldorf, möglicherweise zu „Übertreibungen“ geführt hätte.[357] Als Folge der Finanz- und Weltwirtschaftskrise überlagerten sich in Düsseldorf in den letzten Jahren mehrere Trends, die bei Wohnimmobilien außergewöhnlich hohe Kauf- und Mietpreisanstiege erzeugten, vor allem in den innerstädtischen Lagen: ein Trend zurück in die Stadt (Reurbanisierung), kommunale Liberalisierungsbestrebungen, negative Realzinsen, die „Flucht“ von Privatanlegern in Sachwerte, schlechte Anlagealternativen für risikoarme Investments institutioneller Investoren und ein gewisses Bevölkerungswachstum.[358]
Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Düsseldorf hat eine dichte Verkehrsinfrastruktur. Hierzu trägt besonders die gute Ausstattung mit Anlagen des öffentlichen Personennahverkehrs und des motorisierten Individualverkehrs bei. Außerdem reduzieren die geringere Stadtgröße und die Lage in einer verkehrlich gut ausgebauten polyzentrischen Raumstruktur die Wahrscheinlichkeit von Verkehrsstaus erheblich. Im Hinblick auf Erreichbarkeitspotenziale im Straßen- und Schienenverkehr wies die Metropolregion Rhein-Ruhr, in deren Zentrum Düsseldorf liegt, 2001 die Spitzenposition der untersuchten Regionen in Nordwest-Europa auf.[359] Dem gegenüber steht beispielsweise ein Vergleich der Unternehmensberatung Arthur D. Little, die Düsseldorf im Hinblick auf die Abstimmung und Vernetzung der ÖPNV-Systeme deutscher Großstädte auf dem letzten Platz sieht.[360]
Flugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Abflugebene innerhalb des Düsseldorf Airports
→ Hauptartikel: Düsseldorf Airport
Der Düsseldorf Airport ist gemessen an den Passagierzahlen nach dem Frankfurter Flughafen und dem Flughafen München der drittgrößte internationale Flughafen Deutschlands. Im Jahre 2012 flogen rund 20,8 Millionen Menschen[361] mit 60 verschiedenen Fluggesellschaften von und zu weltweit 200 Zielen in über 50 Ländern.[362] Der Flughafen zeichnet sich durch seine Nähe zum Stadtzentrum sowie zum Messegelände in Stockum, seinen direkten Anschluss an das Autobahnnetz und seiner sehr guten Anbindung an das Eisenbahnnetz aus, weshalb kurze Transferzeiten in das Stadtgebiet und die Region möglich sind.
Schiffsverkehr und Häfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Düsseldorfer Hafen
Mit dem innenstadtnahen Hafen im gleichnamigen Stadtteil und dem Reisholzer Hafen, dessen Ausbau schon lange Zeit geplant ist, stehen der Rheinschifffahrt im Stadtgebiet zwei Umschlagplätze für Güter zur Verfügung. Über den Rhein, den damit verbundenen Kanälen und dem Main-Donau-Kanal ist Düsseldorf weitreichend an das europäische Binnenwasserstraßennetz – einschließlich Ems, Weser, Elbe, Oder und Donau – und mit wichtigen Seehäfen an der Nordsee und dem Schwarzen Meer verbunden. Für Wassersportler gibt es am Rheinpark Golzheim einen Sport- und Yachthafen.
Zwischen der Altstadt und Kaiserswerth verkehren regelmäßig Fahrgastschiffe der Weissen Flotte Düsseldorf, die vor 1993 von der Rheinbahn betrieben wurden. Die Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrts AG (kd) besitzt ebenfalls Anlegestellen im Stadtgebiet. Mit der Rheinfähre Langst–Kaiserswerth und der Fähre zwischen Urdenbach und Zons sind noch zwei Autofähren in Betrieb. Eine dritte Autofähre verkehrte bis zur Eröffnung der Fleher Brücke 1979 zwischen Himmelgeist und Uedesheim. Heute verkehrt hier sonntags bei schönen Wetter eine Personenfähre mit Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern. Seit einigen Jahren verkehren zwischen der Rheinkirmes und der Altstadt ebenfalls Personenfähren.
Städtischer Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Bundesstraßen B 1 und B 8 durchqueren das Stadtgebiet in Nord-Süd-Richtung und die Bundesstraße B 7 in Ost-West-Richtung. Ihren heutigen Verlauf und Charakter verdanken sie
• der 1957 fertiggestellten Theodor-Heuss-Brücke,
• ringförmig um die Innenstadt verlaufender Straßen zwischen dem Nord- und Südfriedhof, die zum sogenannten Lastring ausgebaut wurden,
• der neuen B 8 zwischen Golzheim und dem Autobahnkreuz Duisburg-Süd, die Danziger Straße heißt, und
• dem seit 15. Dezember 1993 in Betrieb befindlichen Rheinufertunnel.
Die B 228 verbindet Benrath mit Hilden, Haan und Wuppertal. Heute dienen alle Bundesstraßen im Stadtgebiet in erster Linie dem städtischen Durchgangsverkehr und dem Verkehr zu und von den Autobahnen, die außerhalb des Stadtgebietes die Rolle der Bundesstraßen im Fernstraßennetz übernommen haben. Bis auf die B 7 und B 228 nach Wuppertal endet deshalb die Kennzeichnung der Bundesstraßen noch im Stadtgebiet oder kurz dahinter. Ein Beispiel ist die ehemalige B 8 zwischen Wersten und Hellerhof und weiter bis Opladen. Parallel zu ihr verläuft mit der Münchener und Frankfurter Straße eine vierspurige Kraftfahrstraße zwischen Bilk und Garath. Mit ihrem Bau wurde schon in den 1960er Jahren begonnen um den sich vervielfachenden Autoverkehr in die stark wachsenden oder neuen Stadtteile im Düsseldorfer Süden bewältigen zu können.
Die Verkehrsplanung nach dem Zweiten Weltkrieg prägte zunächst Friedrich Tamms, ein Verfechter der autogerechten Stadt. Neben einigen der schon genannten Bauprojekte, der Rheinkniebrücke und der Oberkasseler Brücke plante er eine dritte leistungsfähige Nord-Süd-Verkehrsachse zwischen Golzheim und Wersten. Die Berliner Allee und die sich nördlich anschließende Hochstraße – auch Tausendfüßler genannt, im April 2013 wieder abgerissen und durch Tunnelbauwerke unter dem Kö-Bogen ersetzt – waren die zentralen Vorhaben auf dieser Achse und wurden zwischen 1954 und 1962 gebaut.
Carsharing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Zusätzlich zum stationären Carsharing, bei dem die Fahrzeuge nach ihrer Nutzung an ihrem ursprünglichen Standort zurückgebracht werden müssen, ist seit 2012 auch die Anmietung sogenannter Free Floating Cars möglich. Diese Fahrzeuge, die innerhalb Düsseldorfs auf jedem regulären Parkplatz abgestellt werden dürfen, bieten Car2go, Greenwheels, Stadtmobil und DriveNow an.[363]
Autobahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die A 3 zwischen Frankfurt am Main und Oberhausen verläuft östlich außerhalb des Stadtgebietes und war bis Ende der 1960er Jahre die nächstgelegene Autobahn. Ihr erstes Teilstück zwischen Mettmann und Köln-Mülheim wurde bereits 1936 freigegeben. Erreichbar war sie zunächst nur über die heutige B 7. Der Nördliche Zubringer entstand von 1950 bis 1960 mit dem Neu- und Ausbau der B 1 zwischen dem heutigen Mörsenbroicher Ei und Kreuz Breitscheid zur Kraftfahrstraße. Der Südliche Zubringer – eine als B 326gekennzeichnete Kraftfahrstraße zwischen Wersten und dem heutigen Kreuz Hilden – kam 1956[364] hinzu.
Die A 57 zwischen Köln und Nimwegen ist die zweite Nord-Süd-Verbindung in Reichweite der Stadt, existiert seit 1986, das Teilstück zwischen Neuss und Köln bereits seit 1966 (ab 1970 Autobahn) und war zunächst nur über die heutige Josef-Kardinal-Frings-Brückeerreichbar.
Die A 52 ist im Großraum Düsseldorf in zwei Abschnitte geteilt. Das nördliche Teilstück zwischen der Anschlussstelle Düsseldorf-Rath und dem Dreieck Essen-Ost entspricht bis zum Kreuz Breitscheid dem Nördlichen Zubringer, der 1971 zur Autobahn hochgestuft wurde. Das westliche Teilstück erstreckt sich heute zwischen der Anschlussstelle Büderich und Roermond, ist die Fortsetzung der B 7 in westlicher Richtung und bindet die Stadt über das Kaarster Kreuz an die A 57 an. Der erste Abschnitt bis zum Kreuz Neersen wurde 1971 freigegeben und 1973 zur Autobahn hochgestuft.
Die A 59 zwischen dem Dreieck Düsseldorf-Süd und Kreuz Leverkusen-West verläuft parallel zur A 3, entlastet diese, bindet aber auch Monheim, Langenfeld und Leverkusen besser an Düsseldorf an und wurde zwischen 1968 und 1973 gebaut.
Die A 46 zwischen Heinsberg und dem Kreuz Wuppertal-Nord tangiert die Innenstadt südlich, bindet die Heinrich-Heine-Universität an das Autobahnnetz an und stellt seit 1986 eine lückenlose Querverbindung zwischen der A 3, A 59 und A 57 her. Teilstücke wurden 1979 nach Fertigstellung der Fleher Brücke und 1983 mit der Eröffnung des Universitätstunnels freigegeben. Bereits 1972 wurde der Südliche Zubringer zur Autobahn hochgestuft.
Die A 44 zwischen Aachen und Velbert verläuft durch die nördlichen Stadtteile und stellt seit der Eröffnung der Flughafenbrücke 2002 eine lückenlose Querverbindung zwischen der A 3, A 52 und A 57 her. Der direkte Anschluss der Messe, ESPRIT arena und des Flughafen an das Autobahnnetz erfolgte bereits 1992, als ein wichtiges Teilstück der A 44 mit Anschluss an die A 52 im Kreuz Düsseldorf-Nord freigegeben wurde.
Die zuletzt gebauten Autobahnen A 44 und A 46 sind im Großraum Düsseldorf die einzigen überregionalen Autobahnen in Ost-West-Richtung. Sie durchqueren das Stadtgebiet ganz, weshalb sie die übrigen Rheinbrücken und städtischen Durchgangsstraßen entlasten aber auch vier Autobahntunnel gebaut werden mussten. Zusammen mit der A 3 und der A 57 bilden sie seit 2002 den Autobahnring Düsseldorf.
Fahrverbote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Am 13. September 2016 wurde die Bezirksregierung Düsseldorf vom Verwaltungsgericht Düsseldorf dazu verurteilt, den seit Anfang 2013 geltenden Luftreinhalteplan so zu ändern, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des Grenzwertes für NO2 enthält. Die staatliche Pflicht zum Schutz der Gesundheit fordere eine schnellstmögliche Einhaltung des Grenzwertes. Dem werde der aktuelle Luftreinhalteplan angesichts des großen Verursachungsanteils von Dieselfahrzeugen nicht mehr gerecht: Er müsse daher binnen eines Jahres fortgeschrieben werden. In diesem Rahmen müssten insbesondere auch Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ernstlich geprüft und abgewogen werden.[365]
Eisenbahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Düsseldorf Hauptbahnhof
Durch das Stadtgebiet führen die Bahnstrecken
• Köln–Duisburg (mit ICE und EC/IC-Verkehr)
• Mönchengladbach–Düsseldorf,
• Düsseldorf–Wuppertal,
• Düsseldorf–Essen (nur S-Bahn-Verkehr),
• Düsseldorf–Solingen (nur S-Bahn-Verkehr),
• Düsseldorf–Mettmann (nur S-Bahn-Verkehr) und
• Troisdorf–Mülheim-Speldorf (nur Güterverkehr)
 
Bahnhof Düsseldorf Flughafen
Im Hauptbahnhof – dem zentralen und seit 1891 an seinem heutigen Standort gelegenen Fernbahnhof – sind diese Bahnstrecken bis auf die Güterbahnstrecke miteinander, mit der Stadtbahn und dem übrigen öffentlichen Personennahverkehr verknüpft.
Auf der Bahnstrecke Köln–Duisburg in der Nähe des Flughafen liegt der Bahnhof Düsseldorf Flughafen, an dem außer den Zügen einer S-Bahn- und aller sieben Regional-Express-Linien auch ein Teil der hier verkehrenden ICE- und EC/IC-Züge halten. Die knapp 2,5 km entfernten Terminals erreichen Passagiere und Besucher des Flughafens mittels des SkyTrains. Dort existiert über den unterirdischen Kopfbahnhof Düsseldorf-Flughafen Terminal eine zweite Anbindung des Flughafens an das Schienennetz, über die eine zweite S-Bahnlinie ganztägig verkehrt und nachts einzelne Fahrten mehrerer Regional-Express- und weiterer S-Bahn-Linien verlängert werden.
Ebenfalls an der Bahnstrecke Köln–Duisburg aber im Süden Düsseldorfs liegt der Regionalbahnhof Düsseldorf-Benrath, an dem zwei Regional-Express-Linien und eine S-Bahn-Linie ganztägig halten. Hervorzuheben ist auch der an der Bahnstrecke Mönchengladbach–Düsseldorf liegende Bahnhof Düsseldorf-Bilk, der eine stark frequentierte Umstiegshaltestelle zwischen drei S-Bahn-Linien, den auf der Wehrhahn-Linie verkehrenden Stadtbahnen und den Busverbindungen zur Heinrich-Heine-Universität ist und in den nächsten Jahren zum Regionalbahnhof ausgebaut wird.
Einschließlich der vorgenannten Bahnhöfe liegen im Stadtgebiet 25 S-Bahn-Stationen.
Im Eisenbahngüterverkehr ist Düsseldorf jedoch nach Stilllegung und Abbruch seines Rangierbahnhofes Düsseldorf-Derendorf kein Eisenbahnknoten mehr, der größte Güterbahnhof des gesamten Düsseldorfer Eisenbahnkomplexes ist heute im Bahnhof des benachbarten Neuss.
Siehe auch: Liste der Bahnhöfe in Düsseldorf
Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Straßen- und Stadtbahnnetz Düsseldorf
→ Hauptartikel: Öffentlicher Personennahverkehr in Düsseldorf
Düsseldorf verfügt über ein dichtes Netz an S-Bahn-, Stadtbahn-, Straßenbahn- und Stadtbus-Linien, das Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ist. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet wird durch die Rheinbahn, die Regiobahn und die Deutsche Bahn betrieben. Alle Linien können hier und auch, wenn Fahrtziele außerhalb der Stadt aber im Gebiet des VRR liegen, mit Tickets des VRR benutzt werden. Darüber hinaus gilt der NRW-Tarif und bei Fahrten in den Großraum Köln auch der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).
Ein Straßenbahnnetz wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgebaut, zunächst mit Wagen, die von Pferden über die Gleise gezogen wurden, ab 1896 dann elektrisch.[366] Dieses Bahnnetz umfasste auch Überlandstreckennach Krefeld (K-Bahn) und Duisburg (D-Bahn) sowie von Benrath nach Solingen-Ohligs. Die Verbindungen nach Krefeld und Duisburg bestehen bis heute als Stadtbahnlinien U 70 und U 76 (Krefeld) sowie U 79 (Duisburg). Weitere ortsübergreifende Linien bestehen nach Neuss und Ratingen. Mit dem sukzessiven Ausbau des Stadtbahnnetzes verkleinerte sich das Straßenbahnnetz von 19 (1981) auf sieben (2018) Linien und auf eine Streckenlänge von 70,2 Kilometer.[Anm. 1][367][368]
Die Stadtbahn Düsseldorf umfasst derzeit elf Linien. Sieben von ihnen verlaufen durch den 1988 eröffneten Innenstadttunnel zwischen U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee und dem Hauptbahnhof. Eine weitere Tunnelstrecke für vier neue Stadtbahnlinien, die Wehrhahn-Linie, wurde am 20. Februar 2016 eröffnet. Der U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee ist der zentrale Umstiegspunkt zwischen allen Stadtbahnlinien. Alle Tunnelstrecken haben oberirdische Zulaufstrecken, die nur teilweise mit unabhängigen oder besonderen Bahnkörpern ausgestattet sind.
Seit 1924 verkehren auch Linienbusse in Düsseldorf. Neben Stadtbuslinien innerhalb des Stadtgebietes stellten Fernlinien (vgl. Regionalbusverkehr) Verbindungen zu anderen Städten her, insbesondere nachdem der Betrieb auf einigen Überlandstraßenbahn-Linien eingestellt wurde. Inzwischen hat die Rheinbahn ihre Linie nach Jülich eingestellt und weitere Linien nach Essen, Velbert, Solingen, Leichlingen, Opladen und Moers verkürzt. Heute bestehen noch Verbindungen nach Mülheim an der Ruhr, Mettmann, Erkrath, Solingen-Ohligs, Langenfeld und Monheim; nach Haan fahren inzwischen sogar Schnellbusse. Heute verkehren im Stadtgebiet 42 Stadtbus- und sieben Schnellbuslinien. Buslinien sind auch ein wesentlicher Bestandteil des Nachtverkehrs in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten auf Feiertage. Acht NachtExpress-Linien verkehren zwischen 0 und 5 Uhr im 30- oder 60-Minuten-Takt. Am 20. August 2018 wird der Betrieb auf drei Metrobus-Linien aufgenommen.
Die erste S-Bahnlinie außerhalb der Großräume Berlin und Hamburg wurde 1967 zwischen Garath und Ratingen eröffnet. Es folgten der Anschluss des Flughafen an das S-Bahnnetz 1975 mit der Eröffnung des Bahnhofs unter dem Terminal, die Inbetriebnahme der S8 – auch Ost-West-S-Bahn genannt – zwischen den Hauptbahnhöfen von Hagen und Mönchengladbach am 29. Mai 1988 und der S28 zwischen Kaarst und Mettmann am 26. September 1999. Nach Verlängerungen weiterer Linien verkehren im Stadtgebiet heute sieben S-Bahnlinien.
Siehe auch: Stadtbahn Düsseldorf, Straßenbahn Düsseldorf und Geschichte der Düsseldorfer Straßenbahn
Fahrrad- und Fußgängerverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Fußgängerampel mit Gelbphase
Düsseldorf ist an einige nationale und internationale Fernradwege angeschlossen, u. a. an den Rheinradweg.[369]
Seit dem Jahr 2008 verfügt die Innenstadt Düsseldorfs über ein Fahrradverleihsystem mit Netzcharakter, das auch für Einwegfahrten geeignet ist.[370] Betreiber ist das Unternehmen nextbike. 2011 stehen 400 Mieträder an 58[371]markierten Stationen im Stadtgebiet zur Verfügung.[372] Pedelecs werden an der Fahrradstation am Hauptbahnhof verliehen.[373]
Die Stadt Düsseldorf ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen, von der sie 2007 das Prädikat „fahrradfreundliche Stadt“ verliehen bekommen hat, auch wenn das Radwegenetz nach Ansicht vieler Bürger noch als sehr lückenhaft angesehen wird.[374][375][376]
Düsseldorf ist eine der wenigen Städte in Deutschland, deren Lichtsignalanlagen für Fußgänger über eine separate Gelbphase verfügen. Hier wird das Gelbsignal durch einen rechteckigen gelben Balken gekennzeichnet. Während dieser Zeit haben die Fußgänger die Möglichkeit, die Kreuzung zu räumen, ohne – wie in anderen Städten – gegen Rot laufen zu müssen. Unmittelbar nachdem das Fußgängersignal von Gelb auf Rot wechselt, wird die Freigabe für den Querverkehr eingeleitet. Auch vor der Grünphase gibt es für Fußgänger eine kurze Rot-Gelb-Phase von weniger als einer Sekunde Dauer. Ampeln in Düsseldorf sind zu einem erheblichen Teil bereits auf Leuchtdioden-Technik umgestellt, was gegenüber Glühlampen niedrigeren Wartungsaufwand, deutlichere Erkennbarkeit und auch einen geringeren Energieverbrauch gewährleisten soll.
Siehe auch: Benrather Straße (Düsseldorf)
Technik, Industrie und verarbeitendes Gewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Mannesmann-Hochhaus, seit 2013 Sitz des NRW- Wirtschaftsministeriums
Düsseldorfs stürmische Entwicklung zur Großstadt wurde durch die Ansiedlung von Industriebetrieben im 19. Jahrhundert vorangetrieben. Noch heute ist die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt eine industriell geprägte Stadt. Die 1129 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes (ohne Baugewerbe und Energie- und Wasserversorgung) erwirtschafteten 2005 etwa 29 % des steuerbaren Umsatzes aller Unternehmen in der Stadt und damit nur etwas weniger als der Handel (ca. 32 %), aber deutlich mehr als das Dienstleistungsgewerbe (ca. 9 %).[377] Allerdings ist die Bedeutung des verarbeitenden Gewerbes in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Während die Düsseldorfer Industriebetriebe 1979 noch 90.000 Arbeitsplätze boten, ist die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich bis 2006 auf nur noch 38.791 im Jahresmittel zurückgegangen[378] mit fallender Tendenz.
Der größte und bekannteste Düsseldorfer Industriebetrieb ist der Henkel-Konzern, ein Chemieunternehmen, das Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik und Körperpflegeprodukte sowie Klebstoffe, Dichtstoffe und Produkte für die Oberflächentechnik herstellt und bis heute im Stadtteil Reisholz produziert. Im Bereich Kosmetik und Hygienemittel sind in Düsseldorf die L’Oréal Deutschland GmbH, die Marbert AG sowie die Hakle-Kimberly Deutschland GmbH (Kimberly-Clark Corporation) tätig. Im Bereich Medizintechnik und Pharma ist die Firma Gerresheimer AG ansässig, ein MDAX-notiertes, weltweit tätiges Unternehmen für Hochleistungsgläser und biokompatible Kunststoffprodukte.
Das metallverarbeitende Gewerbe hat eine lange Tradition. Das bekannteste Unternehmen aus diesem Bereich war Mannesmann, das nach seiner Zerschlagung in Teilen in Düsseldorf weiter produziert, darunter die Vallourec & Mannesmann Tubes (Stahlröhren). Ebenfalls bekannt ist der Rheinmetall-Konzern, der größte deutsche Waffenproduzent mit Sitz in Düsseldorf-Derendorf.[379] Weitere metallverarbeitende Unternehmen sind Schmolz + Bickenbach(Edelstahl-Langprodukte) und Hille & Müller GmbH. Seit 2011 hat die GEA Group AG, ein international tätiges Unternehmen im Bereich des Spezialmaschinenbaus, ihren Sitz in Düsseldorf.
Im Bereich Fahrzeugtechnik, Verkehr und Transport ist der größte Betrieb das Mercedes-Benz-Werk in Derendorf, in dem der Mercedes-Benz Sprinter und der VW Crafter produziert und montiert werden sowie CKD-Fahrzeuge für die US-Mercedes-Marke Freightliner hergestellt werden. Demag Cranes produziert in Benrath Hafen-, Terminal- und Eisenbahnkräne sowie automatisch gesteuerte Transportfahrzeuge und entwickelt dazugehörige Management- und Navigationssoftware. Benachbart stellt die Komatsu Mining Germany GmbH Großhydraulik- und Minenhydraulikbagger her. Demag Cranes und Komatsu Mining Germany verbindet der gemeinsame Ursprung aus der Carlshütte AG. Weiterhin stellt die Vossloh Kiepe GmbH Steuerungs- und Antriebstechnik für Straßenbahnen und O-Busse sowie Hybridantriebe und Spezialfahrzeuge her. Die Walther Flender Gruppe produziert Antriebs- und Fördertechnik. Aus der Vergangenheit sind die Schiess AG und die DUEWAG erwähnenswert.
Die Papierindustrie ist in der Stadt durch die Firmen Julius Schulte Söhne GmbH & Co. und den Stora-Enso-Konzern (ehemals Feldmühle) vertreten, der bis 2008 einen Produktionsstandort in Reisholz betrieb und heute seine Deutschlandzentrale in Düsseldorf unterhält. Guschky & Tönnesmann GmbH & Co. KG stellen Ausrüstungen für die Papier- und Verpackungsindustrie her.
Aus dem Bereich Nahrungsmittel sind Zamek Nahrungsmittel GmbH & Co. KG, die Teekanne GmbH, die Düsseldorfer Löwensenf GmbH sowie BASF Personal Care and Nutrition und die Fortin Mühlenwerke bekannt. Das traditionelle Düsseldorfer Altbier wird heute, außer in Hausbrauereien jedoch nicht mehr in großen Brauereianlagen gebraut. Die großen Brauereistandorte in Derendorf und Heerdt sind stattdessen heute Konversionsflächen. Des Weiteren ist mit der Deutschen Tiernahrung Cremer ist Deutschlands größter Mischfutterhersteller in Düsseldorf beheimatet.
Weitere bekannte Betriebe sind die SMS Siemag, die Hütten- und Walzwerkstechnik herstellt, die TELBA AG im Bereich Telekommunikations- und Sicherheitstechnik, die behr Labor-Technik GmbH, die A.u.K. Müller GmbH & Co. KG, ein Unternehmen für Magnetventile, die MHG Strahlanlagen GmbH sowie die Carborundum-Dilumit Schleiftechnik GmbH (ehemals Carbo Group), die Schleifscheiben fertigt.
Handel und Dienstleistungsgewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mit der Metro-Gruppe und ihrer Tochter Metro Cash & Carry sitzt einer der größten Handelskonzerne der Welt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Weiterhin befinden sich die Zentralen von Bekleidungshäusern wie Peek & Cloppenburg Düsseldorf (P&C) sowie C&A im Stadtgebiet. Als Standort des Modehandels und durch die Messen igedo und CPD konnte die Stadt den Ruf einer Modestadt erwerben.
Einen Schwerpunkt der städtischen Wirtschaftsstruktur bilden mit rund 1.500 Unternehmen und 24.000 Beschäftigten die Branchen der Informations- und Kommunikationstechnik, darin besonders die Mobilfunkbranche. Mehr als die Hälfte des deutschen Mobiltelefon- und SIM-Karten-Absatzes wird von Düsseldorf aus gesteuert.[380][381] Die Vodafone GmbH als Nachfolgerin von Mannesmann Mobilfunk hat ihren Sitz ebenso in der Stadt wie E-Plus. Vodafone hat darüber hinaus seine Deutschland- und seine Europazentrale im Vodafone-Campus im linksrheinischen Düsseldorf-Heerdt angesiedelt. Im Jahre 2008 hat das chinesische Telekommunikationsunternehmen Huawei seine europäische Zentrale von London nach Düsseldorf verlegt. Hier baut das Unternehmen seine Europazentrale und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für die Bedürfnisse seiner europäischen Kunden auf.[382] Schon 2005 hatte der ebenfalls chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE Deutschland GmbH sein Hauptquartier in Düsseldorf errichtet. Das schwedische Telekommunikationsunternehmen Ericsson tat dies für sein Deutschlandgeschäft bereits 1955.
Auch haben die Uniper SE sowie mehrere ihrer Tochterunternehmen ihren Hauptsitz in Düsseldorf. Weitere Energieversorger im Stadtgebiet sind die Stadtwerke Düsseldorf und die Naturstrom AG.
Mister Minit, eines der größten Franchiseunternehmen Deutschlands, hat seine Servicezentrale seit 2011 im Düsseldorfer Norden.[383][384]
Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
WDR (vorne), Neuer Zollhof (Gehry-Bauten) und Teil des Medienhafens
In Düsseldorf befinden sich Studios der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Westdeutscher Rundfunk (WDR-Studio Düsseldorf) und Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF-Landesstudio Düsseldorf). Aus Düsseldorf kommen außerdem die Programme von NRW.TV und QVC. Ehemals in Düsseldorf ansässig waren von 1998 bis 2006 NBC GIGA, von 1995 bis zu seiner Einstellung 1998 Nickelodeon sowie von 1996 bis zu seiner Einstellung 1998 Der Wetterkanal. Außerdem wurde aus der Landeshauptstadt bis Ende 2003 ein deutsches Programmfenster auf dem Nachrichtensender CNN produziert.
Die in Düsseldorf ansässige DFA produzierte oder produziert unter anderem für NBC GIGA, Der Wetterkanal, CNN D und für NRW.TV.
Seit 2006 produziert das in Düsseldorf ansässige center.tv lokale Nachrichten und Ereignisse für den Großraum Düsseldorf/Neuss. Des Weiteren befinden sich in Düsseldorf diverse unabhängige Filmproduktionsfirmen, wie zum Beispiel die Public Vision TV OHG und Busse & Halberschmidt.
Ebenso hat die Nachrichtenagentur ISQ.networks Press Agency mit 24.000 Beschäftigten weltweit ihre globale Zentrale im GAP 15 am Graf-Adolf-Platz.[385] Das Unternehmen verfügt zwar über mehr als 100 Studios weltweit, in Düsseldorf selbst ist jedoch kein Studio vorhanden.
Der landesweite TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Düsseldorf bzw. von Fernsehmachern aus Düsseldorf.[386]
Die Stadt ist auch Sitz des 1990 gegründeten Verbands der Betriebsgesellschaften in Nordrhein-Westfalen e. V. (BGNRW), der die Interessen von 43 Betriebsgesellschaften des nordrhein-westfälischen Lokalfunks vertritt. Der Verband ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) mit Sitz in München. In Düsseldorf ist die private Rundfunkstation Antenne Düsseldorf mit Rahmenprogramm von Radio NRW ansässig. Hörfunk für die Düsseldorfer Hochschulen macht hochschulradio düsseldorf, ein Campusradio mit eigener 24-Stunden-Frequenz.
Als Tageszeitungen erscheinen in Düsseldorf die Westdeutsche Zeitung, die Rheinische Post, eine Lokalausgabe des Express sowie von der in Essen erscheinenden Neuen Rhein/Neue Ruhr-Zeitung. Die Regionalseiten in der Welt kompakt erschienen letztmals am 28. August 2015. Als bedeutende überregionale Veröffentlichungen sind das Handelsblatt, die Wirtschaftswoche und die mittlerweile eingestellte Junge Karriere zu nennen. Wöchentlich erscheinen außerdem das Düsseldorfer Amtsblatt und die Anzeigenblätter „Düsseldorfer Anzeiger“ und „Rheinbote“. Zudem ist die Stadt der Sitz des bundesweit erscheinenden Content-Marketing-Magazins Wirtschaftsblatt.
Düsseldorf ist zudem der umsatzstärkste Werbestandort der Bundesrepublik. Neben den Riesen BBDO, Grey und Ogilvy & Mather und Publicis hat eine Vielzahl kleiner Agenturen ihren Sitz oder eine deutsche Niederlassung in Düsseldorf.
Informationstechnik (IT) und Datenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Düsseldorf gehört zu den führenden IT-Standorten in Deutschland.[387] Die IT-Infrastruktur der Stadt verfügt über internationale und regionale Internet-Knoten.[388] Seit Oktober 2011 steht in Düsseldorf das LTE-Mobilfunknetz zur Verfügung.[389] Am 9. Januar 2012 startete der Probebetrieb für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Düsseldorf.[390] Die Firma Wall GmbH bietet an 55 Standorten in Düsseldorf kostenloses WLAN an und Freifunk bietet über 200 Hotspots an. Unitymediaunterhält über 20 WLAN-Hotspots.[391][392]
Einzelhandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Düsseldorf hat sich als vielseitiger Standort für Einkaufszentren und Geschäfte unterschiedlichster Art und Größe entwickelt. Die Gesamtverkaufsfläche im Stadtgebiet wird seitens der Stadtverwaltung mit 834.215 m² angegeben[393] und liegt damit bezogen auf das Verhältnis von Verkaufsfläche zu Einwohnern höher als in München[394] und niedriger als in Frankfurt am Main.[395] Insbesondere im Bereich der Mode hat die Stadt – nicht zuletzt begünstigt durch die Modemessen und die ansässigen Handelsunternehmen P&C und C&A – eine Vorreiterrolle, beim Textileinzelhandel ist sie deutschlandweit führend.[396] Auch im Segment der Luxusbekleidung ist Düsseldorf führend. Die Kö ist laut Jones Lang LaSalle nach wie vor Deutschlands meistbesuchte Luxusmeile. Im Jahr 2012 stellte Jones Lang LaSalle in einer Untersuchung fest, dass die Kö ihren Vorsprung nochmals ausbauen konnte. Mit 5.935 (2011: 5.800) Passanten pro Stunde liegt sie weit vor der Stiftstraße in Stuttgart (2.310 Passanten) sowie der Goethestraße in Frankfurt am Main (1.520 Passanten).[397] Die Düsseldorfer Schadowstraße ist die europaweit umsatzstärkste Einkaufsmeile. Durch den Bau einer neuen U-Bahn-Linie, der Wehrhahn-Linie,[398][399] ist es jedoch zu einem Rückgang der Besucherzahlen gekommen, da die Straße abschnittsweise gesperrt ist und der Zugang zu den Geschäften dadurch eingeschränkt wird. Dennoch behält die Schadowstraße ihr Merkmal als umsatzstärkste Einkaufsstraße Europas.[400]
Einkaufszentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Futuristisches Einkaufszentrum – das Sevens Center im Jahr 2005, Ende 2011 nach Umbau wiedereröffnet.
Neben den klassischen Einkaufsstraßen wie der sehr bekannten Kö, der Schadowstraße und der Flinger Straße verfügt Düsseldorf über mehrere Einkaufszentren, die teilweise an die Einkaufsstraßen angrenzen. Die Flinger Straße, die in der günstigen bis mittleren Preiskategorie liegt, schafft mit 10.150 Passanten pro Stunde erstmals den Sprung in die Top 10 der meistbesuchten Einkaufsstraßen in Deutschland.[397]
Auf der Königsallee sind dies vor allem das Kö-Center an der nördlichen Allee, die Kö-Galerie in der Nähe der Kreuzung mit der Steinstraße mit Zu- und Durchgang zur Stadtsparkasse auf der Berliner Allee und das Sevens Centerzwischen der Kreuzung mit der Steinstraße und der Kö-Galerie.
In Nähe zur Königsallee befinden sich zudem die Schadow-Arkaden im Block Schadow-, Blumenstraße und Martin-Luther-Platz.
In weniger belebten Teilen der Innenstadt sind ebenfalls Einkaufscenter vorzufinden, insbesondere das Stilwerk auf der Grünstraße und die Düsseldorf Arcaden am Bilker Bahnhof, die auch das Stadtteilzentrum, ein öffentliches Schwimmbad und eine Zweigstelle der Stadtbüchereien Düsseldorf beheimaten.
Außerhalb der Innenstadt gibt es weitere Einkaufszentren wie etwa das Einkaufszentrum Westfalenstraße an der gleichnamigen Straße in Rath, das im Frühjahr 2010 neu eröffnete B8 Center in Flingern und für die sowohl für Reisende als auch andere Besucher konzipierten AirportArkaden im Flughafen Düsseldorf.
Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Oberlandesgericht Düsseldorf an der Cecilienallee
Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts:
Düsseldorf entwickelte sich vor allem in der preußischen Ära im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu einem wichtigen Verwaltungssitz. Die Ansiedlung des Oberlandesgericht Düsseldorf förderte diese Entwicklung besonders. Neben dem Oberlandesgericht beherbergt Düsseldorf zahlreiche weitere Gerichte, so das Amts- und das Landgericht Düsseldorf, das Sozialgericht Düsseldorf, das Finanzgericht Düsseldorf, das Verwaltungsgericht Düsseldorf, das Arbeitsgericht Düsseldorf und das Landesarbeitsgericht Nordrhein-Westfalen. Durch Düsseldorfer Gerichte wurden Entscheidungen von bundesweiter Bedeutung getroffen. Im Bereich patentrechtlicher Gerichtsverfahren haben die Zivilgerichte Düsseldorfs mittlerweile eine internationale Bedeutung erlangt.[401]
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland (ehemals LVA Rheinprovinz) hat seit ihrer Gründung im 19. Jahrhundert ihren Sitz in Düsseldorf. Ferner besteht ein regionaler Standort der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).
Als direkte Folge der Verwaltungsansiedlung durch Preußen wurde das Regierungspräsidium für den Niederrhein und das Bergische Land bei der Neuordnung Preußens im 19. Jahrhundert in Düsseldorf angesiedelt. Noch heute hat die Bezirksregierung Düsseldorf hier ihren Sitz. Bis vor wenigen Jahren war ebenso die Oberfinanzdirektion Rheinland seit der preußischen Herrschaft über das Rheinland in Düsseldorf ansässig.
Die Handwerkskammer Düsseldorf umfasst als Kammerbezirk den Regierungsbezirk Düsseldorf, und hat dort ebenfalls seinen Sitz. Den Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf (IHK Düsseldorf) bilden die Stadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann, die früher den Landkreis Düsseldorf-Mettmann bildeten. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland, betreut von der Landeshauptstadt aus die Architekten und Stadtplaner des Landes. Die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf vertritt die Interessen von 11.403 Rechtsanwälten im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Sie ist somit die sechstgrößte von 28 Rechtsanwaltskammern in Deutschland.[402]
Der Preußische Provinziallandtag für das Rheinland nahm ebenfalls in Düsseldorf, im Ständehaus, seinen Sitz, ebenso die Evangelische Kirche im Rheinland.
Durch Entscheidung der Militärregierung der britischen Besatzungszone wurde Düsseldorf im Jahre 1946 zum Regierungssitz des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt. Die Stadt führt seither die offizielle, gleichwohl rechtlich nicht normierte Bezeichnung Landeshauptstadt. Der Landtag, die Staatskanzlei, alle Landesministerien und der Landesrechnungshof sind in Düsseldorf angesiedelt; über die letzten Jahrzehnte hat sich im Bereich der Rheinkniebrücke auf dem rechten Rheinufer ein Regierungsviertel herausgebildet. Dort getroffene Richtungsentscheidungen gelten als Indikatoren für die Entwicklungen in Deutschland. Nordrhein-westfälischen Regierungsbildungen und Regierungskrisen kommen Signalwirkungen für die Bundespolitik zu.[403]
Sonstige zentrale Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Düsseldorf galt in der Bonner Republik als Stadt der Verbände. So war der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lange Zeit in Düsseldorf ansässig. Heute sind die wichtigsten Verbände mit Hauptsitz in Düsseldorf:
• der Rheinische Sparkassen- und Giroverband
• der Verein Deutscher Ingenieure VDI
• der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte bdvb
• die Westdeutsche Genossenschaftszentralbank.
Aber auch zahlreiche kleinere Verbände haben ihren Sitz in Düsseldorf, beispielsweise der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS), der Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf, der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen und der Verband türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa.
Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
 
Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Düsseldorf hat als langjährige bergische Residenzstadt und späterer Verwaltungssitz in der Rheinprovinz Preußens neben repräsentativen Verpflichtungen auch stets zentralörtliche Funktionen erfüllt.
Die erste Lateinschule wurde im 14. Jahrhundert erwähnt. 1545 wurde das älteste Gymnasium, dessen Tradition bis heute besteht, gegründet.[404] Für die Ausbildung von Künstlern war Düsseldorf seit dem 18. Jahrhundert ein bedeutender Akademiestandort.
Die Franziskaner boten ab 1673 theologische Kurse in Düsseldorf an.[405] Ab 1728 wurden in Düsseldorf Kurse in Philosophie und Theologie angeboten, die als Bestandteile eines Studiums gewertet werden konnten, eine juristische Akademie erhielt 1755 die kurfürstliche Bestätigung zur Ausbildung höherer Beamter, 1747 entstand das Collegio anatomico-chirurgicum zur Ausbildung von Militär- und Wundärzten.[406] Ab 1779 mussten höhere Beamte der Landesverwaltung mindestens zwei Jahre in Düsseldorf Rechtswesen studiert haben.[407]
Auf Grund der Nähe des Ruhrgebietes wurde 1917 Düsseldorf zum Sitz des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung, des heutigen Max-Planck-Instituts für Eisenforschung.[408]
Eine medizinische Akademie kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts hinzu. Dennoch wurde Düsseldorf erst 1965 Universitätsstadt.
1964 trat die Stadt dem „Institut zur Erlangung der Hochschulreife für Handwerker, Facharbeiter und andere Berufstätige mit abgeschlossener Ausbildung e. V.“ bei und ist seitdem Träger des Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kollegs.[409]
In Düsseldorf befinden sich folgende wissenschaftlich-akademischen Einrichtungen:
• Heinrich-Heine-Universität, deren umfangreiches Fächerspektrum von fünf Fakultäten angeboten wird: Es sind dies die Medizinische Fakultät, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät, die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sowie die Juristische Fakultät. Die heutige Universität wurde 1907 als Akademie für praktische Medizin gegründet und 1965 zur Universität erhoben. 1980 nahm sie die Abteilung Neuss der Pädagogischen Hochschule Rheinland auf. Ihren heutigen Namen trägt sie seit 1988.
• Hochschule Düsseldorf mit ihrem technischen und ökonomischen Fächerkanon, 1971 aus verschiedenen Ausbildungsstätten als Fachhochschule Düsseldorf gegründet
• Kunstakademie Düsseldorf, 1773 gegründet, seit dem 19. Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
• Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
• Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
• Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
• Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
• Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
• Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
• EBC Hochschule, private Fachhochschule mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung
• Design Department Düsseldorf (Akademie für Mode und Kommunikation), seit 2008
• Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
• IST-Hochschule für Management, 2013 gegründet
• AMD Akademie Mode & Design, private Hochschule für Design, Mode, Kommunikation und branchenspezifisches Management, Studienzentrum
• WHU – Otto Beisheim School of Management, seit 2013 Zweitcampus in Düsseldorf (Hauptsitz in Vallendar)
Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Grundschulen und allgemeinbildende Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Düsseldorf gibt es 110 Grundschulen, 14 Hauptschulen, 13 Realschulen und 21 Gymnasien. Weiterhin gibt es 8 Gesamt- und Waldorfschulen sowie 6 ausländische Schulen und das Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kolleg als Institution der Erwachsenenbildung.[410]
Einen Schwerpunkt hat die Stadt Düsseldorf auf die Qualität der Schulgebäude gelegt. So wurde im Jahr 2000 eine Immobilienfirma beauftragt, die Mängel sämtlicher Schulgebäude zu erfassen und einen Plan für deren Beseitigung zu erstellen. Statt der bis dahin jährlichen Investitionen von < 5 Mio. Euro wurde ein Bedarf von 35 Millionen Euro pro Jahr diagnostiziert. Daraufhin wurde eine „Masterplan-Schule“ beschlossen, mit dem in den Jahren 2002–2020 insgesamt 600 Millionen Euro investiert werden sollen.[411]
Deutschlandweit einzigartig ist die nachhaltige musikalische Breitenförderung durch die vom Städtischen Musikverein initiierte SingPause[412] an mehr als der Hälfte der Düsseldorfer Grundschulen.
Kindertagesstätten und Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Durch Beschluss des Stadtrates sind die Düsseldorfer Kindertagesstätten für alle Kinder ab drei Jahren beitragsfrei,[413] während in Nordrhein-Westfalen regulär nur das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt ist.[414]
Bei der Quote von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren liegt Düsseldorf an der Spitze der Großstädte in Nordrhein-Westfalen mit 38,4 % zu Beginn des Jahres 2013.[415] Damit liegt die Betreuungsquote in Düsseldorf bereits vor Inkrafttretens des im Kinderförderungsgesetz verankerten Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz zum 1. August 2013 über dem Ziel der Landesregierung von 32 %. Dennoch strebt die Stadt zeitnah eine Betreuungsquote von 50 % und mittelfristig von 60 % an.[416]
Beurteilung von Wirtschaftskraft, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität durch Rankings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Düsseldorf hat in zahlreichen deutschlandweiten wie internationalen Städtevergleichen und Rankings zumeist vordere Plätze belegt. Hierbei wurden unterschiedliche Indikatoren für die Wirtschaftskraft, die Qualität der Infrastruktur und die Lebensqualität herangezogen. Insbesondere aus den internationalen Städtevergleichen ergibt sich, dass die Landeshauptstadt dem transnationalen Netz der Global Cities zugerechnet wird.
Das gute Abschneiden in vielen Rankings beruht auf der Schuldenfreiheit der Stadt bei gleichzeitig hohem Vermögensstand, dem internationalen Flughafen, der zentralen Lage, der reichhaltigen Bildungsinfrastruktur und dem Kulturleben, dem hohen durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen und den steigenden Einwohnerzahlen. Einzelne Rankings berücksichtigen auch Faktoren wie die Dichte international tätiger Unternehmen oder das reiche Angebot an Grünflächen und Naherholungsgebieten.
Die wichtigsten Rankings sind:
• die Forschungsergebnisse des Globalization and World Cities Research Network (GaWC), die Düsseldorf als World City der Kategorie Beta World Cities + führen. Weltweit werden hierbei anhand wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Kriterien, die Aussagekraft für die globale Bedeutung einer Stadt haben, 15 weitere Städte gleich, darunter die deutschen Städte Hamburg und Berlin, und 47 Städte höher eingestuft, darunter Frankfurt am Main und München. 2008 gehörte Düsseldorf noch der Kategorie Beta World Cities - an. Zur Jahrtausendwende war Düsseldorf noch in der nächstniedrigeren Kategorie Gamma World Cities + vertreten.[417][418][419]
• das internationale Ranking der Lebensqualität der Unternehmensberatung Mercer, bei dem Düsseldorf im Vergleich von 223 Großstädten weltweit Platz 6 belegt. Von den deutschen Städten erreicht lediglich München mit Platz 4 eine bessere Platzierung.[420]
• das Ranking der INSM und der Wirtschaftswoche, das sowohl die aktuelle wirtschaftliche Stärke als auch die Dynamik, also die Entwicklung der 50 größten Städte bewertete und bei dem Düsseldorf nach Münster als zweite Stadt Nordrhein-Westfalens in die Top Ten einzog und Platz 4 erreichte[421]
• das Städteranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut im Auftrag der Berenberg Bank, in dem die Zukunftsfähigkeit der 30 größten Städte Deutschlands untersucht wurde. Düsseldorf erreichte hierbei 2010 den dritten Platz und konnte sich damit gegenüber dem 11. Platz 2008 deutlich verbessern. Das Institut ermittelte bezogen auf das Jahr 2008, dass das Bruttoinlandsprodukt pro Erwerbstätigen in keiner anderen deutschen Stadt höher ist.[422]
• das Städte-Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, durchgeführt von der Unternehmensberatung Roland Berger, in dem Düsseldorf den 7. Rang erhielt[423]
• eine Analyse des Prognos-Instituts für alle 413 kreisfreien Städte und Kreise in Deutschland zu Zukunftsinvestitionen und Wachstumspotentialen, in der Düsseldorf den 8. Rang erreichte[424]
• das Ranking des Wirtschaftsmagazins Capital, das die Städte mit den besten ökonomischen Perspektiven für die nächsten Jahre bewertet; dabei kam Düsseldorf 2009 auf den 10. Platz, 2007 war es Platz 3 gewesen[425]
• das Kreativenranking des Magazins Focus, das sich an Patenten, Anzahl von Hochschulabsolventen und Technikfirmen orientiert, durchgeführt ebenfalls von der Unternehmensberatung Roland Berger, in dem Düsseldorf auf den 7. Platz kam[426]
• der Gehältervergleich für Ingenieure und IT-Fachkräfte, in Auftrag gegeben von der Süddeutschen Zeitung, bei dem Düsseldorf Platz 1 belegte[427]
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